Gestern staunte ich nicht schlecht , als sich das erste mal eine Hummel auf meinen Akeleien niederließ, und es handelte sich schon um einen Wiesenhummel-Drohn , d.h. die Wiesenhummeln stehen wieder vor ihrem Höhepunkt.
Gruß Bago
aus Dortmund
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
Gestern staunte ich nicht schlecht , als sich das erste mal eine Hummel auf meinen Akeleien niederließ, und es handelte sich schon um einen Wiesenhummel-Drohn , d.h. die Wiesenhummeln stehen wieder vor ihrem Höhepunkt.
Gruß Bago
aus Dortmund
Hier gibts von Wiesenhummeln noch nicht mal Arbeiterinnen. Das in einem so kalten Frühjahr jetzt schon Drohnen fliegen wäre sehr ungewöhnlich?! Vielleicht auch irgendwo eine drohnenbrütige Kolonie?
Viele Grüße
Michel
Naja , dass glaube ich ehr kaum , denn ich habe die ersten Wiesenhummel-Königinnen Ende März mit Pollen gesehen.Ich habe auch den Drohn heute wieder gesehen.
Gruß Bago
Die Entwicklung eines Drohn benötigt bei 32°C Nesttemperatur 24 Tage, bis zum Ausflug 26 Tage. Das Ei müsste also um den 20 April gelegt worden sein. Damit die Nesttemperatur konstant gehalten werden kann, ist bei den mitteleuropäischen Hummelarten die zweite Generation Arbeiterinnen erforderlich. Dies bedeutet, dass deren Einer spätestens am 1. April gelegt worden sein dürfen. Da die Eier für den zweiten Schlupf erst nach Verpuppung der ersten Generation gelegt werden, müssten diese am 20 März gelegt worden sein. Die Nestgründung müsste also vor dem 20. März erfolgt sein. Da die Witterung aber keine optimale Entwicklung zugelassen hat, wäre eine noch frühere Nestgründung erforderlich gewesen. Ist eine Nestgründung Mitte März realistisch?
Gruß aus HH
Manfred
Die ersten Wiesenhummeln sind bei mir Mitte März erschienen, allerdings gibt es ja auch Ausnahmen , denn manche erscheinen ja früher , wobei manche erst Ende März bei den Wiesenhummeln erschienen sind.
Gruß Bago
Die ersten Wiesenhummeln sind bei mir Mitte März erschienen, allerdings gibt es ja auch Ausnahmen , denn manche erscheinen ja früher , wobei manche erst Ende März bei den Wiesenhummeln erschienen sind.
Und der ganze April war ja hierzulande jedenfalls meistens angenehm frühlingshaft mild und (zu) trocken.
Bei mir fliegen nach wie vor nur ganz kleine Arbeiterinnen der Erdhummel (nicht mehr als 2) und auch bei der Ackerhummel im Igelhaus sind nur sehr kleine Arbeiterinnen zu sehen. Aber sie sind noch unterwegs. Es soll gefälligst endlich wärmer werden, sonst kommen die Ärmsten ja nie vom Fleck.
Hallo,
meine Hummelvölker:
Erdhummel 1 : 70-80 Tiere 4.-5. Generation
Erdhummel 2 : 40 Tiere 4. Generation
Baumhummel : 60-70 Tiere 5. Generation
Ackerhummel : noch ohne Nachwuchs (seit 34 Tagen) allerdings sind Kokons im Nest , Nestkontrolle liegt 4 Tage zurück.
Hier sehe ich auch fast nur winzige Arbeiterinnen, außer meine, anscheinend haben sehr wenige Kolonien überlebt, auch das Heizen des Nestes bei dieser kälte ist im Nistkasten viel einfacher.Auch habe ich den Deckkarton erst mit der 4 Generation entfernt.
