Beiträge aus 2005

Wiggern Dirk Weigel 03.01.2005 09:52

Kennt jemand den Ausdruck "Wiggern" bei Hummeln??
Gruß
Dirk

ohne Titel Theresa Kleinhenz 06.01.2005 17:48

(leerer Beitrag)

Hummelbilder dringend gesucht Theresa Kleinhenz 06.01.2005 17:53

Mein Name ist Theresa Kleinhenz.Ich besuche die letzte Klasse des Gymnasiums und schreibe derzeit meine Facharbeit zum Thema "Staatenbildung bei Hummeln". Ich habe dazu das ganze Jahr über Hummeln beobachtet und hatte auch selbst zwei Hummelvölker. Durch einen Computerfehler sind mir vor einigen Wochen alle meine Bilder verloren gegangen, so dass ich nun dringend nach Leuten suche, die Hummelbilder gemacht haben und mir diese zur Verfügung stellen würden. Natürlich würde ich den jeweiligen Namen in der Arbeit auch erwähnen. Ganz besonders wichtig wäre für mich das Bild einer Hellen Erdhummel. Da die Zeit etwas drängt (Abgabe 28.Januar)hoffe ich bald Hilfe zu bekommen.
Vielen Dank schon einmal im Vorraus!
Theresa Kleinhenz

1. Hummel 2005 ? Gestern, Nähe Darmstadt. Dieter Kosmeier 09.01.2005 12:31

1. Hummel 2005 ? Gestern, Nähe Darmstadt.

Hallo Hummelfreunde,

eine sehr frühe Hummelkönigin des Jahres 2005 flog gestern gegen 12:00 bei Professor Buschinger im Garten (Nähe Darmstadt). Höchstwahrscheinlich lt. seiner Beobachtung eine Bombus terrestris.

Sein interessanter Text:
"Die erste Hummelkönigin des Jahres 2005 flog gerade gegen 12:00 bei mir im Garten. An der Hauswand (im Schatten) zeigte das Thermometer 14 Grad C, die Sonne schien strahlend, und es war sehr heftiger Wind. Mit aller Kraft kam die Hummel (eine Bombus terrestris, so weit ich sehen konnte) kaum gegen den Wind an.

So ein Tier ist mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Opfer der Selektion: Keine einzige Blüte weit und breit, wo sie "auftanken" könnte. Sie verbraucht nutzlos ihre Reserven; fraglich, ob sie zu ihrem Unterschlupf zurück gelangt, oder auf die Schnelle einen neuen Ort zur Fortsetzung der Winterruhe finden wird.

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben": Im Falle der Hummeln sind das Tiere, die so spät aus der Winterruhe kommen, dass die besten Nistplätze bereits besetzt sind. Wer sich aber zu früh von etwas Wärme hervor locken lässt, den bestraft das Leben ganz genauso: Ohne blühende Futterquellen werden solche Tiere verhungern.

Man erkennt, wie wichtig "endogene" Faktoren in der Überwinterung sind, die angeborene Tendenz, eben die Winterruhe über einen optimalen Zeitraum hinweg einzuhalten. So etwas ist bestimmt nicht durch nur ein Gen bzw. Allelpaar bestimmt, sondern durch eine ganze Anzahl genetischer Faktoren. Jedes Tier bekommt davon eine etwas andere "Mischung" mit. Die Selektion wird in jedem Jahr die "zu frühen" und die "zu späten" aus der Population herausnehmen, nur die mit "guten", für den jeweiligen Ort geeigneten Erbanlagen überleben und können diese "guten" Anlagen auf ihre Nachkommen vererben.

Nur so wird auch verständlich, dass dieselbe Hummelart in warmen, südlichen Teilen Europas früher, und im Norden oder hoch im Gebirge später aus der Winterruhe kommt: Ihre "Genmischung" für die Länge der Winterruhe ist entsprechend unterschiedlich, und sie wird Jahr für Jahr von der Selektion "überprüft" und neu eingestellt. Damit ist auch eine Veränderung des Genbestandes innerhalb einiger Jahre mit ungewöhnlich frühem (bzw. spätem) Frühjahr möglich, eine "Anpassung" ganzer Populationen. Denn so ein Klimafaktor bewirkt Ähnliches bei den Nahrungspflanzen der Bienen. Natürlich sind da ein- oder zweijährige Pflanzen schneller in der Anpassung als Bäume, bei denen der Austausch der spät blühenden gegen früh blühende eher Jahrhunderte benötigen wird.

