Lange hat's gedauert, bis ich mich für dieses Foren-Script entschieden habe. Ich hoffe es gefällt Euch und Ihr werdet es intensiv nutzen.
Die alten-Forums-Beiträge werden später noch in die Homepage zum nachlesen eingebaut.
Viel Spaß im Forum,
Alex
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
Lange hat's gedauert, bis ich mich für dieses Foren-Script entschieden habe. Ich hoffe es gefällt Euch und Ihr werdet es intensiv nutzen.
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Viel Spaß im Forum,
Alex
Na bitte Alex,
es ist vollbracht! Gefällt mir wirklich sehr gut.
MfG Marcel
Hallo Alex,
dein Umbau ist wirklich super gewesen. Ein echt tolles Ergebnis mit vielen Verbesserungen (z.B die Infos zu den verschiedenen Hummelarten).
Weiter so.
Doch habe ich noch eine Frage. Ich konnte in deinem Tagebuch lesen, dass du unter anderem eine Wiesenhummel hast. Ich habe auch ein Wiesenhummelvolk, doch haben die Tiere eine dichte Nestkuppel gebaut. Wie soll ich jetzt das Nest weiter besichtigen? Soll ich die Nestkugel öffnen?
Viele Grüße,
Michel
Hallo Michel,
erst einmal vielen Dank für Deine lobenen Worte! Ich habe mich sehr darüber gefreut, das macht den ganzen "Ärger" den man beim Wechsel seines Providers hat wieder gut :)
Die Wiesenhummeln bauen eine recht dichte Nestkugel um Ihre Waben. Ich habe diese bereits im frühen Stadium mit Pinzetten vorsichtig oben ein bischen aufgerissen. Dieser kleine Riss ist dann mein Schlüsselloch, durch das ich hin und wieder reinschaue :)
Aber sei ganz vorsichtig, die Waben sind direkt darunter, teilweise sogar an der "Decke" festgemacht.
Alles Gute und viel Glück mit Deinen Hummeln,
Alex
Für alle, die den Film noch nicht gesehen haben (oder nochmal sehen wollen) hier ein TV-Hinweis:
Am Montag, 09.06.2003 um 15:20 sendet der WDR den ausgezeichneten Film
"Königin für einen Sommer"
aus. Eine ausgezeichnete Dokumentation und ein "MUß" für jeden Hummel-Freund !!
Hier der Link zum Film:
WDR - Königin für einen Sommer (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Alex
Hallo Alex,
schön Deine neue Homepage und auf Anhieb funktionsfähig.
Einen Wunsch hätte ich noch für das Forum: Ist es möglich neben der Schaltfläche "Beitrag absenden" noch eine Schaltfläche "Zurück" oder "Abbrechen" anzubieten.
Gruß
und Frohe Pfingsten
Manfred
Hallo zusammen,
nachdem ich vorgestern eine Nistkontrolle durchführte, fand ich ein völlig intaktes Wiesenhummelnest mit Eiern und Larven sowie Kokons vor. Mir gelang es erstmals, die Stammmutter bei der Eiablage zu beobachten. Auch begegnete mir die erste Wiesenhummeldrohne. Als ich sah, dass alles in Ordnung war, verschloss ich den Kasten wieder. Am Abend war ich zufällig noch mal am Nistkasten, alas mir ein dunkler Fleck am Pappkasten auffiel. Bei näherer Betrachtung fand ich heraus: WACHSMOTTE. Ich habe sie sofort entfernt und in ein Plastegefäß gesperrt. Kurz darauf be3gann sie hunderte Eier zu legen. Ich habe sie sofort lequidiert. Wie es aussieht, hatte ich noch mal Glück gehabt. Heute habe ich die Wolle mit japan. Heilpflanzenöl beträufelt sowie Schälchen mit diesen Öl um den Kasten gestellt. Ich hoffe, dass die mir die Motten vom Leibe hält (nach E.v.Hagen). Heute Nachmittag konnte ich 2 große Brummer beobachten: Jungköniginnen. Sie waren sehr groß, fast 2 cm und damit sogar größer als die Stammmutter (sehr groß für Wiesenhummeln). Wahrscheinlich hängt es an den guten Futterquellen in der Umgebung.
Nun noch einige Fragen: 1. Was meint ihr, wird das Heilpflanzenöl helfen? Hat jemand Erfahrung damit? 2. Habt ihr schön Königinnen; und auch in dieser Größe?
