Die Wände unseres Hauses bestehen aus massiven Lehm.An einigen Stellen fehlt der Putz.Dort haben sich Hummeln eingenistet.An diesen Stellen sieht die Wand aus wie ein Schweizer Käse.Sollte ich mir da Gedanken machen?Wer kann mir einen Rat geben?
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
Die Wände unseres Hauses bestehen aus massiven Lehm.An einigen Stellen fehlt der Putz.Dort haben sich Hummeln eingenistet.An diesen Stellen sieht die Wand aus wie ein Schweizer Käse.Sollte ich mir da Gedanken machen?Wer kann mir einen Rat geben?
Hallo Olaf,
ich nehme an, es handelt sich um Solitärbienen und nicht um Hummeln. Ich glaub nicht, dass Du Dir Sorgen machen musst wegen der Lehmwand.
Gruß Susanne
Keine Angst, da passiert Nix.
Die Bausubstanz des Hauses sollte nicht gefährdet sein. Die Nistplätze sind zum einen nicht sehr Tief und zum anderen werden sie auch wieder verschlossen. In der Regel nutzen die Tiere auch imer wieder die schon vorhandenen Löcher.
Aus akutem Nistplatzmangel freuen sich die Tiere natürlich über eine solche Gelegenheit und nutzen sie dementsprechend ausgiebig. Ein Grund stolz zu sein, denn alle Wildbienen sind vom Aussterben bedroht und einige der Tiere die bei Dir nisten werden viele Menschen wohl nie zu sehen bekommen.
Die Experten hierzu findest Du aber z.B. auf www.wildbiene.de oder anderen Homepages zum Thema Solitärbienen.
Vielleicht kann man ja einen eine Art Beobachtungsstation daraus machen? Im Ernst, diese Nistplätze wären für viele Schulen und Naturfreunde bestimmt einen Ausflug Wert.
Gruß,
Stefan
Die Wände unseres Hauses bestehen aus massiven Lehm.An einigen Stellen fehlt der Putz.Dort haben sich Hummeln eingenistet.An diesen Stellen sieht die Wand aus wie ein Schweizer Käse.Sollte ich mir da Gedanken machen?Wer kann mir einen Rat geben?
Keine Angst, da passiert Nix.
Die Bausubstanz des Hauses sollte nicht gefährdet sein. Die Nistplätze sind zum einen nicht sehr Tief und zum anderen werden sie auch wieder verschlossen. In der Regel nutzen die Tiere auch imer wieder die schon vorhandenen Löcher.
Aus akutem Nistplatzmangel freuen sich die Tiere natürlich über eine solche Gelegenheit und nutzen sie dementsprechend ausgiebig. Ein Grund stolz zu sein, denn alle Wildbienen sind vom Aussterben bedroht und einige der Tiere die bei Dir nisten werden viele Menschen wohl nie zu sehen bekommen.
Die Experten hierzu findest Du aber z.B. auf www.wildbiene.de oder anderen Homepages zum Thema Solitärbienen.
Vielleicht kann man ja einen eine Art Beobachtungsstation daraus machen? Im Ernst, diese Nistplätze wären für viele Schulen und Naturfreunde bestimmt einen Ausflug Wert.
Gruß,
Stefan
Die Wände unseres Hauses bestehen aus massiven Lehm.An einigen Stellen fehlt der Putz.Dort haben sich Hummeln eingenistet.An diesen Stellen sieht die Wand aus wie ein Schweizer Käse.Sollte ich mir da Gedanken machen?Wer kann mir einen Rat geben?
Bei meinem Wiesenhummelkasten konnte ich heute die ersten Arbeiterinnen beobachten. Sie sind kaum größer als ein halber cm, fliegen aber schon intensiv mit Pollen in den Kasten ein. Gelegentlich fliegt auch die Wiesenhummelkönigin noch mit aus.
Auch die Steinhummelkönigin aus Kasten 2 ist unterwegs und sammelt Vorräte. Eine andere Steinhummelkönigin habe ich zudem vorgestern in dem letzten Nistkasten ansiedeln können (wo der letzte Bewohner, ebenfalls eine Steinhummel, umgekommen war).
