Beiträge aus 2008

Hummeln im Garten Andrea 27.04.2008 17:18

Hallo,
wir haben entdeckt, daß in unserem Garten (unter der Wiese) wohl ein riesiges Hummelnest entsteht - jedenfalls entdecken wir ständig neue "Mini-Maulwurfshügel" mit einem kleinen Loch in der Mitte. Das wäre ansich gar nicht schlimm aber wir haben ein 1 jähriges Kleinkind was gerade anfängt laufen zu lernen. Was können wir machen um weder den Hummeln zu schaden noch die Gesundheit unseres Babys zu riskieren?

Re: Hummeln im Garten Martin 27.04.2008 19:40

Wie kommst du darauf, dass es Hummeln sind?

Hummeln graben nicht ihre eigenen Löcher. Klingt eher nach Mäusen.

Re: Hummeln im Garten Timo 27.04.2008 21:00
Hallo,
wir haben entdeckt, daß in unserem Garten (unter der Wiese) wohl ein riesiges Hummelnest entsteht - jedenfalls entdecken wir ständig neue "Mini-Maulwurfshügel" mit einem kleinen Loch in der Mitte. Das wäre ansich gar nicht schlimm aber wir haben ein 1 jähriges Kleinkind was gerade anfängt laufen zu lernen. Was können wir machen um weder den Hummeln zu schaden noch die Gesundheit unseres Babys zu riskieren?

Hallo Andrea,

aufgrund deiner Beschreibung schätze ich, dass es sich hier um Wildbienen handelt, die gerade ihre Eizellen in den Boden legen.
Diese Wildbienen leben eigentlich nicht lange, sie legen nur ihre Brutgänge im Boden an und schon sind sie wieder weg.
Also mach dir keine Sorgen, dass dauert nicht mehr lange dann seid ihr wieder ungestört.
Viele Grüße
Timo

Re: Hummeln im Garten Wilhelm 27.04.2008 21:27
Hallo,
wir haben entdeckt, daß in unserem Garten (unter der Wiese) wohl ein riesiges Hummelnest entsteht - jedenfalls entdecken wir ständig neue "Mini-Maulwurfshügel" mit einem kleinen Loch in der Mitte. Das wäre ansich gar nicht schlimm aber wir haben ein 1 jähriges Kleinkind was gerade anfängt laufen zu lernen. Was können wir machen um weder den Hummeln zu schaden noch die Gesundheit unseres Babys zu riskieren?

Hallo Andrea
deine Hummeln sind Sandbienen die Flugzeiten sind von März bis Ende Mai und dann ist schon wieder Ruhe im Garten. Bei Wildbiene.com findest du mehr Info unter - Arten Lexikon - dann unter dem Artennamen "Andrena" klingt fast wie Andrea
Gruß Wilhelm

Ameisenprobleme Michel 27.04.2008 22:40

Hallo zusammen,

leider komme ich aus Zeitgründen gerade nicht dazu, mein Tagebuch zu aktualisieren, was ich in den nächsten Tagen aber nachholen werde, aber kurz möchte ich mich mal über den neusten Stand meiner Kolonien berichten.

Mittlerweile sind 3 Hummeln definitiv in 3 Nistkästen eingezogen:

1. Dunkle Erdhummel, angesiedelt seit dem 11.4., Honigtopf und Brutwabe mit Larven vorhanden, Königin fleißig unterwegs

2. Steinhummel 1, Selbstansiedlung, Pollen wurde bereits vor Tagen eingetragen, Nestgründung scheint bereits erfolgt zu sein

3. Steinhummel 2, Ansiedlung am 26.4., mehrfache Rückkehr beobachtet

Des Weiteren haben eine weitere Dunkle Erdhummel und 2 Steinhummeln bei weiteren Nistskästen am 25.4. und 26.4. intensive Orientierungsflüge gezeigt, deren Rückkehr wird aber noch erwartet bzw. ist bisher noch nicht erfolgt.

Zudem habe ich derzeit ein Problem mit Ameisen bei Steinhummel 2. Heute Abend konnte ich beobachten, wie sie nach kurzem Einflug mit lautem Gebrumme wieder abflog. Beim Öffnen des Vorbaus fielen mir zahlreiche Ameisen ins Auge. Diese habe ich sofort entfernt. Beim nächsten Anflug krabbelte die Steinhummel dann problemlos in den Kasten.

Vorbeugend habe ich an den Kästen bzw. um den Eingängen herum nun eine dünne Schicht fetthaltiger Creme aufgetragen. Diese wird - so eigenen Beobachtungen folgend - von den Ameisen nicht überschritten. Gleichzeitig sorgt der hohe lipophile Charakter dafür, dass diese Creme beim nächsten Regen nicht sofort abgewaschen wird und so einige Zeit halten dürfte. Die Hummeln fliegen ja ohnehin den Kasten an und müssen die Crembarriere nicht zu Fuß überwinden. Zugleich ist die Creme auch ungiftig und daher auch bei eventuellen, kurzen Kontakt mit anderen Insekten nicht schädigend oder tötlich. Auch der leichte Geruch nach Creme ist ja für die Hummeln nicht nachteilig, im Gegenteil, vielleicht wird der Nestduft, der Wachsmotten und Kuckuckshummeln anziehen könnte, noch etwas verschleiert...

Na mal sehen, ob sich das bewährt.

Viele Grüße
Michel

Re: Ameisenprobleme Alexander (Bombus-Admin) 28.04.2008 08:26

Hallo Michel,

bei mir tut sich mit Hummelbesiedelung im Moment noch gar nichts...