Wer mehr über das Volk wissen will und Bilder vom Nest und den Jungköniginnen sehen will, soll mal unter www.insektenstaaten.de unter dem Tagebuch 2003 (siehe "News" auf Startseite) nachsehen.
Gruß,
Michel
Hallo!
Heute Nachmittag habe ich eine Steinhummelkönigin gesehen. Es war definitiv eine Königin und keine Drohne, denn sie hatte einen Stachel. Ihr Pelz war nicht zerzaust, sondern ganz neu, demnach muß es eine neue Königin sein.
Sie war auf Futterpflanzen und war eifrig beim Nektarschlürfen. Nicht gemütlich, sondern einigermaßen eilig.
Hilft eine neue Königin eigentlich bei der Versorgung der Brut auch noch mit oder haut sie sich nur den Bauch voll?
Von meinen 2 Steinhummelvölkern kann diese Königin nicht sein, denn dazu ist der Flugbetrieb noch zu gering und diese Kästen wurden erst um den 10.04. herum bezogen.
Viele Grüße Rolf Brechtel
Hmmm, warum kann es nicht einfach eine sein, die nicht gegründet hat ? habe ich hier auch noch in Massen - teilweise liegts an Sphaerularia bombi aber nicht immer ist das klar. Glaube aber nicht recht, daß es schon eine Jungkönigin von diesem Jahr sein soll...
Melanie
Hmmm, warum kann es nicht einfach eine sein, die nicht gegründet hat ? habe ich hier auch noch in Massen - teilweise liegts an Sphaerularia bombi aber nicht immer ist das klar. Glaube aber nicht recht, daß es schon eine Jungkönigin von diesem Jahr sein soll...
Melanie
Hallo Melanie,
warum soll es keine Jungkönigin sein? Auch bei mir hier am Niederrhein fliegen seit über 14 Tagen bei mehreren Baum- und Erdhummelnvölker Jungköniginnen.
Hans Wiedl, Emmerich am Rhein
Baumhummelköniginnen mag schon sein aber die sind ja eh immer früh dran. Für Erd- und Steinhummeln finde ich es eben überraschend früh. Das größte Erdhummelvolk aus dem Berliner Raum, das ich kenne und früh gegründet wurde, hat jetzt rund 60 bis 70 Arbeiterinnen (zu sehen bei Bee.TV, der Hummelwebcam bei www.hymenoptera.de) und legt noch keine Geschlechtstierbrut an. Die Wildvölker (ohne Temperierung und Zufütterung) sind weitaus kleiner. Aber vielleicht herrschen bei Euch grad eben besonders gute Hummelbedingungen...
Grüße
Melanie
Baumhummelköniginnen mag schon sein aber die sind ja eh immer früh dran. Für Erd- und Steinhummeln finde ich es eben überraschend früh. Das größte Erdhummelvolk aus dem Berliner Raum, das ich kenne und früh gegründet wurde, hat jetzt rund 60 bis 70 Arbeiterinnen (zu sehen bei Bee.TV, der Hummelwebcam bei www.hymenoptera.de) und legt noch keine Geschlechtstierbrut an. Die Wildvölker (ohne Temperierung und Zufütterung) sind weitaus kleiner. Aber vielleicht herrschen bei Euch grad eben besonders gute Hummelbedingungen...
Grüße
Melanie
Hallo Melanie,
dass bei mir hier am Niederrhein seit mehr als vierzehn Tagen bei jeweils zwei Erd- und Baumhummelnvölkern Jungköniginnen fliegen ist sicher. Wir hier am Niederrhein sind klimatisch etwas begünstig, daher ist auch der zeitige Königinnennachwuchs zu erklären. Leider habe ich zur Zeit ein Problem. Die Baumhummel- und Erdhummelvölker stehen jetzt vor dem Zusammenbruch. Täglich sammle ich üner 10 Arbeiterinnen, auch Jungköniginnen sind dabei, die flugunfähig im Garten in Nistplatznähe umherkriechen und hüpfen, ein. Ich vermute eine Vergiftung und tippe auf Linden, die unweit hier in Blüte stehen. Bei den Baumhummelnvölker ist die Abnahme der Volksstärke gravierend, fast keine Flugbewegungen mehr. Ich hoffe aber, dass sich die Völker wieder erholen werden. Meine Steinhummelvölker sind davon nicht betroffen.
Freundliche Grüsse vom sonnigen Niederrhein nach Berlin
Hans Wiedl, Emmerich
Hallo zusammen.