Soweit die Neuigkeiten,
Viele Grüße
Michel
Bei meinem Wiesenhummelkasten konnte ich heute die ersten Arbeiterinnen beobachten. Sie sind kaum größer als ein halber cm, fliegen aber schon intensiv mit Pollen in den Kasten ein. Gelegentlich fliegt auch die Wiesenhummelkönigin noch mit aus.
Auch die Steinhummelkönigin aus Kasten 2 ist unterwegs und sammelt Vorräte. Eine andere Steinhummelkönigin habe ich zudem vorgestern in dem letzten Nistkasten ansiedeln können (wo der letzte Bewohner, ebenfalls eine Steinhummel, umgekommen war).
Soweit die Neuigkeiten,
Viele Grüße
Michel
Hallo Michel,
gratuliere zum Nachwuchs. Mich würde interessien, in welcher Region (ev. Land) Du wohnst. Bei mir fliegen jetzt seit etwa 14 Tagen Arbeiterinnen von Baumhummeln, Ackerhummel, Wiesenhummel und der D.Erdhummel. Insgesamt habe ich bei 9 angesiedelten Königinnen Nachwuchs zu verzeichnen. Nur die Steinhummeln lassen auf sich warten. Aber in meinem Garten kann ich aber auch Nachwuchs der Steinhummel auf Blütenbesuch sehen. Ich wohne in Emmerich am Niederrhein(NRW)
Gruß Hans Wiedl
Hallo Johann,
ich wohne im sächsischen Erzgebirge auf 670 Höhenmetern. Hier finden sich Hummelköniginnen und die Arbeiterinnen immer etwas später als bei euch (ist mir schon einige Jahre aufgefallen). Immerhin hatten wir ja auch etwa Mitte März noch gut einen Meter Schnee.
Viele Grüße
Michel
Hallo Johann,
ich wohne im sächsischen Erzgebirge auf 670 Höhenmetern. Hier finden sich Hummelköniginnen und die Arbeiterinnen immer etwas später als bei euch (ist mir schon einige Jahre aufgefallen). Immerhin hatten wir ja auch etwa Mitte März noch gut einen Meter Schnee.
Viele Grüße
Michel
Hallo Michel,
meine Frage sollte keinesfalls falsch verstanden werden. Der Standort (Land, Region) ist für das Erscheinen der Königinnen im Frühjahr ausschlaggebend. Und dannach richtet sich ja auch der Brutbeginn. Ist mir schon klar. Weiterhin viel Erfolg.
Viele Grüsse
Hans
Heute bei naßkalten 13° die erste Hornissenkönigin gesehen. Sie hockte am Eingang eines Vogelnistkastens (siehe http://www.hymenoptera.de/html/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&p=301#301 für ein Bild) und während ich sie beobachtete und knipste kam eine kleine Hummel aus dem Kasten geschossen um emsig auf Futtersuche zu gehen. Die große Wespe schien sie gar nicht zu bemerken.
Mal sehen ob sie da einziehen will...glaube ich aber kaum denn ich vermute, es sind Baumhummeln und die sind wehrhaft...
Ich werde hier reinposten wenn sie sich doch als Untermieter (oder besser Übermieter...sie würde ja wohl an der Decke bauen) versuchen will...
Melanie
www.hymenoptera.de
...heute war sie wieder da, sie scheint wohl ein Zusammenleben mit den Hummeln zu erproben...das kann ja heiter werden...
Melanie
Hallo Melanie, hast du das schon einmal erlebt? Grüße, Angelika L.
Hallo, Angelika,
öfters aber noch nie gab es parallele Völker - in der Regel bleibt die Hornissenkönigin auf der Strecke...allerdings nicht durch die Hummeln; die sind einfach empfindlicher als Hummelköniginnen. Die sterben wie die Fliegen und daher glaube ich auch nicht, daß das hier was wird. Aber ich behalts im Auge. Eventuell siedele ich die Hummeln um; das ist eh ganz schön eng für die. Leider hängt der Kasten nur arg hoch und das ist mit Baumhummeln (wenn es welche sind, was ich vermute) keine Freude!