Gruß Bago
Hallo Hummelexperten,
ich beobachte bei mir ein merkwürdiges Verhalten. Vor ca. 2 bis 3 Wochen sind 2 dkl. Erdhummel- und eine Wiesenhummelkönigin verschollen. Die Nester waren da ca. 3 Wochen alt. Nun beobachte ich schon seit fast 2 Wochen, dass immer wieder Königinnen (dkl. Erdhummeln) in die 3 Nester fliegen. Sie bleiben dort einige Zeit bzw. verbringen dort z.T. auch die Nacht (auf der "alten" Brut). Zuerst dachte ich, sie würden nur kommen, um den Honig zu stehlen. Die Töpfchen sind aber nun schon lange leer, und sie kommen immer noch. Die "Besuche" erfolgen in nicht regelmäßigen Abständen. Es sind mindestens 3 Hummelköniginnen, die z.T. auch mehrere Nester nacheinander anfliegen. Ach ja, in den Nestern ist keine Arbeiterin geschlüpft. Meines Erachtens haben die Königinnen keine eigenen Völker gegründet. Dafür bleiben sie zu lange. Es erinnert mich ein wenig an das Verhalten von Hornissenköniginnen, die fremde Nester ausspionieren.
Hat jemand eine andere Erklärung für das Verhalten?
Ansonsten sieht es hier in Schleswig-Holstein mit den Hummeln sehr schlecht aus. Auch scheinen nur sehr wenige Nestgründungen erfolgt zu sein. Ich habe bisher noch keine "fremden" Arbeiterinnen sehen können. In meinen Kästen haben bisher 2 dkl. Erdhummel- und 3 Wiesenhummelköniginnen die erste Arbeitergeneration hervorgebracht. Eine selbst angesiedelte Ackhummelkönigin ist noch allein. Ich bin mir sicher, dass alle meine Völker nicht überlebt hätten, wenn ich nicht zugefüttert hätte. Das Wetter war und ist eine Katastophe.
Steinhummel- und Gartenhummelköniginnen habe ich bisher nicht eine einzige beobachten können. Vielleicht liegt es daran, dass wir hier oben den längsten Winter hatten. Acker-, Erd-, Wiesen- und Baumhummelköniginnen gab es Ende März bzw. Anfang April eigentlich viele. Nun sieht man fast gar keine mehr.
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein,
Andreas B.
Hallo Andreas,
hier in Dortmund gab und gibt es kaum Hummelköniginnen - egal, welche Art. Bei mir sind 2 Wiesenhummeln verschollen, eine helle Erdhummel wurde von einer Okkupantin gleicher Art getötet, die Okkupantin selbst ist auch tot.
Bei allen drei Hummelköniginnen befand suich die erste Brut kurz vor dem Schlupf. was sehr schade war. Suchende Hummelköniginnen gibt es gar nicht mehr. Sonst sah ist im Mai noch mindestens Ackerhummeln. Ich sehe keine einzige Königin an meinen vielen Rhododendron. In den vorherigen Jahren waren die übersäht mit Königinnen und auch Arbeiterinnen.
Geblieben sind mir drei Nester, eine Steinhummel, eine helle und eine dunkle Erdhummel. Die sind alle topfit. Ich hatte also - wie viele hier im Forum auch - 50 % Ausfall.
Bei dem kalten Wetter fliegen jedenfalls keine oder nur wenige Wachsmotten - ich habe noch keine gesehen.
Gruß
Ingrid
Hallo Hummelexperten,
ich beobachte bei mir ein merkwürdiges Verhalten. Vor ca. 2 bis 3 Wochen sind 2 dkl. Erdhummel- und eine Wiesenhummelkönigin verschollen. Die Nester waren da ca. 3 Wochen alt. Nun beobachte ich schon seit fast 2 Wochen, dass immer wieder Königinnen (dkl. Erdhummeln) in die 3 Nester fliegen. Sie bleiben dort einige Zeit bzw. verbringen dort z.T. auch die Nacht (auf der "alten" Brut). Zuerst dachte ich, sie würden nur kommen, um den Honig zu stehlen. Die Töpfchen sind aber nun schon lange leer, und sie kommen immer noch. Die "Besuche" erfolgen in nicht regelmäßigen Abständen. Es sind mindestens 3 Hummelköniginnen, die z.T. auch mehrere Nester nacheinander anfliegen. Ach ja, in den Nestern ist keine Arbeiterin geschlüpft. Meines Erachtens haben die Königinnen keine eigenen Völker gegründet. Dafür bleiben sie zu lange. Es erinnert mich ein wenig an das Verhalten von Hornissenköniginnen, die fremde Nester ausspionieren.
Hat jemand eine andere Erklärung für das Verhalten?