Bezüglich Deines Ameisenproblems möchte ich Dich auf den Tipp von Andreas aus München hinweisen, den ich als neuesten Artikel auf bombus.de zusammengefaßt habe:

Ameisensperre (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Alles Gute,

Alexander

Re: Re: Ameisenprobleme Norbert 28.04.2008 09:59

Liebe hummelfreude;

Ich hatte ebenfalls Problems mit Ameisen. Die vorgezeigte Methode funktioniert nur, wenn der Kasten isoliert steht und nicht von Pflanzen berührt wir. Mein Kasten steht "im Gemüse" das heißt jede Menge Brücken für Ameisen um trotzdem zum Vorbau zu gelangen.

Ich habe daher vor den Eingang zum Vorbau eine Maske aus Sperrholz befestigt die das Eingangsloch einrahmt. D.h jedes krabbelnde Wesen das in den Kasten will, muß über diese MAske. Diese habe ich mit Baumharz eingepinselt. Das bleibt für viele Wochen lang klebrig und rinnt bei Hitze auch nicht davon. (was bei der Creme passieren könnte)

Direkt neben dem Hummelkasten befindet sich ein Ameisennest. seit Installation der Maske war nicht eine Ameise mehr am zuckerwasser.

Falls gewünscht schicke ich gerne ein Foto...

schönen Gruß;

Norbert.

Re: Re: Re: Ameisenprobleme Alexander Schlecht (Bombus.de-Admin) 28.04.2008 21:13

Hallo Norbert,

kannst Du das Foto irgendwo ins Netz stellen? (z.B. bei flickr.com oder ähnliche Dienste?) Dann könntest Du es darüber hier einbinden.
Ansonsten schick' mir bitte eine Mail.

Alles Gute,

Alex

Re: Ameisenprobleme Manfred 28.04.2008 09:55

Hallo Michel,

bei mir sind immer Ameisen vorhanden und bisher hat es noch nie Probleme damit gegeben. Deine Steinhummelkönigin ist vermutlich von einer ins Bein gebissen worden, darum die heftige Reaktion.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Ameisenprobleme Frank-BS 29.04.2008 00:04

Abgesehen von den Ameisen-Problemen aber doch endlich eine positive Entwicklung, Michel!

Freut mich! Bin schon gespannt auf deine Berichte im Tagebuch!

Gruß
Frank.

Kuckuckshummel: Psithyrus rupestris Frank-BS 28.04.2008 23:46

Hallo!

Ich habe gestern die erste Kuckuckshummel (Psithyrus rupestris) im Garten gesehen und fotografiert. Und sie ist nicht nur von Blüte zu Blüte geflogen, sondern ich hatte den Eindruck, dass sie schon nach Nestern gesucht hat. Soweit ich weiß, inspizieren sie ja auch schon frühzeitig Nester, um zu prüfen, ob schon Arbeiterinnen vorhanden sind. Ich habe sie mit einem Glas gefangen.

Die Flügel waren sehr schwarz und der Abdomen deutlich länger als bei ihrem Wirt, der Steinhummel, dem sie ansonsten recht ähnlich sieht.

Hier die Fotos:
[img:http://www.hornissenschutz-bs.de/forenbilder/080427/psithyrusrupestris270408a.jpg]

[img:http://www.hornissenschutz-bs.de/forenbilder/080427/psithyrusrupestris270408b.jpg]

Gruß
Frank.
www.hornissenschutz-bs.de (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Kuckuckshummel: Psithyrus rupestris Manfred 29.04.2008 07:22

Mir ist auch schon die erste Kuckuckshummel untergekommen, eine Waldkuckuckshummel (Psythyrus sylvestris). Eigentlich reichlich früh, da es ja noch keine übernahmereifen Nester gibt.

Gruß aus HH
Manfred

Turbo-Nachwuchs bei Wiesenhummel? Frank-BS 29.04.2008 00:01

Wer kennt sich gut mit Wiesenhummeln aus?

Folgende Situation:
Ich habe u.a. zwei Wiesenhummelköniginnen angesiedelt. In zwei Kästen gleicher Bauart, aber unterschiedlicher Farbe, direkt nebeneinander.

Wiesenhummel-1 wurde am 01.04. angesiedelt und am 25.04 zeigte sich Nachwuchs.
Wiesenhummel-2 wurde am 13.04. angesiedelt und schon am 26.04. (!!!) zeigte eine Arbeiterin einen Orientierungsflug!

Es ist mir bekannt, dass Wiesenhummeln einen wesentlich kürzeren und schnelleren Volkszyklus durchlaufen als andere Hummeln. Aber kann die Entwicklung einer Arbeiterin vom Ei zum Imago so schnell vor sich gehen?

Die Königin war keineswegs früher im Kasten, da ich sie selbst eingesiedelt habe. Könnte es sein, dass sich Arbeiterinnen von Wiesenhummelvolk-1 im Kasten geirrt haben? Würde die Königin sie akzeptieren? Bei Ackerhummeln soll das ja so sein.

Welche Erklärung kann es sonst noch geben?

Hier das Video vom 26.04.:
Wiesenhummelarbeiterin zeigt Orientierungsflug (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Hier der Tagebuch-Eintrag vom 26.04.:
Tagebuch-Eintrag, 26.04. (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Gruß
Frank.