Melanie
Mit einer Woche Verspätung zeigten sich heute bei einer angesiedelten Steinhummelkönigin Arbeiterinnen. Sie waren trotz kühler Temperatur bereits auf Sammeltour und brachten Pollen heim.
Hans Wiedl Emmerich am Rhein (NRW)
Hallo,
ich habe dieses Jahr, zum ersten mal einen Nistkasten (Schwegler)aufgestellt. Nun habe ich die Befürchtung, dass es anscheinend schon zu spät für eine erfolgreiche Ansiedlung ist.
Es fliegen kaum noch bzw. sogut wie keine Königinnen mehr durch meinen Garten, ist es wirklich schon zu spät, oder kann ich doch noch
hoffen. Bis wann muss man eine Königin spätestens angesiedelt haben, gibt es Richtwerte?
Danke für jeden Tip.
Gruss
Klaus
Kommt darauf an - wo wohnst Du?
Im Süden der Republik ist das meiste gelaufen - im kühleren Norden (Berlin aufwärts) gibt es noch Chancen aber aufgrund des ungewöhnlich milden Aprils ist das auch nicht mehr so rosig. Die Königinnen konnten einfach den ganzen Monat durchweg gut suchen und finden. Es gibt zwar Arten, die sich auch noch spät ansiedeln aber die gängigen Arten sind eben fast schon durch.
Aber ansonsten: einrichten und bereitsstellen - beim passiven Besiedeln braucht es eh manchmal einen sehr langen Atem - manchmal passiert da jahrelang nix. Und ansonsten einfach mal umschauen - in einem abwechslungsreich gestalteten Garten findet sich so manches Überraschungshummelnest ;-))
Melanie
www.hymenoptera.de
ich wohne in der Eifel, nähe Nürburgring.
Das Klima ist hier etwas kühler und rauher, zur Zeit sehr ungemütlich (viel Regen,Wind,10°C tagsüber).
Im April gab es hier bei uns ca. 10 Tage sonniges bzw. warmes Wetter, da hab ich ja vielleicht noch
Chancen....
Gibt es eine Hummelart, die sich bevorzugt in kühleren Regionen aufhält?
Gruss und Danke
Klaus
Ein Hallo an die Hummelfreunde, wie sieht dies bei Euch aus?.Habe dieses Jahr ziemlich viele Ausfälle bei den schon ,bis hin zu fast schlüpfenden Arbeiterinnen,Nester gegründeten Königinnen. Einige Ausfälle , bei ca 20 Nistkästen sind wohl normal und kam in den letztzen Jahren immer mal vor.In diesem Jahr aber gehäuft, fast die hälfte, obwohl bei mir und auch in den Nachbargärten nicht gespritzt wird.Hoffe es wird im nächsten Jahr wieder besser.Einige Kästen sind zum 2x besetzt, sodas ich Zzt. etwa 15 Kästen besetzt habe. Bei d.Erdh. Wiesenh. Baumh. u. Gartenh. mit Nachwuchs. Steinh. und Ackerh. lassen noch auf sich warten. Weiterhin gutes Gelingen mit den Brummis. Gruss Gottfried.