Bestimmt läuft das auch bei Ameisen so ähnlich (auch wieder mit langsamerer Anpassung, über Jahrzehnte, als bei einjährigen Insekten).

So etwas weist auch darauf hin, dass man Organismen nicht einfach über hunderte von Kilometern hinweg verpflanzen sollte: Entweder sind sie selbst so schlecht an die neuen Verhältnisse angepasst, dass sie schlicht sterben (der günstige Fall), oder aber sie bringen Gene in die ansässige Population, die deren lokale Anpassung schwächen können ("intraspezifische Faunenverfälschung").

Eine Frage an die Bienen-Fachleute (bes. Herrn Kosmeier): Sind Daten über so frühen Flug von Hummeln bekannt (ich bin fast sicher, weiß aber nicht so recht, wo nachsehen).

A. Buschinger"

Freundliche Grüße aus Münster

Dieter Kosmeier, www.hornissenschutz.de oder www.vespa-crabro.de

Re: 1. Hummel 2005 in Münster Dieter Kosmeier 11.01.2005 13:59

.... gerade teilte mir meine Frau mit, dass sie gestern am 11.01.05 gegen 14:45 bei 16Grad in Münster eine Hummel vor unserer Hauswand gesehen hat, die aus dem Gebüsch abgeflogen ist. Scheint also wirklich Schule zu machen, diese frühen Starts der dicken Brummer.

Gruß
Dieter Kosmeier

Re: 1. Hummel 2005 ? Gestern, Nähe Darmstadt. susanne 12.01.2005 16:08
Bei mir gibt es zum Glück noch keine Hummeln, dafür aber schon (zu frühe) Schneeglöckchen und Christrosen im Garten. Auch die Krokusse und Osterglocken fallen auf den angetäuschten Frühling rein und schieben mit Macht aus der Erde, bis zu ihrer Blüte dauert es aber wohl doch noch etwas. Bei dem untypisch warmen Wetter erwarte ich aber auch täglich so ein paar arme Hummel-Frühstarterinnen.

Ich glaube übrigens nicht, dass die Länge der Winterruhe von den Hummeln "gemessen" wird. Ich denke, sie reagieren unabhängig von der Dauer ihrer bisherigen Ruhephase auf bestimmte Schlüsselreize, wie die Dauer der Überschreitung bestimmter Themperaturen. Also nicht auf die Länge der Kälte sondern auf die Indizien für einen verlässlichen Frühjahrsbeginn.
Von Pflanzen ist ja bekannt, dass in milderen Lagen gerade die besonders frostharten Arten aus den polarnäheren Regionen oft besonders starke Spätfrostschäden haben. Dieses zunächst paradox klingende Phänomen erklärt sich ganz leicht daraus, dass sich nordische Pflanzen darauf verlassen können, dass es wirklich Frühling wird, wenn es eine bestimmte Zahl von Tagen hintereinander warm war, denn wenn der Frühling im Norden endlich kommt, dann kommt er auch. Darauf verlassen sie sich und fallen dann bitter rein, wenn bei dem hin und her in milderen Lagen dann doch noch ein geharnischter Spätfrost nachzieht. Diese Hinundher-Phase überspringt der nordische Winter einfach.

Die Hummeln bekommen dieses Jahr Informationen über das Wetter "da oben", die sehr typisch sind nur eben leider nicht für Januar sondern für Anfang März. Ich befürchte, dass noch einige sie fehlinterpretieren werden.

Grüße von Susanne

Re: Re: 1. Hummel 2005 ? Gestern, Nähe Darmstadt. Stefan Lennertz 13.01.2005 14:19

Das erscheint mir auch sehr logisch.