Wohl das ärgerlichste sind Wachsmotten .Wie setzt man nun Neuendorfs Raupenspritzmittel im
Hummelkasten ein um die Mottenlaven los zu werden,ohne dass das Hummelvolk unter Nebenwirkungen zu leiden hat? Kan man auch prefentiv spritzen? Danke um Antwort.
Gruss und Glück Markus
Hi, Markus,
schau mal unter "Schutz/Hilfe" bei www.hymenoptera.de...da habe ich das Thema in epischer Länge ausgeführt. ich wende das so an und zwar bereits Anfang Juni. Damit ist mir noch nicht ein Hummelvolk zugrunde gegangen; weder an dem Mittel noch an den Wachsmotten.
Melanie
Hallo Freunde,
Wie Markus richtig bemerkt, sind Wachsmotten so ziemlich das lästigste. Auch
ich habe dieses Wochenende auf dem Land 3 Erdhummelvölker mit dem Spritzmittel
behandelt.
In München habe ich es allerdings anders gemacht.
Vor allem durch Armins Versuche angeregt, aber auch durch einen Hinweis in der
jüngsten Ausgabe des Buches von E.v.Hagen, habe ich eine Hummelklappe gebaut:
Sie funktioniert analog wie eine Katzenklappe. Es handelt sich dabei um ein
7cm langes, 4cm hohes und 4cm breites Kästchen aus Sperrholz. Hinten seitlich
an einer der Längsseiten ist eine Öffnung zum anlegen an den Eingang des
Hummelkastens. In die davon entfernte Schmalseite habe ich ein Rechteck
gesägt, ca. 2,5cm hoch und 2cm breit. In dieses Rechteck wird ein Stück
durchsichtiges Plastik eingepaßt. Ihr kennt ja sicher die Schachteln in denen
in Baumärkten z.B. Schrauben verpackt sind. Da läßt sich so ein kleines
Rechteck leicht ausschneiden. Als Achse habe ich einen Aluminiumstift
verwendet, ca. 5cm lang. (Ich habe einen Stift verwendet, wie er z.B. in
Blindnieten steckt, ist leicht und rostet nicht!). An der Oberseite der "Türe"
wird also ein Loch für die Achse gebohrt (soll ruhig etwas Spiel haben) und
dann das ausgeschnittene Plastikplättchen mit Heißkleber an der Achse
befestigt. Die Klappe muß leicht beweglich sein, da sie ja auch von kleinen
Hummeln geöffnet werden soll. Durch leichtes Anblasen kann dies festgestellt
werden.
Als erstes habe ich dies hier in unserem münchener Garten ausprobiert. Die
Klappe nachts angebracht (Schweglerkasten) und am nächsten Morgen beobachtet
was da passiert.
Es ist nicht leicht für die Tiere! Aber irgendwann merken sie, dass die Klappe
beweglich ist und lernen sie in beide Richtungen aufzudrücken.
Gestern nacht habe ich dies auch bei einem Kasten im Park der Münchener
Stadtgartendirektion gemacht. Heute morgen um 7 Uhr (vor der Arbeit) die erste
Kontrolle zeigte, dass etwas Verwirrung da war, die ersten Tiere aber bereits
das Prinzip verstanden hatten. Heute mittag (in der Arbeitspause) war es schon
ganz gut. Und heute abend (nach der Arbeit) hatten die meisten Tiere kaum noch
Schwierigkeiten, wenn sie auch noch nicht über die lässige Souveränität
verfügen, wie die Hummeln bei mir im Garten.
Der Erfolg: Bisher in unserem Garten kein Wachsmottenproblem. (Im Park der
Stadtgartendirektion muss ich noch einmal kontrollieren)
Vor kurzem konnte ich beobachten, wie eine Fliege versuchte hinter einer
Hummel in den Kasten einzudringen. Sie bekam aber die zurückschwingende Klappe
auf die Birne und gab das Vorhaben sehr schnell auf.
Andreas
Hi, Alex,
gratuliere zum Forum und natürlich der Site.
Finde ich sehr schön - echt zeitgemäß in Funktionalität und Design.
Was steht denn technisch dahinter ? Ein cgi ? Das interessiert mich doch...
Na, das war bestimmt viel Arbeit - klasse !!
Was ich natürlich praktisch fände, wäre ein Hinweis, in wie weit im Forum HTML zugelassen ist, bzw. ein URL-Feld.
Teste das mal eben:
www.hymenoptera.de (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Grüße
Melanie
Hmmm, schade, also kein HTML...
Melanie
Hmmm, schade, also kein HTML...