Hallo Gottfried
zum Thema Ausfälle mindestens vier Waldhummelköniginnen haben ihre Nester bei der nasskalten Witterung aufgegeben. Zwei Steinhummelköniginnen und eine Dunkle Erdhummelkönigin stehen auch schon auf der Vermisstenliste.Drei Erdhummelköniginnen können ihren Nachwuchs rausschicken die dürften wohl gesichert sein aber für die anderen besteht immer noch ein sehr hohes Risiko, auch noch auf der Liste zu erscheinen.Ich habe deswegen überall Zuckerwasser angeboten aber einige verschmähen mein Angebot.Zum Thema spritzen: Bei den Obstbäumen in unserer Gegend ist eine Frostspanner-Invasion aufgetreten und die haben in den warmen Tagen alle Blätter samt den Blüten aufgefressen wenn da mal rechtzeitig (Bacillus Thurengensis oder Spruzid ausgebracht worden wäre würden jetzt noch viele Obstbäume in voller Blüte stehen.Aber wir wollen mal hoffen dass es bald wieder wärmer wird und keine weitern Ausfälle zu melden sind. Viele Grüsse aus dem Raum Stuttart-Karlruhe Wilhelm
Ein Hallo an die Hummelfreunde, wie sieht dies bei Euch aus?.Habe dieses Jahr ziemlich viele Ausfälle bei den schon ,bis hin zu fast schlüpfenden Arbeiterinnen,Nester gegründeten Königinnen. Einige Ausfälle , bei ca 20 Nistkästen sind wohl normal und kam in den letztzen Jahren immer mal vor.In diesem Jahr aber gehäuft, fast die hälfte, obwohl bei mir und auch in den Nachbargärten nicht gespritzt wird.Hoffe es wird im nächsten Jahr wieder besser.Einige Kästen sind zum 2x besetzt, sodas ich Zzt. etwa 15 Kästen besetzt habe. Bei d.Erdh. Wiesenh. Baumh. u. Gartenh. mit Nachwuchs. Steinh. und Ackerh. lassen noch auf sich warten. Weiterhin gutes Gelingen mit den Brummis. Gruss Gottfried.
Hallo Gottfried,
gratuliere zu den zahlreichen gelungenen Ansiedlungen und dem Nachwuchs. Auch ich habe in diesem Jahr mehrere Ausfälle. Vor allem bei der Dunklen Erdhummel zu verkraften. Plötzlich Funkstille. Habe schon zweimal eine Königin flugunfähig in der Nähe des Aufstellungsortes gefunden. Einmal konnte ich eine Königin beobachten, wie sie den Kasten verlies, sich auf dem Anflugbrett streckte und über 10 Minuen lang sonnte. Sie hatte seit über 14 Tagen Nachwuchs. Ob sie abflog kann ich nicht sagen, jedenfalls ist sie seitdem nicht mehr da.
Grüsse Hans Wiedl (NRW)
Hallo Gottfried, von meinen 7 Nistkästen wurden 6 passiv besiedelt (3 Wiesenhummeln, Baumhummel, Ackerhummel, d. Erdhummel). Ich musste bedauerlicherweise feststellen, dass alle Königinnen nach und nach verschollen sind. Wird für mich wohl ein "hummelfreies" Jahr werden. Viel Grüße aus Schleswig-Holstein und Dir/Euch mehr Glück wünscht Andreas.
Ich hatte bisher 3 Ausfälle, 2 Wiesenhummeln und eine Steinhummel. Mittlerweile sind jedoch alle Kästen wieder besetzt mit 1 mal Wiesenhummel (Nachwuchs bereits da) und 2 mal Steinhummel. Ich hoffe, dass die Steinhummeln die sehr kalte Witterung gut überstehen.
Viele Grüße
Michel
Bei mir sind nachweislich 2 Erdhummeln verloren gegangen; mit der Brut der einen konnte ich jedoch eine nistplatzsuchende Steinhummelkönigin zum Bleiben veranlassen. 2 weitere Erdhummeln sind noch da; weiterhin eine vermutlich zurückgekehrte Ackerhummel und eine passiv angesiedelte Ackerhummel im Schwegler.
Wenige Steinhummeln dieses Jahr, massig viele Erdhummeln. Wiesehummeln und Ackerhummeln in normalen Zahlen; nur Gartenhummeln scheinen immer weniger zu werden...leider; liebe die doch so. Aber das ist wohl das Los (selbst im grünen Eckchen) der Großstadt Berlin!
Melanie
www.hymenoptera.de
Bei mir sind nachweislich 2 Erdhummeln verloren gegangen; mit der Brut der einen konnte ich jedoch eine nistplatzsuchende Steinhummelkönigin zum Bleiben veranlassen. 2 weitere Erdhummeln sind noch da; weiterhin eine vermutlich zurückgekehrte Ackerhummel und eine passiv angesiedelte Ackerhummel im Schwegler.