Re: Turbo-Nachwuchs bei Wiesenhummel? Manfred 29.04.2008 07:18

Hallo Frank,

eine Entwicklungszeit von nur 13 Tagen ist ausgeschlossen. Selbst unter optimalen Bedingungen dauert die Entwiclung 20 Tage + einen Tag Imago im Nest + einen Tag Bau von Eiwiege und Honigtopf. 22 Tasge sind das absolute Minimum. Ich gehe davon aus, dass sich die Arbeiterin im Kasten geirrt hat. Dass die Königin die fremde Arbeiterin akzeptiert kann gut sein, für die Entwicklung des Staates ist es aber schlecht, da die Königin möglicherwiese ihre Sammelflüge einstellt und dann die Versorgung der Kolonie mit nur einer Arbeiterin nicht gesichert ist (und der Kolonie 1 fehlt ja auch eine Sammlerin). Ich würde die Arbeiterin einfangen in den Kasten 1 umsetzten. Im Übrigen prägen sich die Tiere nach meinen Erfahrungen Formen besser ein als Farben, und bei Ähnlichen Eingnängen dann in der Lernphase die richtige Form für einen Einflug ausreicht und ein Nest ja vorhanden ist.

Gruß aus HH
Manfred

Wer kennt sich gut mit Wiesenhummeln aus?

Folgende Situation:
Ich habe u.a. zwei Wiesenhummelköniginnen angesiedelt. In zwei Kästen gleicher Bauart, aber unterschiedlicher Farbe, direkt nebeneinander.

Wiesenhummel-1 wurde am 01.04. angesiedelt und am 25.04 zeigte sich Nachwuchs.
Wiesenhummel-2 wurde am 13.04. angesiedelt und schon am 26.04. (!!!) zeigte eine Arbeiterin einen Orientierungsflug!

Es ist mir bekannt, dass Wiesenhummeln einen wesentlich kürzeren und schnelleren Volkszyklus durchlaufen als andere Hummeln. Aber kann die Entwicklung einer Arbeiterin vom Ei zum Imago so schnell vor sich gehen?

Die Königin war keineswegs früher im Kasten, da ich sie selbst eingesiedelt habe. Könnte es sein, dass sich Arbeiterinnen von Wiesenhummelvolk-1 im Kasten geirrt haben? Würde die Königin sie akzeptieren? Bei Ackerhummeln soll das ja so sein.

Welche Erklärung kann es sonst noch geben?

Hier das Video vom 26.04.:
Wiesenhummelarbeiterin zeigt Orientierungsflug (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Hier der Tagebuch-Eintrag vom 26.04.:
Tagebuch-Eintrag, 26.04. (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Gruß
Frank.
Danke, Michel und Manfred! Frank-BS 29.04.2008 18:58

Danke für eure Hinweise.

Von einer genaueren Nestkontrolle - entfernen der Wolle und öffnen der Nestkugel - habe ich bisher Abstand genommen. Die Störung erschien mir zu heftig. Natürlich würde das letztlich Klärung schaffen.

Eine frühzeitige, unbemerkte Besiedlung kann ich ausschließen, da der Kasten erst am 12.04., einen Tag vor der Ansiedlung, aufgebaut wurde.

Es muss sich um eine zeitweilige Adoption gehandelt haben. Heute habe ich die Arbeiterin gar nicht fliegen sehen. Wohl aber häufig die Königin. Damit ist diese Kuh auch vom Eis. Die Königin hat ihre Ausflüge nicht eingestellt.

Bei Ackerhummeln in früheren Jahren habe ich Königinnen durchaus noch mit den Arbeiterinnen fliegen sehen. Bei Erdhummel-1 und auch bei Wiesenhummel-1 dieses Jahr allerdings noch nicht. Vielleicht in den ersten zwei Tagen. Jetzt allerdings schon länger nicht mehr. Aber wenn sie selten fliegen, beobachtet man sie natürlich nicht immer.

Gruß
Frank.

Re: Turbo-Nachwuchs bei Wiesenhummel? Michel 29.04.2008 13:45

Bist du denn ganz sicher, dass nicht schon Tage vor der aktiven Ansiedlung selbstständig eine Wiesenhummel eingezogen war? Vielleicht hattest du diese nur am Anfang übersehen bzw. war sie ev. verschollen und das Nest wurde von der von dir zugesetzten Königin übernommen?!

Allerdings hatte ich selbst schon Adoptionen von Arbeiterinnen, allerdings nur, wenn das Mutternest geschädigt (ev. durch Wachsmotten) oder teils auch durch den frühzeitigen Tod der Königin drohnenbrütig geworden ist. Damals (siehe Tagebuch 2007) waren es Erdhummelarbeiterinnen, welche bei der Steinhummel mit aufgenommen wurden.

Übrigens: Auch wenn nur eine Arbeiterin da ist, die Königin beendet ihre Nahrungsflüge deswegen nicht frühzeitig. Dann fliegen eben beide aus und sorgen für die Nahrungsversorgung. Erst wenn wirklich die Nahrungsversorgung funktioniert, bleibt die Königin daheim. Ich würde also die Arbeiterin nicht ins eventuell benachbarte Nest zurücksetzen, das kann Stechereien geben und eventuell gehört die Arbeiterin ja garnicht dorthin (kann ja auch von diesem Nest, welches früher als gedacht bereits gegründet wurden war, oder einer anderen Kolonie stammen).