Melanie
Hallo Melanie,
nein, momentan noch kein HTML. Dazu muß ich das Script erst noch ein wenig ummodeln, aber ich hoffe das kommt noch. :)
Alles Gute,
Alex
Hallo Melanie,
jetzt klappt's auch mit HTML im Beitrag ;)
Eine Vorschau kann ich (noch) nicht anbieten, also bitte darauf achten daß der HTML-Code korrekt ist. Eine Korrektur ist nachträglich nicht mehr möglich.
Alex
Hallo, allerseits,
die erste Eiablage einer Arbeiterin konnte gerade im Bee.TV-Erdhummelvolk beobachtet werden. Typischerweise war es eine Arbeiterin aus den frühen Generationen - ein Winzling des 3. Schlupfs hat gerade ein Einäpfchen bestiftet und verschlossen. Bin gespannt wie das weitergeht - vermute, die Königin wird da intervenieren; sie inspiziert die Waben sehr aktiv und wird wohl dagegen vorgehen. Dann sollten ja auch bald die ersten Drohnen schlüpfen; bisher gibt es noch keine Anzeichen auf Königinnenbrut...
Grüße
Melanie
Wie zu erwarten: Die Königin ließ die Konkurrenz nicht zum Zuge kommen. Sie hat nun das Näpfchen und ein 2., das offenbar ebenfalls von einer Arbeiterin bestiftet worden war, ausgeräumt und die Eier gefressen. Die "Besitzerin" der Eier regte das sehr auf aber sie wurde rücksichtlos von dem Näpfchen gedrängt. Selbst ein Drohen mit den Mandibeln blieb ohne Eindruck auf die massige Königin. Sie bestiftet gerade eines der beiden neu.
Eine andere Arbeiterin hatte die Idee, einfach zu einem durch die Königin bestifteten Näpfchen selbst ein paar Eier zuzugeben und sie so "unterzuschieben". Aber die Königin erkannte offenbar auch diese Manipulation - sie öffnete das Näpfchen, fraß die Kuckuckseier und ließ dabei offenbar die eigenen verschont. Das Näpfchen verschloß sie jedenfalls wieder sorgfältig.
Auch hier handelte es sich um eine der Miniarbeiterinnen des 3. Schlupfes. Während die markierten Arbeiterinnen des 1. und 2. Schlpfes inzwischen verschwunden sind, sind diese "Minis" nicht ausgeflogen und fangen jetzt wohl an, sich zu langweilen...
Melanie
Hallo, allerseits,
die erste Eiablage einer Arbeiterin konnte gerade im Bee.TV-Erdhummelvolk beobachtet werden. Typischerweise war es eine Arbeiterin aus den frühen Generationen - ein Winzling des 3. Schlupfs hat gerade ein Einäpfchen bestiftet und verschlossen. Bin gespannt wie das weitergeht - vermute, die Königin wird da intervenieren; sie inspiziert die Waben sehr aktiv und wird wohl dagegen vorgehen. Dann sollten ja auch bald die ersten Drohnen schlüpfen; bisher gibt es noch keine Anzeichen auf Königinnenbrut...
Grüße
Melanie
Hallo,
bei den Gartenhummeln gibt es die ersten Jungköniginnen. Zu Pfingsten haben sie die ersten Ausflüge gestartet. Daneben haben noch einige große Arbeiterinnen ihre Sammeltätigkeit aufgenommen, sie unterscheiden sich aber vom Körperbau und im Summton deutlich von den Jungköniginnen. Was mich wundert: es gibt noch keine Drohnen. War die Königinnenaufzucht vielleicht ein Betriebsunfall aufgrund des Überangebots an Nahrung? Nebenbei habe ich einen halben Tag alle Ein- und Ausflüge protokolliert. Im Schnitt gibt es zwischen 10 und 15 Trachtflüge je Stunde, wobei 3/4 aller Tiere mit Pollenhöschen heinkommen. Da die erste Hummel erst kurz vor 5:00 Uhr ausgeflogen ist, könnte noch mehr gesammelt werden.
Bei den Beobachtungen ist mir aufgefallen, das jede Arbeiterin ein individuelles An- und Abflugprogramm aufweist, so fliegt z.B. eine immer an genau derselben Stelle durch den Gartenzaun.
Vielleicht auch interessant: gestern ist die letzte SAmmlerin der 2. Brut gestorben, wenn man 2 Nesttage nach dem Schluß unterstellt, ist sie 33 Tage alt geworden und damit 7 Tage älter als die älteste Sammlerin der 1. Brut geworden.