Wenige Steinhummeln dieses Jahr, massig viele Erdhummeln. Wiesehummeln und Ackerhummeln in normalen Zahlen; nur Gartenhummeln scheinen immer weniger zu werden...leider; liebe die doch so. Aber das ist wohl das Los (selbst im grünen Eckchen) der Großstadt Berlin!
Melanie
www.hymenoptera.de
Bei in Hamburg sieht es wie folgt aus:
Erdhummel in Naturnest (unterirdisch in ehemaligen Mäusebau) seit 30. April mit Arbeiterinnen;
Steinhummelrückkehrerin verschollen;
Ackerhummel 1 kurz vor dem Schlupf der 1. Arbeiterinnen;
Ackerhummel 2 durch Spitzmäuse und Wespen offenbar vertrieben.
Bei den Verlusten sollte man aber bedenken, dass das Wetter in den letzten beiden Jahren während der kritischen Brutphase außerordentlich gut war (zumindest hier) und daher eher unterdurchschnittlich viele Ausfälle zu beklagen waren.
Gruß aus HH
Manfred
Hiermit beehre ich mich, die Geburt einer Erdhummeltochter anzuzeigen; Mutter und Kind sind wohlauf! Mein erster Erfolg jetzt im 3. Jahr meiner "Hummelkarriere".
25 Tage nach der Besiedelung (lehrbuchmäßig: 1/2 Stunde Kastenuntersuchung, dann ausführlicher Orientierungsflug und 5 Minuten später Rückkehr zum Kasten am 12.4.2005 abends) meines Schwegler-Kastens habe ich gestern die ersten Arbeiterinnen gesichtet. Frage: Kommen die alle auf einmal raus oder über mehrere Tage verteilt. Angeblich sind das ja so 5-15 Stück; dann müsste der Flugverkehr reger sein als er derzeit ist. Zählen kann man ja nicht richtig (ausser man guckt nachts rein, was ich tunlichst lasse, um nicht zu stören), da man nie weiss, ob man eine gezählte oder eine noch nicht gezählte vor sich hat...
Hiermit beehre ich mich, die Geburt einer Erdhummeltochter anzuzeigen; Mutter und Kind sind wohlauf! Mein erster Erfolg jetzt im 3. Jahr meiner "Hummelkarriere".
25 Tage nach der Besiedelung (lehrbuchmäßig: 1/2 Stunde Kastenuntersuchung, dann ausführlicher Orientierungsflug und 5 Minuten später Rückkehr zum Kasten am 12.4.2005 abends) meines Schwegler-Kastens habe ich gestern die ersten Arbeiterinnen gesichtet. Frage: Kommen die alle auf einmal raus oder über mehrere Tage verteilt. Angeblich sind das ja so 5-15 Stück; dann müsste der Flugverkehr reger sein als er derzeit ist. Zählen kann man ja nicht richtig (ausser man guckt nachts rein, was ich tunlichst lasse, um nicht zu stören), da man nie weiss, ob man eine gezählte oder eine noch nicht gezählte vor sich hat...
Hallo Christoph,
herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. Je nach Witterung während der Brutzeit können es 5 bis 15 Arbeiterinnen sein, wie du schon schreibst. Alle werden nie gleichzeitig auf Nahrungssuche gehen. Im Nest gibt es auch Arbeit genug, Brutpflege, Putzarbeiten und so weiter. Der Flugbetrieb wird erst nach Erscheinen der zweiten und dritten Generation sichtlich zunehmen. Verluste werden dafür sorgen, dass alles im Rahmen bleibt.