> Bei mir gibt es zum Glück noch keine Hummeln, dafür aber schon (zu frühe) Schneeglöckchen und Christrosen im Garten. Auch die Krokusse und Osterglocken fallen auf den angetäuschten Frühling rein und schieben mit Macht aus der Erde, bis zu ihrer Blüte dauert es aber wohl doch noch etwas. Bei dem untypisch warmen Wetter erwarte ich aber auch täglich so ein paar arme Hummel-Frühstarterinnen.
Ich glaube übrigens nicht, dass die Länge der Winterruhe von den Hummeln "gemessen" wird. Ich denke, sie reagieren unabhängig von der Dauer ihrer bisherigen Ruhephase auf bestimmte Schlüsselreize, wie die Dauer der Überschreitung bestimmter Themperaturen. Also nicht auf die Länge der Kälte sondern auf die Indizien für einen verlässlichen Frühjahrsbeginn.
Von Pflanzen ist ja bekannt, dass in milderen Lagen gerade die besonders frostharten Arten aus den polarnäheren Regionen oft besonders starke Spätfrostschäden haben. Dieses zunächst paradox klingende Phänomen erklärt sich ganz leicht daraus, dass sich nordische Pflanzen darauf verlassen können, dass es wirklich Frühling wird, wenn es eine bestimmte Zahl von Tagen hintereinander warm war, denn wenn der Frühling im Norden endlich kommt, dann kommt er auch. Darauf verlassen sie sich und fallen dann bitter rein, wenn bei dem hin und her in milderen Lagen dann doch noch ein geharnischter Spätfrost nachzieht. Diese Hinundher-Phase überspringt der nordische Winter einfach.

Die Hummeln bekommen dieses Jahr Informationen über das Wetter "da oben", die sehr typisch sind nur eben leider nicht für Januar sondern für Anfang März. Ich befürchte, dass noch einige sie fehlinterpretieren werden.

Grüße von Susanne
Re: Re: Re: 1. Hummel 2005 ? Gestern, Nähe Darmstadt. Manfred 17.01.2005 10:04

Hallo zusammen,

die Natur muss ja erreichen, dass die Hummeln dann aus der Winterruhe erwachen, wenn die Entwicklung der Trachtpflanzen so weit fortgeschritten ist, dass sie Nahrung liefern. Das Problem ist nur: Die Pflanzen benötigen neben Wärme auch noch Licht zur Entwicklung. Sehr milde Tage im Dezember/Januar werden Weiden kaum zum Blühen bewegen. Hummeln können die Tageslänge in der Winterstarre aber nicht bemerken. Für die Hummeln ist es aber möglich festzustellen, ob die Wärme bei tiefen oder hohen Luftdruck auftritt. Die Kombination Wärme und hoher Luftdruck ist im Winter praktisch unmöglich. Ob der Luftdruch einen Einfluss auf die Länge der Winterstarre hat müsste mal im Labor untersucht werden.

Gruß
Manfred

Re: Re: Re: Re: 1. Hummel 2005 ? Gestern, Nähe Darmstadt. susanne 17.01.2005 11:26
Ob der Luftdruch einen Einfluss auf die Länge der Winterstarre hat müsste mal im Labor untersucht werden.

Hallo Manfred,
das mit dem Luftdruck ist interessant. Schade, dass ich nicht hauptberuflich Hummelforscherin bin. Es wäre bestimmt interessant rauszubekommen, welche einzelnen Schlüsselreize die Hummel nun bewegen, wie sie gewichtet sind und was zusammenkommen muss, damit die kleinen Krabblerinnen loslegen.
Vielleicht können die Frühstarterinnen jetzt den Luftdruck nicht so gut messen wie ihre Schwestern. Das wäre dann wirklich ein Argument, sie nicht künstlich zu päppeln.
Grüße
Susanne

Re: Re: 1. Hummel 2005 ? Gestern, Nähe Darmstadt. Dieter Kosmeier 14.01.2005 09:09

Bitte auch diesen Kommentar bzgl. Winterruhe von Prof. Buschinger beachten:
http://www.ameisenforum.info/thread.php?threadid=5427&sid=
Gruß
Dieter Kosmeier

Gebrauchter Schwegler-Hummelkasten Dieter Kosmeier 23.01.2005 18:46

An alle Hummelschützer und die es werden möchten. Gebrauchter Schwegler-Hummelkasten zur Selbstabholung bei eBay ab 1 EURO hier:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=4352559336
__________________
Dieter Kosmeier
Webmaster www.hornissenschutz.com

Hummeln und Meisen Christian 31.01.2005 09:57

Hallo,

mein Hummelnistkasten steht unter einem alten Pflaumenbaum und weil dieser jedes Jahr von Blattläusen befallen wird, möchte ich dieses Jahr einen Meisennistkasten aufhängen. Wie verstehen sich Meisen und Hummeln, weil ich mal gelesen habe das auch Vögel Feinde von Hummeln sind?