Ansonsten sieht es hier in Schleswig-Holstein mit den Hummeln sehr schlecht aus. Auch scheinen nur sehr wenige Nestgründungen erfolgt zu sein. Ich habe bisher noch keine "fremden" Arbeiterinnen sehen können. In meinen Kästen haben bisher 2 dkl. Erdhummel- und 3 Wiesenhummelköniginnen die erste Arbeitergeneration hervorgebracht. Eine selbst angesiedelte Ackhummelkönigin ist noch allein. Ich bin mir sicher, dass alle meine Völker nicht überlebt hätten, wenn ich nicht zugefüttert hätte. Das Wetter war und ist eine Katastophe.
Steinhummel- und Gartenhummelköniginnen habe ich bisher nicht eine einzige beobachten können. Vielleicht liegt es daran, dass wir hier oben den längsten Winter hatten. Acker-, Erd-, Wiesen- und Baumhummelköniginnen gab es Ende März bzw. Anfang April eigentlich viele. Nun sieht man fast gar keine mehr.
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein,
Andreas B.
Hallo Andreas
Das sind sicher Königinnen die ihre Nester aufgegeben haben und nun ein Nest suchen in dem Arbeiterinnen vorhanden sind. Befülle das Honigtöpfchen mit Zuckerwasser und stelle noch einen vollen Legostein dazu vieleicht bleibt eine Königinn und beginnt nochmal von vorne. Ein versuch der nichts kostet und auch niemanden schadet sollte man nicht nicht unversucht lassen.
Ich habe dreimal eine Dunkle Erdhummel einem verlassenes Nest zugesetzt und seit ein paar Tagen fliegen da Arbeiterinnen aus zum Pollensammeln.
Viel Glück und Grüße Wilhelm
Hallo Hummelexperten,
ich beobachte bei mir ein merkwürdiges Verhalten. Vor ca. 2 bis 3 Wochen sind 2 dkl. Erdhummel- und eine Wiesenhummelkönigin verschollen. Die Nester waren da ca. 3 Wochen alt. Nun beobachte ich schon seit fast 2 Wochen, dass immer wieder Königinnen (dkl. Erdhummeln) in die 3 Nester fliegen. Sie bleiben dort einige Zeit bzw. verbringen dort z.T. auch die Nacht (auf der "alten" Brut). Zuerst dachte ich, sie würden nur kommen, um den Honig zu stehlen. Die Töpfchen sind aber nun schon lange leer, und sie kommen immer noch. Die "Besuche" erfolgen in nicht regelmäßigen Abständen. Es sind mindestens 3 Hummelköniginnen, die z.T. auch mehrere Nester nacheinander anfliegen. Ach ja, in den Nestern ist keine Arbeiterin geschlüpft. Meines Erachtens haben die Königinnen keine eigenen Völker gegründet. Dafür bleiben sie zu lange. Es erinnert mich ein wenig an das Verhalten von Hornissenköniginnen, die fremde Nester ausspionieren.
Hat jemand eine andere Erklärung für das Verhalten?
Ansonsten sieht es hier in Schleswig-Holstein mit den Hummeln sehr schlecht aus. Auch scheinen nur sehr wenige Nestgründungen erfolgt zu sein. Ich habe bisher noch keine "fremden" Arbeiterinnen sehen können. In meinen Kästen haben bisher 2 dkl. Erdhummel- und 3 Wiesenhummelköniginnen die erste Arbeitergeneration hervorgebracht. Eine selbst angesiedelte Ackhummelkönigin ist noch allein. Ich bin mir sicher, dass alle meine Völker nicht überlebt hätten, wenn ich nicht zugefüttert hätte. Das Wetter war und ist eine Katastophe.
Steinhummel- und Gartenhummelköniginnen habe ich bisher nicht eine einzige beobachten können. Vielleicht liegt es daran, dass wir hier oben den längsten Winter hatten. Acker-, Erd-, Wiesen- und Baumhummelköniginnen gab es Ende März bzw. Anfang April eigentlich viele. Nun sieht man fast gar keine mehr.
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein,
Andreas B.