Grüsse
Hans Wiedl
Ich habe u.a. einen eingegrabenen Plastikeimer als Hummelkasten mit einem schrägen eingegrabenen Rohr als Zugang. Diesen Zugang habe ich mit Steinen und Moos natürlich gestaltet. In diesem Frühjahr wurde er von einer Erdhummelkönigin gefunden, und sie besiedelte den Eimer. In diesen Anfangstagen beobachtete ich sie, wie sie etwa eine Stunde lang das sichtbare Eingangsrohr mit Moos zudeckte, sie rupfte und zupfte und leistete ganze Arbeit: Am Ende sah man vom Rohr nichts mehr und der Eingang war perfekt mit Moos getarnt. Leider ging die Hummel später wohl verloren, der Eimer ist verwaist. - Diese aktive Gestaltung war neu für mich, kann man dies bei Hummelkästen ja nicht beobachten.
Ich habe u.a. einen eingegrabenen Plastikeimer als Hummelkasten mit einem schrägen eingegrabenen Rohr als Zugang. Diesen Zugang habe ich mit Steinen und Moos natürlich gestaltet. In diesem Frühjahr wurde er von einer Erdhummelkönigin gefunden, und sie besiedelte den Eimer. In diesen Anfangstagen beobachtete ich sie, wie sie etwa eine Stunde lang das sichtbare Eingangsrohr mit Moos zudeckte, sie rupfte und zupfte und leistete ganze Arbeit: Am Ende sah man vom Rohr nichts mehr und der Eingang war perfekt mit Moos getarnt. Leider ging die Hummel später wohl verloren, der Eimer ist verwaist. - Diese aktive Gestaltung war neu für mich, kann man dies bei Hummelkästen ja nicht beobachten.
Hallo Christoph,
diese Art Eingangsgestaltung ist bei Erdnestern allgemein üblich. In der Regel verschließt die Königin das Erdloch bis auf ein cm Durchmesser. Bei oberirdischen Kästen ist diese Methode nicht durchführbar, es fehlt an geeignetem Material.
Gruß Hans
Dort gibt es auch viele Infos zum Thema "Hummeln". Auch andere haben Wachsmottenprobleme........ und Lösungen.
Eine Frage, die mich tief bewegt... :-)) Nein ernsthaft: Wie merken sie im stockdunklen Nest, dass es Morgen und hell und Zeit zum Losfliegen ist? Gucken die periodisch am Nestausgang? Oder sagt ihnen das die innere Uhr?
Warum können Hummeln fliegen?
Soweit ich weiß, ist das aufgrund ihres Körperbaus und aus physikalischer Sicht unmöglich.
Diese Frage ist noch gar nicht so lange beantwortet. Schau mal z.B. unter http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Hummel
Dort wird diese Frage genauer diskutiert. Über Google findest Du sicher noch andere Beiträge zu diesem interessanten Thema!
Viel Spaß beim Stöbern!
Christoph B.
Danke für den Link!
Hallo Gabriel,
bei der www.aktion-hummelschutz.de gibt es dazu zwei wissenschaftliche Artikel, die man nachlesen kann. Es hängt mit den Verwirbelungen an den Flügelkanten zusammen, die Auftrieb geben.
Gruß Susanne
Heute nacht staunte ich nicht schlecht, also ich aus dem Fenster sah und es schneite (ach herrjee dachte ich).
Also ich dann heute Mittag bei kühlen 6 °C nach meinen Hummeln sah, bemerkte ich nur die Wiesenhummeln, welche intensiv am Sammeln waren. Die kleinen Arbeiterinnen haben trotz wiederholter Graupelschauer fleißig gesammelt. Nur die Steinhummelkönigin ließ sich nicht blicken.
Also habe ich dann heute Nachmittag mal nach meiner Steinhummelkönigin geschaut. Ich fand ein kleines Nestchen, bestehend aus Honigtopf und Pollen. Eier gab es noch nicht, und das war auch gut so, denn nicht weit vom Nest fand ich die kaum bewegliche Steinhummelkönigin. Diese nahm ich dann vorsichtig heraus und setzte sie in die Sonne und gab ihr etwas Nektapoll. Nach wenigen Minuten war sie wieder bei Kräften und flog ab. Nach weiteren Minuten konnte ich sie wieder in den Nistkasten einfliegen sehen. Mittlerweile war sie schon 8 mal unterwegs gewesen, um Nektar ins Nest einzutragen. Wer weiß was passiert wäre, wenn sie heute ganztags in diesem Zustand gewesen wäre und für die kommende Frostnacht keinen Nektar gehabt hätte.