Gerade bei Ackerhummeln habe ich häufig beobachtet, dass die Königinnen trotz flugfähigem Nachwuchs noch recht lange mit unterwegs sind. Bei 2 Steinhummelnestern 2005 (siehe Tagebuch 2005), welche ich in der Nestgründungsphase zusammenlegte - da bei Kolonie 1 die Königin verschollen, aber Arbeiterinnen vorhanden waren und bei Nest 2 die Königin noch allein brüten mussten - klappte das auch ganz gut. Die Königin hat hier auch ihre Flüge nicht sofort eingestellt, sondern flog zusammen mit den Arbeiterinnen eine Zeit lang aus, bis die Versorgung stabil war. Übrigens war diese zusammengelegte Nest später überaus erfolgreich!

Also ich würde erstmal abwarten und weiter beobachten. Vielleicht auch eine kleine Nestkontrolle durchführen, dann sieht man ja, ob ein Kokon aufgebissen ist oder eventuell dort bereits mehrere Arbeiterinnen vorhanden sind.

Viele Grüße
Michel

Re: Turbo-Nachwuchs bei Wiesenhummel? Stefan Lennertz 04.05.2008 20:09

Hallo Frank,

Bei mir siedeln sich Wiesenhummeln am häufigsten an, zu ca: 60-70%.
Meine Erfahrungen sind ähnlich, Nachwuchs ist häufig schnell vorhanden, weiß auch nicht wie? Bei mir sind es zur Zeit zwei Nester mit ordentlich Nachwuchs( siehe mein Beitrag oben).
Wiesenhummeln lassen sich anscheinend gut zusammenlegen, dass hat bisher ohne Probleme funktioniert. Die Tiere waren schnell aufgenommen und haben Sammelflüge aufgenommen. Ob das bei einzelnen Hummeln auch so ist kann ich allerdings nicht sagen.

Königinnen stellen in der Anfangsphase der Nestgründung den Sammelflug erst dann vollständig ein nachdem der Nachschub durch Arbeiterinnen gesichert ist, soweit ich das beobachten konnte. Die Arbeiterin wieder umzusiedeln würde ich also nicht empfehlen. Du kannst das Verhalten der beiden Nester ja erstmal weiter beobachten.

Gruß,
Stefan

Frage zu Ansiedelung Bernd Walter 29.04.2008 07:06

Ich wollte mich auch noch mal melden. Sogar wir in der Eifel hatten jetzt mal zwei schöne Tage... Und siehe da es kamen auch Hummeln. Die Hummeln, ich denke es waren Wiesen Hummeln, sind sogar in die Löcher geflogen die ich zum Anlocken um Harrys Kiste herum gebohrt hatte. Aber leider ist keine Hummel in den Kasten hinein geflogen.

Re: Frage zu Ansiedelung Harry 29.04.2008 12:53

Hallo,
es wäre vielleicht günstiger wenn man den Eingang mit etwas Moos verkleidet, damit es einem Mauselocheingang noch ähnlicher aussieht.
Leider habe ich bei meinen Kästen immer die Erfahrung machen müssen, das Amseln dieses Moos weggepickt haben um nach Würmern oder Kleintieren zu suchen.
Es fliegen ja immer noch suchende Königinnen herum und ich schätze bis Mitte/Ende Mai werden noch welche unterwegs sein.
Gruß Harry

Re: Re: Frage zu Ansiedelung Bernd Walter 29.04.2008 20:44

Danke Herr Abraham

Ich bin für jeden Tip Dankbar. Ich werde es gleich morgen versuchen. Vielleicht klappt es ja noch.>

Re: Wie sieht ein Erdhummel-Nest aus? Kirsten Witstock 29.04.2008 19:08
Seit ein paar Tagen haben wir unter einem Strauch im Garten ein großes und tiefes Loch ( Durchmesser ca. 15 -20 cm ).Ein weiteres Loch ist in unmittelbarer Nähe. Da wir seit letztem Jahr einige Wühlmäuse im Garten haben, habe ich zuerst an eventuelle Wanderraten, Kaninchen,Marder o.ä. gedacht. Komisch ist auch, dass der Erdaushub daneben liegt - so als hätte ein Kaninchen gegraben. Nachdem ich Mäuseköder in das Loch geworfen habe, liegt das Papier zerfetzt daneben. Ich traue mich kaum noch in meinen Garten! Heute nun sehe ich einige Hummeln in das Loch fliegen.Kann ein Hummelnest wirklich so groß sein - und wo finde ich eventuell Fotos ?
Re: Re: Wie sieht ein Erdhummel-Nest aus? Harry 30.04.2008 07:49

Hallo Kristin,
Hummeln nehmen Nester von Wühlmäusen oder andern Erdbauten an und gründen dort ihren Hummelstaat. Da Deine Köder vermutlich angenommen wurden sind dort auch noch Wühlmäuse aktiv.
Schade ist nur wenn ein evtl. vorhandenes Hummelnest vernichtet wird.
Auf dieser Seite kannst Du Bilder von einem Hummelnest sehen.
http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Ich%20ueber%20mich.htm

Gruß Harry

Ansiedlungen! Timo 29.04.2008 21:07

Hallo zusammen,

als ich vor zwei Jahren begonnen habe, mich für Hummeln zu interessieren hat mir ein Hummelexperte aus meiner Region gesagt, dass ich eigentlich nur Stein- und Erdhummeln künstlich ansiedeln soll, da die anderen Arten dies nicht mögen.
Zur Zeit mach ich bis auf eine Ausnahme (Ackerhummel) auch diese Erfahrung, bei Steinhummeln läuft es einfach besser (2-3 Königinnen angesiedelt).
Ist da vielleicht wirklich etwas wahres dran?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Danke im Voraus für eure Antworten
Viele Grüße
Timo

Re: Ansiedlungen! Frank-BS 29.04.2008 21:33

Hallo Timo,

bis letztes Jahr hätte ich gesagt: Stein- und Ackerhummeln sind am einfachsten anzusiedeln. Was anderes hatte bei mir bis dahin nie geklappt. Von Stein- und Ackerhummelvölker hatte ich aber sogar oft gleich mehrere.