Gruß
Christian

Re: Hummeln und Meisen susanne 03.02.2005 11:48

Hallo Christian,
in meinem Garten sind auch Meisen und Hummeln. So ein Meisenkasten hängt ja meist deutlich höher als der Hummelkasten. Ich sehe da kein besonderes Problem. Ich kann mir zwar schon vorstellen, dass Meisen sich auch mal ne Hummel greifen, wenn so gar nichts anderes da ist, ich habe es allerdings noch nie direkt beobachtet.
Grüße Susanne

Futterbeet Angelika L. 31.01.2005 16:39

Hallo, das nächste Frühjahr kommt bestimmt und ich werde einen dritten Anlauf für meinen Hummelkasten
nehmen.
Für alle Interessierte: Unter www.hof-berggarten.de
gibt es eine Wildpflanzenmischung für Hummeln, Futterbeet für Hummeln. Wer also in seinem Garten noch etwas verändern will...

Grüße von Angelika

Re: Futterbeet susanne 01.02.2005 08:48

Hallo Angelika,
Danke für den Hummelbeettipp. Ich habe zum Ansiedel-locken gute Erfahrungen mit dem Standort meines einen Kastens direkt unter einer sehr früh blühenden Kirschpflaume gemacht. Die Hummel musste sich am Anfang nicht weit bewegen sondern konnte sich sehr leicht zum Nektar hochschwingen und - sehr ungrazil- senkrecht bis vor den Kasteneingang plumpsen lassen. Wir konnten "unsere" daran immer eindeutig erkennen.
Auch die Nähe zu Lerchensporn soll für die Kästen so eine "Ziehwirkung" auf Königinnen haben. Vielleicht versuchst Du das mal??
Grüße Susanne

Re: Re: Futterbeet Angelika L. 16.02.2005 10:53
Danke, aber von "Kirschpflaume" habe ich noch nie etwas gehört???? Grüße, Angelika
Re: Re: Re: Futterbeet susanne 03.03.2005 14:30

Kirschpflaume: Prunus cerasifera, häufig als frühblühender Zierbaum in Parkanlagen und Gärten, vor allem in der rotblättrigen Variante var. atropurpurea, die auch als "Blutpflaume" bezeichnet wird.
Grüße
Susanne

Re: Re: Re: Re: Futterbeet Angelika L. 04.03.2005 14:59
Danke schön, Grüße, Angelika
Re: Futterbeet Balthasar 07.02.2005 20:39

Hallo Angelika!
Neben Lärchenspron denke bitte besonders an rote Taubnesseln. Sehr dankbar, wachsen auf jeder Gstätten (hochdeutsch Ödland). Sie blüht sehr früh und wird von allen Hummeln besucht. Unerlässlich für Garten- und Ackerhummeln. Die Kurzrüssler beissen sie einfach auf.
Ich empfehle dir kleine Sämlingspflanzen aus dem Garten oder der Umgebung in den eigenen Garten auf gewünschte Stellen pflanzen.

Für die Sommerzeit eignet sich sehr gut Schwarznessel, Herzgespann und Steinklee.....