Meine 2. Steinhummel konnte ich nicht wieder erblicken, vielleicht bezieht sie ihr Nest erst bei Wetterbesserung.
Also schaut am Besten mal nach euren Hummeln, nicht das dieses Mistwetter die ohnehin schon hohe Ausfallrate noch steigert. Bei keinerlei Flugfrequenz kann eine vorsichtige Nestkontrolle nicht schaden und vertreibt bei gewissen vorsichtigem Vorgehen die Hummel in der Regel auch nicht.
Viele Grüße
Michel
Heute nacht staunte ich nicht schlecht, also ich aus dem Fenster sah und es schneite (ach herrjee dachte ich).
Also ich dann heute Mittag bei kühlen 6 °C nach meinen Hummeln sah, bemerkte ich nur die Wiesenhummeln, welche intensiv am Sammeln waren. Die kleinen Arbeiterinnen haben trotz wiederholter Graupelschauer fleißig gesammelt. Nur die Steinhummelkönigin ließ sich nicht blicken.
Also habe ich dann heute Nachmittag mal nach meiner Steinhummelkönigin geschaut. Ich fand ein kleines Nestchen, bestehend aus Honigtopf und Pollen. Eier gab es noch nicht, und das war auch gut so, denn nicht weit vom Nest fand ich die kaum bewegliche Steinhummelkönigin. Diese nahm ich dann vorsichtig heraus und setzte sie in die Sonne und gab ihr etwas Nektapoll. Nach wenigen Minuten war sie wieder bei Kräften und flog ab. Nach weiteren Minuten konnte ich sie wieder in den Nistkasten einfliegen sehen. Mittlerweile war sie schon 8 mal unterwegs gewesen, um Nektar ins Nest einzutragen. Wer weiß was passiert wäre, wenn sie heute ganztags in diesem Zustand gewesen wäre und für die kommende Frostnacht keinen Nektar gehabt hätte.
Meine 2. Steinhummel konnte ich nicht wieder erblicken, vielleicht bezieht sie ihr Nest erst bei Wetterbesserung.
Also schaut am Besten mal nach euren Hummeln, nicht das dieses Mistwetter die ohnehin schon hohe Ausfallrate noch steigert. Bei keinerlei Flugfrequenz kann eine vorsichtige Nestkontrolle nicht schaden und vertreibt bei gewissen vorsichtigem Vorgehen die Hummel in der Regel auch nicht.
Viele Grüße
Michel
Hallo Michel,
ich verstehe Deinen Vorschlag "nachzuschauen" nicht. Was soll dies bringen? Einzige Möglichkeit, den Hummeln bei dieser Witterung zu helfen ist, zufüttern, sofern dies möglich ist.
Viele Grüsse
Hans
ich verstehe Deinen Vorschlag "nachzuschauen" nicht. Was soll dies bringen? Einzige Möglichkeit, den Hummeln bei dieser Witterung zu helfen ist, zufüttern, sofern dies möglich ist.
Viele Grüsse
Hans
Richtig, einige Hummeln nehmen jedoch die Zuckerlösung im Vorbau häufig nicht an. Und die Königinnen, welche im Nest sitzen und bereits fast kältestarr sind, ist mit einer Zufütterung im Vorbau keinesfalls geholfen. Diese müssen direkt gefüttert werden, und dass ist nur möglich, wenn man in den Kasten schaut.
Viele Grüße
Michel
> ich verstehe Deinen Vorschlag "nachzuschauen" nicht. Was soll dies bringen? Einzige Möglichkeit, den Hummeln bei dieser Witterung zu helfen ist, zufüttern, sofern dies möglich ist.
>
> Viele Grüsse
> Hans
Richtig, einige Hummeln nehmen jedoch die Zuckerlösung im Vorbau häufig nicht an. Und die Königinnen, welche im Nest sitzen und bereits fast kältestarr sind, ist mit einer Zufütterung im Vorbau keinesfalls geholfen. Diese müssen direkt gefüttert werden, und dass ist nur möglich, wenn man in den Kasten schaut.