Dieses Jahr hat es zuerst mit zwei Erd- und zwei Wiesenhummeln geklappt. Später auch mit zwei Steinhummeln und einer Ackerhummel.

Fazit: Ich kann keine Regeln erkennen.

Gruß
Frank.
www.hornissenschutz-bs.de (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Ansiedlungen! Glass Wilhelm 01.05.2008 08:52

Hallo Timo
meine Erfahrung sind eigentlich die, dass
Steinhummel, Gartenhummel, Baumhummel, Ackerhummel, Erdhummel und Wiesenhummel, gut zum Ansiedeln sind. Wobei ich bei den Waldhummel und Veränderlichen immer Schwierigkeiten habe mit der Nistkasten annahme. Die häufig vorkommenden Arten sind öfters von den Vozügen eines Nistkasten zu überzeugen wie die beiden anderen.
Aber das sind nur meine Erfahrungen vieleicht geben noch mehr ihre Meinung dazu ab.
Gruß Wilhelm

als ich vor zwei Jahren begonnen habe, mich für Hummeln zu interessieren hat mir ein Hummelexperte aus meiner Region gesagt, dass ich eigentlich nur Stein- und Erdhummeln künstlich ansiedeln soll, da die anderen Arten dies nicht mögen.
Zur Zeit mach ich bis auf eine Ausnahme (Ackerhummel) auch diese Erfahrung, bei Steinhummeln läuft es einfach besser (2-3 Königinnen angesiedelt).
Ist da vielleicht wirklich etwas wahres dran?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Danke im Voraus für eure Antworten
Viele Grüße
Timo
Re: Re: Ansiedlungen! Timo 01.05.2008 12:36

Hallo zusammen,

danke für eure Antworten, die mir wieder Hoffnung machen, dass ich nicht nur Steinhummeln ansiedeln kann. Dieses Jahr hab ich es ja wie schon erwähnt mit einer Ackerhummel probiert, die einen super Orientierungsflug hingelegt hat, doch wie bei meiner im März angesiedelten Baumhummel nutzte auch der schöne Orientierungsflug bisher nichts; sie ist nicht mehr zu sehen. Eine letztens angesiedelte Gartenhummel legte einen kurzen, nicht sehr schönen Orientierungsflug hin; seither ist auch sie verschwunden, bin allerdings auch nicht oft zuhause.
Bei allen 3 Kästen probier ich mal die Fadenmethode aus, um zu sehen, ob sie vllt doch im Kasten sind und ich sie bloß nicht seh.
Naja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt.
Viele Grüße
Timo

TV-Tipp Alexander (Bombus-Admin) 30.04.2008 09:01

Am 05.06. (Donnerstag) um 14:15 auf HR: Königin für einen Sommer

Ein ausgezeichneter Film über Hummeln...

Futtervorrat??? Eva 30.04.2008 17:23
Hallo. Eine Hummel hat bei mir auf dem Balkon im Fester in einem Spalt irgendwas gebaut. Es besteht aus Sand und Erde und sie hat irgendwas reingelegt. Ist das ein Futtervorrat oder ein Nest??? Sie hat es danach auch zugemacht.

Vielen Dank für die Hilfe.

Eva

Re: Futtervorrat??? Martin 30.04.2008 17:49
Hallo. Eine Hummel hat bei mir auf dem Balkon im Fester in einem Spalt irgendwas gebaut. Es besteht aus Sand und Erde und sie hat irgendwas reingelegt. Ist das ein Futtervorrat oder ein Nest??? Sie hat es danach auch zugemacht.
Vielen Dank für die Hilfe.


Eva

Das war keine Hummel sondern eine Solitärbiene - vermutlich Mauerbiene.

Re: Re: Futtervorrat??? Eva 30.04.2008 18:01
Aha. Die hatte so einen gelb orangenen "Hintern". Und was ist das was sie da gebaut hat?
Re: Re: Re: Futtervorrat??? Martin 30.04.2008 19:09
Aha. Die hatte so einen gelb orangenen "Hintern". Und was ist das was sie da gebaut hat?

Sie legt ein Ei und deponiert daneben Futter, kleistert das Loch zu und fertig. ;) Die jungen Bienen schlüpfen dann im nächsten Jahr.

Zwei Königinnen in einem Kasten Manfred 30.04.2008 21:33

Bei uns im Umweltzentrum haben sich in einem Nistkasten eine Acker- und eine Gartenhummel angesiedelt. Das Nistmaterial ist zufällig in zwei Haufen verteilt und in jedem Haufen ist ein Nest. Was ist jetzt die beste Vorgehensweise: Ein Trennschied einbauen und auch den Laufgang teilen? Nach dem Schlupf der ersten Arbeiterinnen der Gartenhummel (dort sind bereits Puppen und die zweite Brut vorhanden) deren Nest in einen leeren Kasten mit gleichen Vorbau umsiedeln? Abwarten und nichts tun ist wohl keine Lösung, denn die Arbeiterinnen der Gartenhummel werden die Ackerhummel nicht dulden.
Anzumerken ist, dass es sich bei beiden Königinnen um eher schwächliche Tiere handelt. Wenn sich beide Königinnen begegnen, weicht die Ackerhummel der Gartenhummel aus.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Zwei Königinnen in einem Kasten Glass Wilhelm 01.05.2008 08:26