Re: Re: Futterbeet Angelika L. 16.02.2005 10:50

Hallo, danke, rote Taubnesseln habe ich schon, auch Rotklee und allerlei anderer Pflanzen, die von Hummeln besucht werden. Ich will aber in einer wilden Ecke, in der auch mein leider noch nie besiedelter Hummelkasten steht und der vom Giersch befallen ist, eine reine Wildpflanzenecke pflanzen.
Nur muß ich dazu im Frühjahr erst dem Giersch zuleibe rücke. Es sind ca. 25-30 qm. Ich habe mal gehört, daß es hilft ein, zwei Jahre Buschbohnen an eine solche Stelle zu setzen. Der Giersch soll dann verschwunden sein(Tip aus Kraut u. Rüben) Aber das dauert mir einfach zu lange. Seufz.... Mit Aussaaten ansich habe ich hier im lehmigen, schweren Boden schon viel Pech gehabt, deshalb ziehe ich Pflanzen vor. Grüße, Angelika

Giersch susanne 03.03.2005 14:34

Hallo nochmals, ich bin meinen Giersch losgeworden, indem ich das ganze Beet komplett mit der Grabgabel ausgehoben habe und wirklich jedes Wuzelstückchen rausgeholt habe. Alle Stauden wurden ausgegraben und die um deren Wurzeln gewundenen Gierschwurzeln entfrent. Im Jahr danach wurde ständig kontrolliert und jeses Blättchen sofort rausgegraben bis zur kleinen Wurzel. War eine Höllenarbeit (obwohl wir hier sandigen Boden haben), aber es hat geklappt. wir sind Gierschfrei.
Gruß S.

Seminar zum Ansiedeln/Schützen von Hummeln - 14.5. in Berlin Dr. Melanie von Orlow 04.02.2005 16:15

Liebe Hummelfreunde,
wer eine praktische Einführung in den Hummelschutz sucht - vom Einrichten von Nisthilfen bis hin zum Ansiedeln - dem sei folgendes Seminar empfohlen:
________________________________________________
Hummeln - Kennen, Ansiedeln, Schützen
14.5.2005 in Berlin
================================================
Zielgruppe:
Garten- und Naturfreunde, die Hummeln heimisch machen möchten, Umweltpädogogen, etc.

Hummeln sind allseits beliebte, jedoch recht unbekannte Gartenbesucher. Dabei lassen Sie sich recht einfach zum Bleiben bewegen und können in Nisthilfen gut beobachtet werden. Das Seminar soll eine Einführung in die Hummelbiologie und die Arten darstellen. Der Bau und die Besiedlung von Nisthilfen unter Berücksichtigung geltender Schutzbestimmungen soll als Wegweiser für den eigenen, hummelgerechten Garten dienen. Bei (hoffentlich) schönem Wetter werden Freilandbeobachtungen nistplatzsuchender Königinnen durchgeführt.

Weitere Infos und Anmeldeunterlagen unter

http://www.hymenoptera.de/tmp/hummeln.pdf
_________________________________________________
Es sind noch wenige Plätze verfügbar!

Einen guten Start in die Hummelsaison 2005 wünscht
Melanie

Hinweis auf 2 interessante Seminare von Hr. Witt Dieter Kosmeier 17.02.2005 10:02

Hier noch ein Hinweis auf 2 interessante Seminare:

Mitte Juni gibt Herr Witt ein Hornissen- und Wespenseminar für den NABU auf Gut Sunder. Ein zweites Seminar findet im Spätsommer statt. Hier ist der Schwerpunkt
mehr auf die solitären Stechimmenarten gerichtet.

Details:
Seminar 1
„Keine Angst vor Hornissen und Wespen“
Termin: 14.6. – 15.6.05
Inhalte:In Haus und Garten nistende Wespen, Hornissen und Bienen versetzen alljährlich viele Bürger in helle Aufregung. Ziel des Seminars ist die
Ausbildung kompetenter Ansprechpartner für die Stechimmenberatung für die Bürger. Dazu behandelt der Kurs u. a. folgende Themen: Biologie und Ökologie von Stechimmen, Gefährdungsrisiken, technische Betreuung- und
Schutzmaßnahmen, rechtliche Grundlagen, Naturschutzaspekte, praktische
Bestimmung, Umsiedlung, Beratungspraxis.

Seminar 2
„Grabwespen und Wildbienen“
Termin: 19.8. – 21.8.05
Inhalte: Wildbienen und Grabwespen erscheinen auf den ersten Blick als
unscheinbare Vertreter der heimischen Tierwelt. Doch der erste Eindruck
täuscht. Die Veranstaltung informiert über Vielfalt der Arten, Körperbau,
Lebenszyklus, Brutfürsorge und Nistweise, Lebensraumansprüche und Schutz der Lebensstätten, Ansiedlung im Garten u.a. Mit Bestimmungsübung und Exkursion.