Viele Grüße
Michel
Hallo Michel,
so gesehen und verfahren, hast Du wohl recht. Wäre mir viel zu arbeitsaufwändig. Ich glaube auch, dass dies eine zu große Störung (Wärmeverlust, Nestbau) ist. Was machen bei dieser Wettersituation die Hummeln bzw. Hummelköniginnen in freier Wildbahn? Einen gewissen Ausfall muss man einfach hinnehmen, meine ich.
Viele Grüsse
Hans Wiedl
Hallo zusammen,
bei mir scheinen die Erdhummeln im Naturnest mit der aktuellen Nässe- und Kälteperiode besser zurecht zu kommen als die Hummeln im Nistkastkasten. Obwohl die Temperatur unter 10°C liegt und hefige Regen- und Graupelschauer niedergehen sehen die Flugbewegungen der Arbeiterinnen sehr zielstrebig aus, während die Ackerhummel erhebliche Probleme mit der Kälte hat.
Gruß aus HH
Manfred
Gestern habe ich den ganzen Nachmittag bei den Hummelkästen gearbeitet trotz des Mistwetters. Hatte mir Hummeltrachtpflanzen bestellt und mußte diese gestern direkt einpflanzen, da sie ohne Topf kamen. Während die Erdhummel in den Regenpausen ausflog, tat sich bei der Ackerhummel nichts.Ich legte ein paar Moosstücke vor das Loch und diesmal blieben sie unverändert liegen, anders als an den Tagen zuvor. Jetzt habe ich nachgesehen und keine Ackerhummel vorgefunden. Die zusammengefilzte Polsterwolle habe ich auseinandergezupft und absolut nichts gefunden, keinerlei Nestbauaktivitäten. Bei dem Mistwetter wäre sie doch sicher wenigstens im Kasten gewesen, zumindest um diese Zeit. So wird sie wohl verloren gegangen sein. Schade, ich hatte mich schon gefreut. Vielleicht habe ich ja noch Glück und kann den Kasten noch besetzen, wenn es wieder etwas wärmer wird. Bei uns kamen die Hummeln ja später und ich habe letzte Woche hier noch viele nistsuchende Königinnen gesehen. Hoffentlich schlüpfen bei der Erdhummel bald die ersten Arbeiterinnen, irgendwie braucht sie ewig. (Nestbezug 29.3.) Grüße, Angelika L.
Hallo Hummelfreunde,
es gibt neue Literatur:
Das Lebendige Bienenmuseum im Knüllwald hat in Zusammenarbeit mit dem NABU anläßlich der Ernennung der Steinhummel zum Insekt des Jahres 2005 ein Sonderheft zum Thema Hummeln herausgebracht. Das Heft hat 88 Seiten, mit 4 Farbseiten. Die Beiträge sind von O. Tschimpke, J.-C. Kornmilch, E. v. Hagen, E. Bock, K.-H. Schmalz, M. v. Orlow, B. Weitbrecht, U. Baumgartner und H.-J. Flügel. Es geht um verschiedene Hummelthemen wie Hummelschutz und Hummelhaltung, Vorkommen, Gesetzliche Schutzmaßnahmen und kommerzielen Hummeleinsatz. ISSN-Nummer ist 1613-8457.
Das Heft ist mit 5 Euro (4 Euro + 1 Euro Versand) sehr günstig unter folgender Adresse zu bestellen:
Hans-Joachim Flügel
Tel.: 05685-499
Fax: -930364
E-Mail: bienenmuseum-knuellwald@web.de
http://www.lebendiges-bienenmuseum.de
Stichwort: Hummel-Sonderheft 2005
Hallo Hummelfreunde,
kleiner Nachtrag:
Für die Porto- und Versandkosten von 1 Euro können bis zu drei Hefte versandt werden, wodurch sich der Einzelheftpreis dann auf 4,34 Euro reduziert.