Ende März gab es bei mir in Dortmund alle Königinnen der häufigen Arten , nicht so häufig wie letztes Jahr aber sie waren doch recht zahlreich vertreten.Habe von meinen 14 Ansiedlungen noch 4 übrig;
2 Erdhummeln (terrestris), eine an eine Kuckuckshummel verloren
1 Baumhummel
1 Ackerhummel schon seit 33 Tagen im Kasten und noch kein Nachwuchs.
Gruß Bago
Hallo Bago,
ich kann Deine Aussage nicht bestätigen. Ich wohne im Dortmunder Westen und dort gab es sehr wenige Hummelköniginnen, gleich welcher Art. Selbst die ansonst recht häufig vorkommenden Arten sah ich wenig. Leider, kann ich nur sagen.
Gruß
Ingrid
Ende März gab es bei mir in Dortmund alle Königinnen der häufigen Arten , nicht so häufig wie letztes Jahr aber sie waren doch recht zahlreich vertreten.Habe von meinen 14 Ansiedlungen noch 4 übrig;
2 Erdhummeln (terrestris), eine an eine Kuckuckshummel verloren
1 Baumhummel
1 Ackerhummel schon seit 33 Tagen im Kasten und noch kein Nachwuchs.
Gruß Bago
Also es gab zwar nicht übermäßig viele aber ich habe beim durchsuchen von Parks insgesamt etwa 20 suchende Steinhummeln gesehen , also von Ende März bis jetzt.Ich finde gerade die Steinhummeln waren dieses Jahr zahlreich vertreten , auch Baum- und Wiesenhummeln gab es viele.
Wobei die anderen Arten ehr seltener waren.Heute habe ich nur meine Erdhummeln , die Baumhummel und einen Wiesenhummel Drohn gesehen , leider meine Ackerhummel nicht.
Gruß Bago
Ist ja schrecklich, ich bin heute [link:http://www2.westfalia-versand.ch/shops/garten/heimische_tiere__insekten_/insekten/insektenhuser/681604-hummelhaus_wa_08__zum_schutz_und_vermehrung_von_hummeln.htm auf dieses Konstrukt] gestossen.
Wer konstruiert sowas und behauptet dann auch noch «Das Haus ist bis ins kleinste Detail den Bedürfnissen der Hummel angepasst.»???
Das Teil ist winzig (28,8 x 17,3 x 15,5 cm), hat keinen Vorbau und auch keine Nistwolle dabei. Dass durch die Löcher (gut gemeint zur Belüftung) auch Wachsmotten und Ameisen leichtes Spiel haben, sei nur am Rande erwähnt.
Da läßt doch jeder Tierfreund die Finger von .....
Ich bin entsetzt, womit sich manche Leute Geld verdienen wollen.
Vor dem Erwerb sollte gewarnt werden.
Gruß
Ingrid
Ist ja schrecklich, ich bin heute [link:http://www2.westfalia-versand.ch/shops/garten/heimische_tiere__insekten_/insekten/insektenhuser/681604-hummelhaus_wa_08__zum_schutz_und_vermehrung_von_hummeln.htm auf dieses Konstrukt] gestossen.
Wer konstruiert sowas und behauptet dann auch noch «Das Haus ist bis ins kleinste Detail den Bedürfnissen der Hummel angepasst.»???
Das Teil ist winzig (28,8 x 17,3 x 15,5 cm), hat keinen Vorbau und auch keine Nistwolle dabei. Dass durch die Löcher (gut gemeint zur Belüftung) auch Wachsmotten und Ameisen leichtes Spiel haben, sei nur am Rande erwähnt.
Hi!
Ich habe seit diesem Jahr eine Erdhummel (terrestris) bei mir als Untermieter. Ich habe mich schon in sämtlichen Büchern und onlineseiten gewälzt, aber nichts passendes zur VORBEUGUNG der WACHSMOTTE gefunden. Weiß jemand Rat? Ich habe schon nach "mellonex" im Baumarkt gefragt, aber die hatten keines. Vielleicht hilft ja auch normales Mottenbekämpfungsmittel.
Danke!!!
Hi!
im letzten Jahr habe ich die Hummeln behandelt wie Hühner: Abends den Schweglerkasten verschlossen und ins Seitenloch einen Ast. Den konnten die Tiere dann frühmorgens herausschieben. In diesem Jahr werde ich Lavendel in den Vorbau legen. Das probier ich aber noch aus.
Christian
Hi!