Referent: Dipl. Biol. Rolf Witt (Autor des Buches Wespen – beobachten,
bestimmen)

Veranstalter: NABU

Ort: Gut Sunder bei Celle

Kosten: 65 Euro (NABU-Mitglieder); 80 Euro (normal), 73 Euro (ermäßigt)
zzgl. Unterkunft

Anmeldung und weitere Informationen:
NABU Gut Sunder
OT Meißendorf
29308 Winsen/Aller
Telefon 05056/970111 (Mo – Fr 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr)
FAX 05606-970197
Mail: info@nabu-gutsunder.de

Re: Hinweis auf 2 interessante Seminare von Hr. Witt Alex (Bombus-Admin) 18.02.2005 07:56

Hallo Dieter,

danke für die Hinweise! Und schade, daß diese Seminare so weit weg sind (für mich)....

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Hinweis auf 2 interessante Seminare von Hr. Witt Dieter 26.02.2005 01:03

Hallo Alex,

... und ich habe zur gleichn Zeit einen anderen Termin. Schade!

Gruß
Dieter

Hallo Dieter,

danke für die Hinweise! Und schade, daß diese Seminare so weit weg sind (für mich)....

Alles Gute,

Alex
Die Steinhummel ist Insekt des Jahres 2005 Alex (Bombus-Admin) 24.02.2005 16:11

Hallo Hummelfreunde,

zum erstenmal wurde ein Hummel zum Insekt des Jahres gewählt. Mehr dazu hier:

Steinhummel Insekt des Jahres (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Servus,

Alex
Bombus-Admin

Re: Die Steinhummel ist Insekt des Jahres 2005 Manfred 25.02.2005 07:58

Schön, ddiese Wahl,

aber mit dem Flyer hätte man besser eine Werbeagentur beauftragt. Neben einem inhaltlichen Fehler -bombus patroum ist immer noch die Wiesenhummel und auch nur die passt in den Kontext -, wird der durchschnittliche Leser mit der Zeichnung unter dem Titel "Die Steinhummel" eher an eine Spinne denken, was bei vielen Menschen eher negative Assoziationen auslöst.

Gruß aus dem winterlichen HH
Manfred

Re: Re: Die Steinhummel ist Insekt des Jahres 2005 ines 30.03.2005 20:05

Ich freue mich sehr über diese Wahl, denn in unserem Kleingarten tummeln sich die Hummel an einem Pieris japonica, der herrlich blüht. So konnten wir genaustens beobachten, wie diese Insekten mit ihrem Rüssel tief in die Blüten dringen. Es sind so schöne Insekten, manchmal möchte ich sie streichel.

Schön, ddiese Wahl,

aber mit dem Flyer hätte man besser eine Werbeagentur beauftragt. Neben einem inhaltlichen Fehler -bombus patroum ist immer noch die Wiesenhummel und auch nur die passt in den Kontext -, wird der durchschnittliche Leser mit der Zeichnung unter dem Titel "Die Steinhummel" eher an eine Spinne denken, was bei vielen Menschen eher negative Assoziationen auslöst.

Gruß aus dem winterlichen HH
Manfred
Hummelfreunde gesucht für Sonderausgabe anlaesslich "Insekt des Jahres 2005" Dr. Melanie von Orlow 26.02.2005 13:47

Liebe Hummelfreunde,
das "Insekt des Jahres" ist dieses Jahr endlich was für Hummelfreunde - die Steinhummel (weitere Infos dazu, Pressemitteilung und Flyer unter http://www.hymenoptera.de/html/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=79&mode=threadℴ=0&thold=0).

Aus diesem Anlaß stellt die BAG Hymenoptera des NABU in Zusammenarbeit mit zahlreichen Hummelfreunden wie z.B. der Gebrüder Von Hagen ein Sonderheft zusammen, das möglichst noch vor dem Saisonbeginn in der Schriftenreihe LEBBIMUK veröffentlicht werden soll. Darin soll auch eine Liste der bundesdeutschen aktiven Hummelfreunde - ob mit oder ohne Internet - erscheinen. Unter "aktiv" verstehen wir Leute, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen; darunter auch Schul-AGs, Arbeitsgruppen wie auch Einzelkämpfer.