Mal sehen, wie es im Nest aussieht. Eine Kontrolle ist nur noch mit Schutzkleidung möglich, da es an den Ventilationsöffnungen Wächterhummeln gibt, die sehr aggressiv losfliegen wenn ich die Polsterwolle berühre.
Gruß
Manfred
hallo,ich bin durch meinef rage nach dem körperbau einer hummel auf sie aufmerksam geworden.da ich im internet weder berichte noch bilder/grafiken/skizzen etc. (die mir besonders helfen würden)finden konnte, wende ich mich nun an sie.in hoffnung auf baldige antwort verbleibe ich mit freundlichen grüßen. karoline
hallo,
wir haben seit heuer 1 bis zwei hummelnester im garten (alte mäuselöcher). eigentlich kein problem, wenn es nicht genau neben dem sandkasten und der spielgeräte unserer kinder liegen würde (1,3 bzw. 5 jahre). man kann ihnen noch so oft sagen, daß sie 'vorsichtig' sein sollen, jedoch kam es inzwischen trozdem schon zu stichen, da die kids daraufgetreten sind etc.
was kann man tun, um weitere konfrontationen zu vermeiden, bzw. wie kann man ein nest umsiedeln bzw. wer kann das machen?!
gruß aus augsburg
martin
Hallo Martin,
Als einfachste Lösung schlage ich Dir einen kleinen Holzrahmen vor, der mit einbem grobmaschigen Drahtgeflecht bespannt ist, und den Du dann über den Löchern befestigt.
Dann sollten direkte Konfrontationen zwischen Deinen Kids und den Hummeln eigentlich ausgeschlossen sein.
Ein Hummelnest aus einem Mäusenest zu versetzen kann ungeheuer aufwändig sein. Sowas macht unter Umständen die Feuerwehr. Aber nur in besonderen dringenden Fällen.
Falls Du echte Probleme damit hast, dann mail mich doch bitte mal an?
Gruß Andreas
Hallo Andreas,
da wir das gleiche Problem haben, und ein Gitter leider nicht die Lösung ist, könnte ich auch
einen guten Rat gebrauchen !
Im vorraus vielen Dank
und mit freundlichen Grüßen
Peter V.
( Tim1407@T-online.de )
Hallo Leute,
auch ich kann nun die ersten Prinzen und Prinzessinnen vermelden: meine Wiesenhummeln haben seit einigen Tagen Jungköniginnen und Drohnen ! Die faule Gesellschaft lungert auf der Polsterwolle bzw. an den Seitenwänden des Kastens herum und lässt es sich gut gehen.
Mehr dazu (mit Fotos) in meinem Tagbuch.
Alles Gute,
Alex
Hallo Alex,
auch bei meinem Wiesenhummelvolk fliegen schon seit 3 Tagen die Königinnen und Drohnen. Sind bei dir die Jungköniginnen auch so enorm groß (bis 2.1 cm und damit deutlich größer als Stammmutter)?
Bilder sind auch unter www.insektenstaaten.de im Tagebuch zu finden (weitere Bilder von den Jungköniginnen im Nest (von heutiger Nistkontrolle) werden in den nächsten Tagen folgen.
Gruß,
Michel
Hallo Michel,
auch mir scheinen meine Wiesenhummel-Jungköniginnen etwas größer zu sein als die Stamm-Königin. Allerdings kann das auch täuschen, da ich die Alt-Königin schon lange nicht mehr gesehen habe.
Bilder von meinen Jungköniginnen kannst Du im Tagebuch sehen, ich schätze sie etwa auf 2 cm Größe (habe aber nicht nachgemessen ;)
Alles Gute mit den Hummeln,
Alex
Habe diese Tage ein Wiesenhummelvölkchen umgesiedelt. Die waren in einem mit Isolierwolle ausgestopften Pumpenschacht (und die Pumpe musste repariert werden) und schon arg von der Wachsmotte befallen. Vielleicht 8 Arbeiterinnen, Königin aber schon Geschlechtstierbrut. Ich habe sie mit Btx behandelt und neu einquartiert; mal sehen, wie sie sich machen...
Melanei
Hallo, gestern habe ich in meinem Baumhummelkasten 8-9 etwa 1,8-2cm lange Hummeln bemerkt die an den Wänden sassen. Können es der Grösse nach Königinnen sein??
Hallo Monique,
klingt ganz so als wären es Jungköniginnen!