Ich habe seit diesem Jahr eine Erdhummel (terrestris) bei mir als Untermieter. Ich habe mich schon in sämtlichen Büchern und onlineseiten gewälzt, aber nichts passendes zur VORBEUGUNG der WACHSMOTTE gefunden. Weiß jemand Rat? Ich habe schon nach "mellonex" im Baumarkt gefragt, aber die hatten keines. Vielleicht hilft ja auch normales Mottenbekämpfungsmittel.
Danke!!!
Von Chemie kann ich nur abraten; Mottenkugeln o.ä. für den Kleiderkasten sind oftmals giftig und ich würde das Risiko nich eingehen, dass das auch für Hummeln schädlich ist!!! (Weiss da einer der Experten mehr? Ich hatte den Gedanken auch schon mal, aber die Inhaltsstoffe von Mottenpapier o.ä. sind mir zu riskant, um sie an Hummeln, die ja auch Insekten sind wie die Motten, auszuprobieren.)
Das einzig Wahre ist eine Wachsmottenklappe. Diese ist langjährig erprobt und, vorausgesetzt, es gibt sonst am Hummelkasten keine Schlupflöcher, hält bei richtigem Einsatz nicht nur Wachsmotten, sondern auch Kuckuckshummeln fern.
Sehr empfehlenswert hier [link:http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Wachsmotten.html die Beschreibung auf Harry Abrahams Hompage] Zum Nachrüsten kannst Du die Klappen entweder selber basteln oder gleich bei ihm bestellen.
Wenn Du Lavendel im Garten hast, behalte den Rückschnitt und verteile ihn nächste Saison sehr grosszügig unter der Polsterwolle. Auch Kernseife wird empfohlen.
Hi,
könnt Ihr euch mal das Insekt ansehen?
http://www.pictureupload.de/Hummeln_2010-gid38957.html
War im Holzstoß in Nähe vom ackerhummel und Wiesenhummelnest.
Hat auf jeden Fall vier Flügel, Mundwerkzeuge auf den ersten Blick wie ne Hummel und mit den Füßen die totale Haftung. Wenns am Finger sitzt bekommt man es kaum ab.
Als ich im letzten Jahr von Blasenfliegen und Ameisenwespen las, würde es mich nicht wundern, wenn das der Schmarotzer Nr 1000 wäre, der Hummelnester befällt.
Christian
Hi,
könnt Ihr euch mal das Insekt ansehen?
http://www.pictureupload.de/Hummeln_2010-gid38957.html
War im Holzstoß in Nähe vom ackerhummel und Wiesenhummelnest.
Hat auf jeden Fall vier Flügel, Mundwerkzeuge auf den ersten Blick wie ne Hummel und mit den Füßen die totale Haftung. Wenns am Finger sitzt bekommt man es kaum ab.
Als ich im letzten Jahr von Blasenfliegen und Ameisenwespen las, würde es mich nicht wundern, wenn das der Schmarotzer Nr 1000 wäre, der Hummelnester befällt.
Was es genau ist, weiss ich auch nicht, sieht wie eine Fliege aus.
Nur mit Wachsmottenklappe wäre doch auch der Kollege draussen geblieben...
Also, das Tier war ja nicht im Kasten. Nur im Holzstoß der neben den Kästen steht. Kann ja sein, dass es nur Mimikri macht und null Interesse an Hummeln hat
Christian
Hallo da das Insekt vier Flügel hat fallen schon mal alle Fliegen aus. Da diese zu der Ordnung Zweiflügler (Diptera) gehören.
Außerdem sind die Fühler zu stark ausgeprägt.
Hättest du vielleich noch ein Foto wo du etwas dichter dran bist?
Gruß
flo
Leider nein, weil kaum Reaktion im Forum kam, hab ich das Tier wieder frei gelassen. Es war schon recht matt und dann hab ich entschieden: im Zweifel für den Angeklagten.
Wärs ein häufiger Gegenspieler der Hummeln hätte es bestimmt jemand erkannt (dann wär ich auch so frei gewesen ihn abzutöten).
Ansonsten, ja ne Fliege isses nicht, muss ne Art Wespe sein. Kann aber auch aus dem Holz kommen, oder is zur Eiablage gelandet.