Meine Bitte daher: Wer Interesse hat, in dieser Liste zu erscheinen, wird gebeten folgende Angaben möglichst kurzfristig (Stichtag 1. 3.2005) an webmasterAThymenoptera.de zu übersenden - natürlich ist auch nur ein Teileintrag möglich. Vernetzte Gruppen oder Initiativen sollten einen oder mehrere regonal verteilte Vertreter bestimmen, die in der Liste erscheinen. Bitte gebt diese Anfrage auch an Kollegen weiter; insbesondere auch an diejenigen, die nicht per Email erreichbar sind.

Gewünscht werden folgende Angaben:

Namen, Tel./Fax-Nummer, E-Mail und Webseite falls vorhanden, sowie jeweils kurze Anmerkungen zum Hauptbetätigungsfeld.

Wenn das Heft verfügbar ist, werde ich Euch über Bezugsmöglichkeiten informieren (diese sind mir selbst derzeit noch nicht bekannt).

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Melanie von Orlow
______________________________________________
Dr. Melanie von Orlow www.hymenoptera.de
Nabu Deutschland e.V

Chromosomen Mandy 08.03.2005 11:47

Wie viele Chromosomen besitzen Hummeln?

Re: Chromosomen Manfred 09.03.2005 08:16

Hallo Mandy,

Bienen haben 16 Chromosomen je Chromosomensatz und da Hummeln zu den Bienen gehören, würde ich tippen, dass dies dann auch für Hummeln gilt.
Königin und Arbeiterinnen sind dipoid (2 x 16 Chromosomen), Drohnen haploid (1 x 16 Chromosomen).

Gruß
Manfred

Wie viele Chromosomen besitzen Hummeln?
Heute vor einem Jahr Manfred 14.03.2005 08:47

Hallo zusammen,

heute vor einem Jahr war bei mir die erste Nestgründung gewesen (Datum rückgerechnet aus dem dem Beginn des Polleneintrags und dem Schlupf der ersten Arbeiterinnen). Dieses Jahr wird es wohl noch etwas dauern, denn noch immer ist der letzte Schnee nicht ganz abgetaut und die Vegetation liegt ca. 10 Tage gegenüber 2004 zurück.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Heute vor einem Jahr Michel 14.03.2005 20:43

Hallo Manfred,

bei mir liegt noch 1 m Schnee, die höchste Schneedecke seit 22 Jahren. Hier werden wohl erst im April die ersten Hummeln überhaupt auftauchen. Voriges Jahr hatte ich schon um diese Zeit eine Hummelkönigin gesehen.

Viele Grüße
Michel

Hummelprinzessinnen? Gundel 14.03.2005 13:06

Hallo,
aus meinem Insektenhotel (geschichtete Schilfrohrstäbchen) sind in den letzten Tagen einige wunderschöne (Erd-?)Hummeln herausgekrabbelt. Sie haben sich in den ersten Sonnenstrahlen ein wenig gewärmt und sind dann fortgeflogen. Ich mache mir nun ein wenig Sorgen, daß das Hotel am falschen Platz hängt und sie einfach zu früh aufgewacht sind. Finden sie denn jetzt schon Futter? Außerdem: ist ein Insektenhotel ein "geeigneter" Überwinterungsplatz oder sollte ich das Angebot hummelfreundlicher erweitern?

Re: Hummelprinzessinnen? Michel 14.03.2005 20:48

Was Sie da beobachten konnten waren mit Sicherheit keine Hummeln, sondern solitäre Biene. Hummeln bauen größere Staaten, schauen Sie sich doch dazu einfach mal auf dieser Seite um. Solitärbienenweibchen bauen dagegen in Schilfröhrchen gerne ihre Nester, die nur aus wenigen Kammern bestehen, in welche je ein Ei sowie eine gewisse Menge an Pollen hinzugelegt wird. Diese schlüpften dann im nächsten Frühjahr, allerdings ist es derzeit wirklich etwas früh (ist bei Ihnen noch eine Schneedecke vorhanden oder schon nektarspendende Pflanzen (Krokusse)?).