Hallo Manfred
Ich würde ein Trennschied einbauen mit einem seperaten Zugang für die Ackerhummel sofern es die Bauart des Nistkastens erlaubt. Eine zweite möglichkeit wäre nach dem schlupf der Gartenhummelarbeiter diese umzusetzen aber dann dürfte die Königin nicht mehr ausfliegen. Die erste Version dürfte aber die sicherste für beide Arten sein.
Viel Erfolg
Gruß Wilhelm

Bei uns im Umweltzentrum haben sich in einem Nistkasten eine Acker- und eine Gartenhummel angesiedelt. Das Nistmaterial ist zufällig in zwei Haufen verteilt und in jedem Haufen ist ein Nest. Was ist jetzt die beste Vorgehensweise: Ein Trennschied einbauen und auch den Laufgang teilen? Nach dem Schlupf der ersten Arbeiterinnen der Gartenhummel (dort sind bereits Puppen und die zweite Brut vorhanden) deren Nest in einen leeren Kasten mit gleichen Vorbau umsiedeln? Abwarten und nichts tun ist wohl keine Lösung, denn die Arbeiterinnen der Gartenhummel werden die Ackerhummel nicht dulden.
Anzumerken ist, dass es sich bei beiden Königinnen um eher schwächliche Tiere handelt. Wenn sich beide Königinnen begegnen, weicht die Ackerhummel der Gartenhummel aus.

Gruß aus HH
Manfred
Veränderliche Hummel - Ackerhummel Christian F. 01.05.2008 21:08

Hallo,
Ich habe gelesen, dass einige von euch schon die Veränderliche Hummel in ihren Kästen hatten. Jetzt gibt es von der veränderlichen Hummel eine Form, die der Ackerhummel ähnlich sieht. Könnt ihr mir helfen diese beiden zu unterscheiden?
Ich glaube das Kriterium "rotes Abdomenende bei AckerH. und
nicht-rotes bei Veränderliche H. " ist nicht so zuverlässig...

Grüße,
Christian

Re: Veränderliche Hummel - Ackerhummel Wilhelm 02.05.2008 07:48

Hallo Christian
Ich habe hier mal ein paar verschiedene Bilder der Veränderlichen
http://www.pictureupload.de/Ver_nderliche-gid9307.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Adresse kopieren- einfügen-auf bild klicken und in Orginalgröße betrachten. Die Bilder habe ich selber gemacht
Meiner Meinung nach stimmt die Aussage mit der Unterscheidung des Abdomen zu 95%.
Gruß Wilhelm

Hallo,
Ich habe gelesen, dass einige von euch schon die Veränderliche Hummel in ihren Kästen hatten. Jetzt gibt es von der veränderlichen Hummel eine Form, die der Ackerhummel ähnlich sieht. Könnt ihr mir helfen diese beiden zu unterscheiden?
Ich glaube das Kriterium "rotes Abdomenende bei AckerH. und
nicht-rotes bei Veränderliche H. " ist nicht so zuverlässig...

Grüße,
Christian
Re: Re: Veränderliche Hummel - Ackerhummel Christian F. 02.05.2008 10:03

Hallo Wilhelm,
Ich muss sagen deine Bilder sind SEHR anschaulich.
Ich denke mit denen kann ich die beiden Königinnen jetzt auch unterscheiden.
Gilt die Unterscheidungsregel mit dem roten Abdomen auch für die Arbeiterinnen?
Ich bin bloß irritiert gewesen weil die meisten Arbeiterinnen der in Frage kommenden Arten, die ich im letzten Sommer gesehen hatte, kein rotes Abdomen aufwiesen.

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Veränderliche Hummel - Ackerhummel Wilhelm 04.05.2008 08:29

Hallo Christian
E.Von Hagen beschreibt in seinem Buch 6 Farb - Varianten der wichtigsten Formen.
Die bei mir vorkomenden Arten haben fast alle am hinteren Ende des Abdomens die Grau-Weise Farbe, es soll aber Varianten mit Goldgelben Abdomen geben. Da eine klare Zuordnung bei einer suchenden Königin oder Arbeiterin zu treffen ist immer schwierig. Übrigens nisten die Veränderlichen sehr gerne in mit Mos zugesetzter Polsterwolle und kurzen Laufgang.
Viel Glück bei einer Ansiedlung
Wihelm

Hallo Wilhelm,
Ich muss sagen deine Bilder sind SEHR anschaulich.
Ich denke mit denen kann ich die beiden Königinnen jetzt auch unterscheiden.
Gilt die Unterscheidungsregel mit dem roten Abdomen auch für die Arbeiterinnen?
Ich bin bloß irritiert gewesen weil die meisten Arbeiterinnen der in Frage kommenden Arten, die ich im letzten Sommer gesehen hatte, kein rotes Abdomen aufwiesen.

Grüße,
Christian
Re: Re: Re: Re: Veränderliche Hummel - Ackerhummel Christian F. 04.05.2008 19:00

Hallo Wilhelm,
In den letzten Tagen konnte ich Dank Fund eines neuen Suchplatzes und vor allem deiner Bilder die Formen 1, 2, 3 der Veränderlichen Hummel in Eberhard von Hagens Buch sehr sicher identifizieren.
Leider war keine suchende Königin dabei, aber es war für sich genommen eine interessante Begegnung!

Das mit dem Mischen mit Moos werde ich machen. Ich denke mal das wird einem kaum eine Hummel übel nehmen.
Interessant fand ich, dass du auf die Laufganglänge achtest!
Das kannte ich bisher garnicht.