Leider nein, weil kaum Reaktion im Forum kam, hab ich das Tier wieder frei gelassen. Es war schon recht matt und dann hab ich entschieden: im Zweifel für den Angeklagten.
Wärs ein häufiger Gegenspieler der Hummeln hätte es bestimmt jemand erkannt (dann wär ich auch so frei gewesen ihn abzutöten).
Ansonsten, ja ne Fliege isses nicht, muss ne Art Wespe sein. Kann aber auch aus dem Holz kommen, oder is zur Eiablage gelandet.
kannst ja mal das Foto auf
insektenfotos.de im Forum einstellen
Grüße,
Christian
aus der Familie der Wollschweber. Hier gibt es rund 30 Arten. Parasit bei Solitärbienen. fg Angelika
Hallo Christian:
Auf dem letzten Bild sieht man eindeutig 4 Flügel -> damit ist es ein Hautflügler (Biene, Wespe,..).
Auf dem vorletzten Bild sieht man, dass Brust und Hinterleib nicht stielartig verbunden sind (keine Wespentaille) -> damit handelt es sich um eine Pflanzenwespe (Symphyta).
Die keulenartig verdickten Fühler sprechen für eine Keulhornblattwespe (Cimbex). Das sind sehr dicke große Insekten (20-30mm), Imagos leben von Pflanzensäften, Larven sehen raupenähnlich aus und fressen an Pflanzen. Die Tiere haben also keinen Konnex zu Hummeln.
In Mitteleuropa nicht allzu selten ist Cimbex femoratus (Birkenblattwespe). Da würde die düstere Erscheinung und der helle Fleck passen - aber das ist aufgrund der Fotoqualität schon sehr spekulativ...
Diese Insekten sind recht selten und leben scheu - Gratuliere zu dieser Beobachtung.
Auf www.forum.hymis.de gibt es Spezialisten die vielleicht mehr sagen können;
schönen Gruß;
Norbert.
Hm, auf dem Foto meine ich auf dem Thorax ein Pelzchen zu erkennen. Dann wäre es keine Wespe.
Nun bin ich aber neugierig, Christian, bitte stell das Bild doch mal bei Insektenbox ein und teile uns das Ergebnis mit :-). fg Angelika
Insektenbox? Sagt mir jetzt nix. Fahre erstmal in den Urlaub und dann mach ich das. Ihr hört davon.
Christian
Danke für die Bestimmung. Dachte schon es kommt nix mehr.
Tatsächlich sind Holzstoß und Hummelkästen von zwei 50 jährigen Birken eingerahmt. Da wurde auch mal die Krone entfernt, wodurch der Stamm Totholz enthällt.
Oder fressen die Raupen Blätter? Die gibts auch in Hülle und Fülle.
Christian
Ich habe einen selbst gebauten also aus Pappe mit sägespähnen und so. Ich bekomme das aber nicht wie beschriebe eine Wachsmottenklappe ran. Was kann ich tun?
Ich muss dazu sagen ich Wohne mitten in der Stadt und habe den Kasten auf der terrasse zu stehen (vor Regen geschützt!)
Ich habe einen selbst gebauten also aus Pappe mit sägespähnen und so. Ich bekomme das aber nicht wie beschriebe eine Wachsmottenklappe ran. Was kann ich tun?
Ich muss dazu sagen ich Wohne mitten in der Stadt und habe den Kasten auf der terrasse zu stehen (vor Regen geschützt!)
Nachträglich eine anbringen kannst Du nicht?
Vielleicht kannst Du uns Deinen Eigenbau mal zeigen?
Wie gesagt kann die Wachsmotte auch bei ganz kleinen Löchern noch durchschlüpfen oder nur ihre Eier ablegen, darum muss ein Eigenbau überall ganz dicht sein und allfällige Lüftungslöcher mit sehr engmaschigem Gitter versehen sein.
Dann bleibt wohl nur die Duftmethode mit Lavendel (auch Lavendelöl) und Kernseife grosszügig im Brutraum verteilen.
Und für nächste Saison evtl. das Einflugloch so gestalten, dass Du eine Mottensperre anbringen kannst? Auf Harrys Homepage hat es viele Infos dazu. Oder auch [link:http://www.hummelfreund.com/alles-%C3%BCber-die-hummel/sch%C3%A4dlinge/wachsmotte/ hier]