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Hummelprinzessinnen? Gundel 15.03.2005 11:47

Danke für die Erläuterung, ich habe ja wirklich keine Ahnung..., aber wenn es Solitärbienen sind, so sind auch die herzlich willkommen.
Ich wohne im Rheinland, Schneeglöckchen, Krokusse, Weiden und jede Menge Winterlinge blühen schon. Wenn sie damit vorlieb nehmen, bin ich ja beruhigt.
nochmals vielen Dank.
Gundel

Re: Re: Re: Hummelprinzessinnen? Michel 15.03.2005 20:05
Ich wohne im Rheinland, Schneeglöckchen, Krokusse, Weiden und jede Menge Winterlinge blühen schon. Wenn sie damit vorlieb nehmen, bin ich ja beruhigt.

Dann geht das schon mit dem Schlupfzeitpunkt, dachte nur erst, dass noch Schnee liege.

Auch Solitärbienen spielen eine wichtige Rolle als Pflanzenbestäuber.

Viele Grüße ins Rheinland,
Michel

Sichtung Wilhelm 15.03.2005 19:08

Heute die erste Erdhummelkönigin bei den Krokusblüten beobachtet. Kaum ist der Schnee weg und die Temperaturen klettern auf 12-15 Grad melden sich die ersten Königinnen aus den Winterquartieren zurück.
Grüße aus dem Raum Stuttgart
Wilhelm

Re: Sichtung Balthasar 15.03.2005 20:25

Beneidenswert!
bei uns in Wien liegt noch der letzte Schnee

Re: Re: Sichtung Michel 15.03.2005 23:07

Bei mir auch noch 1 Meter :-(

Re: Re: Re: Sichtung Armin Krenz (Neuss) 16.03.2005 13:20

Auch in Neuss tut sich etwas, am 16.3.05 erste Hummelsichtung auf Krokus (Dunkle Erdhummel). Eine gute und interessante Saison wünsche ich allen Hummelfreunden.
Gruß Armin

Re: Re: Re: Re: Sichtung Angelika L. 18.03.2005 09:21

Auch im Bergischen Land war die erste Erdhummelkönigin zu sehen. Ich brachte den Komposteimer heraus und auf diesen setzte sich ein wunderschönes kräftiges Exemplar. Jetzt muß ich schnellstens meinen Kasten fertig machen und hoffe, daß es dieses Jahr im dritten Anlauf mit einer Besiedelung klappt. Grüße, Angelika L.

Re: Re: Re: Re: Re: Sichtung Moni 21.03.2005 11:06
Auch im Bergischen Land war die erste Erdhummelkönigin zu sehen. Ich brachte den Komposteimer heraus und auf diesen setzte sich ein wunderschönes kräftiges Exemplar. Jetzt muß ich schnellstens meinen Kasten fertig machen und hoffe, daß es dieses Jahr im dritten Anlauf mit einer Besiedelung klappt. Grüße, Angelika L.
>

Sie machen auch einen Kasten? Ich auch. Beu uns gibt es nämlich auch schon viele viele Hummeln.

Re: Sichtung Moni 21.03.2005 11:05

Hallo,
bei uns in NRW gibt es schon sehr viele Hummeln. Es lohnt sich, sie zu beobachten!!!

Re. Heute vor einem Jahr Gottfried 15.03.2005 19:41

Im letzten Jahr am 10. Feb. eine frühe Erdhummel
königinn in Nistkasten eingesetzt. Ab 12-13 Febr. Pollen eingetragen.Am 7 oder 8. März erste Arbeiterinnen. Trotz des sehr frühen Starts wurde es ein starkes Volk mit vielen Jungkö.
Heute am 15.03.05 war es hier im Rheinl.bei 12 Grad sonnig.Weidenkätzchen fangen an zu blühen, auch Winterlinge,Schneegl,u. Krokusse. In den nächsten Tagen, wenn die Temperaturen noch etwas zulegen, wirds losgehen. Viel Erfolg mit freundl. Gruß Gottfried.