Grüße,
Christian

Wer kennt diese Hummelart ???? Ulrich 02.05.2008 19:11
Hallo Hummelfreunde,

ich habe heute eine Nest suchende Hummel gefunden, die ich gern in meinen Hummelkasten ansiedeln wollte.
Allerdings habe ich so eine Hummel noch nie gesehen.
Sie ist ca. 12 mm groß und komplett schwarz, ohne Streifen oder sonstige Färbung.
Für eine Holzbiene ist sie zu klein und wenig glänzennd.
Sie hockt jetzt im Nistkasten und kommt nicht mehr heraus.
Vom Flugverhalten war es zimlich sicher eine Hummelkönigin, die auf der suche nach einem Nest war.
Ich habe kurz vorher noch eine Steinhummel ansiedeln können, die genauso auffällig flog.

Wer kann mir helfen und sagen um was für eine Hummel es sich handeln könnte.

Für Eure Hilfe wäre ich euch dankbar,

bis dann

Ulrich

Re: Wer kennt diese Hummelart ???? Wilhelm 04.05.2008 09:11

Hallo Ulrich
ich habe gerade das Buch E. Von Hagen zu Hilfe genommen aber er beschreibt keine Hummel, auch nicht bei den Farb Variationen die komplett schwarz sind. Wenn deine Königinn ein Nest gründet wirst du anhand der Arbeiterinnen oder Drohnen mehr erkennen. Es gibt allerdings bei den Solitären Wildbienen ganz schwarze gefärbte Arten.
Aber du schreibst ja, das dem Suchverhalten nach, es sicher eine Hummelköngin ist. Vieleicht kann ein andere Forumteilnehmer mehr dazu schreiben.
Gruß Wilhelm

Hallo Hummelfreunde,

ich habe heute eine Nest suchende Hummel gefunden, die ich gern in meinen Hummelkasten ansiedeln wollte.
Allerdings habe ich so eine Hummel noch nie gesehen.
Sie ist ca. 12 mm groß und komplett schwarz, ohne Streifen oder sonstige Färbung.
Für eine Holzbiene ist sie zu klein und wenig glänzennd.
Sie hockt jetzt im Nistkasten und kommt nicht mehr heraus.
Vom Flugverhalten war es zimlich sicher eine Hummelkönigin, die auf der suche nach einem Nest war.
Ich habe kurz vorher noch eine Steinhummel ansiedeln können, die genauso auffällig flog.

Wer kann mir helfen und sagen um was für eine Hummel es sich handeln könnte.

Für Eure Hilfe wäre ich euch dankbar,

bis dann

Ulrich
Re: Re: Wer kennt diese Hummelart ???? Ulrich 04.05.2008 12:24

Hallo Wilhelm,

ich habe auh noch einmal die Insektenbücher gewälzt und in "Pareys Buch der Insekten" eine Beschreibung gefunden, die evtl. passt.
Es handelt sich hierbei gar nicht um eine Hummel, sondern um eine Pelzbiene (anthophora plumipes).
Die farbliche Beschreibung stimmt überein (Körper = tief schwarz und die Pollenbürsten an den Hinterbeinen = orange) , lediglich die Behaarung war recht kurz.
Als sie den Nistkasten verlassen hat, hat sie auch einen Orientierungsflug gemacht, ist jedoch bisher nicht wiedergekommen. Dies teste ich immer mit einem Grashalm. Ist er umgekippt, ist sie Zuhause oder unterwegs, hat aber auf jedenfall das Einflugloch genutzt.

Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, ob solch eine Pelzbiene überhaupt einen Staat in solcher Umgebung gründet, wie eine Hummel.

Villeicht hat noch jemand Infos zu diesem Thema, was es sein kann und wenn es eine Pelzbiene ist, wie sie lebt.

Ich bin für jede Antwort dankbar.

bis dann
Ulrich

PS: Leider ist auch die Steinhummel im anderen Nistkasten nur 3 mal zurückgekommen und lässt sich bis jetzt auch nicht mehr blicken.
Bei uns in der Gegend (Beckum in NRW) sind in diesem Jahr im ganzen recht wenig Hummeln unterwegs und ich befürchte das es nun langsam vorbei ist mit dem Einnisten einer Königin.

Hallo Ulrich
ich habe gerade das Buch E. Von Hagen zu Hilfe genommen aber er beschreibt keine Hummel, auch nicht bei den Farb Variationen die komplett schwarz sind. Wenn deine Königinn ein Nest gründet wirst du anhand der Arbeiterinnen oder Drohnen mehr erkennen. Es gibt allerdings bei den Solitären Wildbienen ganz schwarze gefärbte Arten.
Aber du schreibst ja, das dem Suchverhalten nach, es sicher eine Hummelköngin ist. Vieleicht kann ein andere Forumteilnehmer mehr dazu schreiben.
Gruß Wilhelm


>>Hallo Hummelfreunde,

ich habe heute eine Nest suchende Hummel gefunden, die ich gern in meinen Hummelkasten ansiedeln wollte.
Allerdings habe ich so eine Hummel noch nie gesehen.
Sie ist ca. 12 mm groß und komplett schwarz, ohne Streifen oder sonstige Färbung.
Für eine Holzbiene ist sie zu klein und wenig glänzennd.
Sie hockt jetzt im Nistkasten und kommt nicht mehr heraus.
Vom Flugverhalten war es zimlich sicher eine Hummelkönigin, die auf der suche nach einem Nest war.
Ich habe kurz vorher noch eine Steinhummel ansiedeln können, die genauso auffällig flog.