Die Jung-Mayjestäten sitzen oft faul an den Wänden bzw. auf der Polsterwolle herum.
Baumhummeln bringen lt. von Hagen ab Ende Mai Jungköniginnen und Drohnen hervor (siehe auch die Infos in meiner Arten-Liste).
Glückwunsch und viel Glück mit Deinen Hummeln,
Alex
Hallo,in meinen beiden Hummelkästen habe ich gestern Milben entdeckt, die zwischen den Waben und in der Polsterwoller umherflitzen (es scheint mir unmöglich sie da raus zu sammeln). An den Hummeln selbst konnte ich zum Glück keine Parasiten entdecken. Noch sind es nur einige wenige Milben, trotzdem stellt sich die besorgte Frage: Wie schädlich sind die Milben für die Hummelvölker? Was kann / sollte ich tun??
Es grüßt
Brigitte
Nun, es gibt diverse Milbenarten, die in Hummelvölkern leben - einige befallen die Hummeln und saugen Hämolymphe, andere sind harmlose Abfallfreser und wichtig für die Volkshygiene.
Generell kann man sagen:
- man hat sie immer, in jedem Nest (sogar in Labornestern, wenn Ausflug nach draußen besteht)
- sie sind niemals Ursache für einen Volkszusammenbruch; wenn sie überhand nehmen, ist das Volk bereits stark durch andere Faktoren geschädigt worden
- manche Quellen halten sie sogar essentiell für die Gesundheit des Hummelvolkes
- da sie gegen Saisonende auf Jungköniginnen überwechseln, können sie dort bei massenhaftem Befall zur Schwächung der Königinnen führen. Das erkennt man im nächsten Jahr; dann sind manche suchenden Königinnen über und über mit Milben besetzt und können kaum noch fliegen - diese Königinnen können dann nur schwer erfolgreich gründen.
Kurzum: kein Anlaß zur Panik; nur ein Bestandteil im "Bombus-Biotop" !
Melanie
Hallo Melanie,
Vielen Dank für deine ausführliche und beruhigende Antwort!!
Gruß
Brigitte
Auch hier im Bonner Raum ist Nachwuchs von Jungkö. eingetroffen. Bei Baumh.,Wiesenh. und Gartenhummeln fliegen seit einigen Tagen junge Königinnen. Allerdings waren auch die Wachsmotten schon aktiv, ein Erdhummelvolk und 1 Wiesenhummelvolk wurden leider zerstört.
Gruß Gottfried.
Hallo Gottfried,
schön zu hören, daß es Nachwuchs bei Dir gibt!!
Weniger schön, daß die Wachsmotten wieder zugeschlagen haben. Hast Du das Nest mit dem Spritzmittel behandelt?
Servus,
Alex
wir haben heute Nacht festgestellt, dass sich bei uns unter dem dach ein Nest befindet, nachdem wir ein ziehmlich deutliches "summsen" bemerkten. Durch Klopfen an die Außenwand, hörte man einen ganzen Schwarm summsen. Und dieser befindet sich genau über dem Bett.
Nun sind wir verunsichtert, weil wir nicht wissen um welches Nest es sich hier handelt.
Das Eingangsloch, befindet sich draußen unter dem Dach, wo teilweise nicht zugemauert ist. Dort konnten wir leider keine Tiere beobachten, so dass wir bis jetzt nicht feststellen konnten, um welches Nest es sich hier handeln könnte.
Wäre es möglich, dass es sich um diese Zeit um ein Wespennest handeln könnte? Und woran könnte man dies sonst erkennen, wenn man nicht gerade in das Loch hineinschauen möchte??
Viele Grüße
Martina
Tippe auf Baumhummeln - die gehen gerne an solche Plätze und sind jetzt auch stark genug um solch ein "Summen" hervorzurufen !
Das hört Ende Juli auf; die Völker sind jetzt am Höhepunkt...
Melanie
Hallo, bei uns sind es jedes Jahr mehrere Wespennester, die unter dem Dach nisten. Hinter den Dachschrägen der oberen Zimmer kann man sie auch nach Anklopfen summen hören. Auch bei heißem Wetter summen sie laut. Wir kümmern uns nicht drum. Ich finde das Summen sogar heimelig. Dieses Jahr scheinen wir sogar
ein Hornissennest unter dem Dach zu haben. Wir gehen nur selten in den Speicherraum, dieser ist sehr klein und wird nur zum Kofferabstellen genutzt. Schäden sind bei uns durch die Tiere nie entstanden. Grüße, Angelika