Wer kann mir helfen und sagen um was für eine Hummel es sich handeln könnte.

Für Eure Hilfe wäre ich euch dankbar,

bis dann

Ulrich
Re: Re: Wer kennt diese Hummelart ???? Christian F. 04.05.2008 20:31

Hallo Wilhelm und Ulrich,
Da ich heute eine etwas seltsam aussehende Erdhummel gesehen habe (sie hatte einige sehr sehr schmale gelbe streifen zwischen den letzten weissen Tergiten und der gelben Abdomenbinde, was mir vorher noch an keiner aufgefallen war), habe ich mir den Bestimmtungsteil in Eberhard v. Hagens Buch nochmal angesehen.
Da steht unter 1. Dunkle Erdhummel:
"4.Variante: Vollständig schwarz"
Da musste ich an deine Frage denken.
Pelzbienen gründen im übrigen keinen Staat.

Ich wünsche dir mal viel Glück bei der Haltung!
Vielleicht hast du ja tatsächlich diese seltenere Variante!

Schöne Grüße,
Christian

Hummelkasten Volker Thon 02.05.2008 20:38

Hallo, liebe Bombusenthusiasten,

Hätte gern folgende Frage beantwortet: Falls ich mir ein Hummelhaus zulege, wie ist das mit der wartung ? Muss das Haus innen gereinigt werden und wann, wie stelle ich fest, ob noch Bewohner drin sind ?
Welche Bedingungen braucht die Eisenhuthummel und wie viele Pflanzen der gleichen Spezies brauche ich im Garten, um diese Hummel dauerhaft zu beheimaten ?

Gruß
Volker

Re: Re: Hummelkasten Alexander Schlecht (Bombus.de-Admin) 02.05.2008 21:33

Hallo Volker,

Hätte gern folgende Frage beantwortet: Falls ich mir ein Hummelhaus
zulege, wie ist das mit der wartung ?

Ausführliche Informationen zu diesen und anderen Fragen findest Du auf den Seiten dieser Website. Insbesondere empfehle ich die Lektüre von

Nistkästen (externer Link, nicht mehr verfügbar) sowie Ansiedlung von Hummeln (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Du kannst gerne Fragen stellen, die Grundlagen solltest Du Dir aber selbst aneignen.

Es wäre auch schön wenn Du den Beitrag von Peter beantworten könntest:

Zum Thema braune Hummel (Beitrag im Archiv nicht mehr auffindbar)

Welche Bedingungen braucht die Eisenhuthummel und wie viele Pflanzen
der gleichen Spezies brauche ich im Garten, um diese Hummel
dauerhaft zu beheimaten ?

Du solltest Dich erst einmal mit "normalen" Hummeln beschäftigen, bevor Du Dich gleich auf gefährdete Arten "stürzt". Als Anfänger macht man Fehler - und da ist es besser diese mit einer nicht so seltenen Hummelart zu machen.

Solltest Du vorhaben, vermehrt Eisenhut in Deinem Garten anzubauen dann ist wohl der Hinweis angebracht, daß Eisenhut giftig ist.
Weitere Infos zum Eisenhut findest Du bei Wikipedia (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Alles Gute,

Alexander

Re: Re: Re: Hummelkasten Volker Thon 04.05.2008 21:05
Hallo Volker,

Hätte gern folgende Frage beantwortet: Falls ich mir ein Hummelhaus
zulege, wie ist das mit der wartung ?

Ausführliche Informationen zu diesen und anderen Fragen findest Du auf den Seiten dieser Website. Insbesondere empfehle ich die Lektüre von

Nistkästen (externer Link, nicht mehr verfügbar) sowie Ansiedlung von Hummeln (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Du kannst gerne Fragen stellen, die Grundlagen solltest Du Dir aber selbst aneignen.

Es wäre auch schön wenn Du den Beitrag von Peter beantworten könntest:

Zum Thema braune Hummel (Beitrag im Archiv nicht mehr auffindbar)

Welche Bedingungen braucht die Eisenhuthummel und wie viele Pflanzen
der gleichen Spezies brauche ich im Garten, um diese Hummel
dauerhaft zu beheimaten ?

Du solltest Dich erst einmal mit "normalen" Hummeln beschäftigen, bevor Du Dich gleich auf gefährdete Arten "stürzt". Als Anfänger macht man Fehler - und da ist es besser diese mit einer nicht so seltenen Hummelart zu machen.

Solltest Du vorhaben, vermehrt Eisenhut in Deinem Garten anzubauen dann ist wohl der Hinweis angebracht, daß Eisenhut giftig ist.
Weitere Infos zum Eisenhut findest Du bei Wikipedia (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Alles Gute,

Alexander
Hallo Alexander

Die Eisenhutgeschichte ist mir bekannt, denn schließlich hatte die DDR eines der besten Bildungssysteme der Welt, und das nicht ohne Grund, leider ist die DDR nicht an der Bildung unter gegangen, sondern an der Ökonomie und dem antagonistischen Kapitalismus. Die unsägliche Abiturdiskussion der BRD liegt weit unter dem Niveau, was ich aus Erfahrung kenne. Im Übrigen überlasse ich der Hummelart selbst, ob sie sich ansiedeln will oder nicht. Ich bin zumindest froh, dass ich Erdhummeln und vermutlich auch Gartenhummeln habe. Jeden früh besuche ich Blüten und bei der Arbeit im Garten begleitet mich ihr phantastisches Brummen.Viele liebe Grüsse Volker