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Wer hat wieviel Verlust in diesem Jahr 2021

Ansicht von 15 Beiträgen - 91 bis 105 (von insgesamt 117)
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    Beiträge
  • #61295 Antworten
    Frederik
    Forenmitglied
    Buchtip:

    @Hans-Jürgen-Schubert

    Sehr interessant. Ich habe neben dem Hummelkasten auch noch drei der von dir beschriebenen Konstruktionen im Garten. Auch alle waagerecht im Boden. Der einzige Unterschied zu deinem ist, das ich als Rückwand einen genau passenden Blumentopfuntersetzer genommen habe. Diesen habe ich kräftig in die Lücke gedrückt und rundherum mit Panzertape abgedichtet.

    Alle drei wurden auch direkt besiedelt:

    Blumentopf 1: Selbstansiedlung Wiesenhummel (verschollen), weitere Selbstansiedlung Wiesenhummel (verschollen)

    Blumentopf 2: Selbstansiedlung Erdhummel (verschollen), Selbstansiedlung Wiesenhummel (verschollen), Selbstansiedlung Erdhummel (verschollen), Selbstansiedlung Ackerhummel (verschollen), Selbstansiedlung Ackerhummel (erfolgreich; erste Arbeiterinnen fliegen)

    Blumentopf 3: Selbstansiedlung Erdhummel (verschollen), Selbstansiedlung Erdhummel (verschollen), Selbstansiedlung Wiesenhummel (Verbleib unklar, evtll. verschollen oder aber noch da)

    Die Selbstbesiedlungsrate ist also sehr hoch. Die Ausfälle vermutlich dem Wetter geschuldet.

    Letztes Jahr hatte ich in einem dieser Hummelbehausungen ein erfolgreiches Wiesenhummelnest.

    Ein klarer Nachteil ist, dass man keine Wachsmottenkontrollen machen kann, was aber bei unterirdischen Kästen auch nicht geht (glaub ich). Darum werde ich für das nächste Jahr noch ein oder zwei Kästen bauen/kaufen.

    Viele Grüße, Frederik

    #61299 Antworten
    Otto
    Forenmitglied

    Tach,also,ich habe von 6 gegründeten Nestern 4 übrig,2 Erdhummelnester haben es leider nicht geschafft :( In den 4 anderen gibt es jetzt seit letzten Samstag überall Arbeiterinen,das im März gegründete Baumhummelnest hat schon Königinen hervorgebracht wie ich vorhin gesehen habe. Gruß Ottche

    #61301 Antworten
    Karsten Grotstück
    Forenmitglied

    Super. 👍

    #61316 Antworten
    Hans-Jürgen Schubert

    Denke wenn die Zugangswege lang sind ( ab 50cm) ist das Wachsmottenproblem geringer.

    #61506 Antworten
    Ralph
    Forenmitglied

    Hallo Martha, meine Erdhummel ist nach meiner Lavendelöl-Aktion nach 3 Tagen wieder zurück gekehrt. Auch sind nun seit 3 Tagen auch die 1. Arbeiterinnen da. Gestern konnte ich noch eine Steinhummel, welche sich in der Garage verflogen hatte und an der Fensterscheibe hin, für eine Wohnung etwas begeistern. Der Orientierungsflug war noch so berauschend, sehr kurz. Manche Erdhummeln kommen zurück und krauchen gleich noch mal ins Nest hinein. Aber dies ist auch keine Garantie, dass sie das Nest an nimmt.

    Das eine Nest, wo die Königin seit 4 Wochen tot ist, lebt noch. Vielleicht hat sogar eine Kuckushummel das Nest übernommen?? Da habe ich aber 0-Ahnung. Aber im Inneren sind nur noch wenige Arbeiterinnen. Gestern Abend kam eine kurz vor der Dämmerung zurück, ich konnte aber nicht ihre Grüße richtig sehen. Wo ich das Nest auch vorgestern geöffnet habe, flog eine Arbeiterin raus, aber sie hat den Eingang nicht mehr gefunden. Vielleicht war sie noch nie draußen. Mal schauen.

    An meinem Bienenfreund sind kleine Steinhummeln und eine Wiesenhummel habe ich an der Akelei gesehen. Durch das Portal hier, weiß ich auch erst mal wie sie aussehen. Auch bin ich nun auf die Schwarze Biene (nicht die nervige blaugeflügelte Holzbiene) hier aufmerksam geworden, hatte sie noch nie bewusst gesehen, nun auch am Bienenfreund bei mir.

    VG Ralph

    #61512 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo Ralph,

    danke für den ausführlichen Bericht. Die gute Nachricht von der Erdhummel mit Arbeiterinnen freut mich. Die Hummel, die oben weggeflogen ist, war eine Stockhummel und die kennt den anderen Eingang nicht. Die musst Du einfangen und so ins Nest zurück setzen.
    Und ja, ist gut möglich, dass eine Kuckuckshummel das andere Nest übernommen hat, gehört auch zu der Natur.
    Ob das mit der Steinhummel noch was wird? Ich wünsche es Dir!

    #61526 Antworten
    Herbee
    Forenmitglied

    Hallo!

    Bis gestern dachte ich ich hätte hier auch einen Ausfall zu vermelden. Wir haben in einem unserer beiden Hummelhotels, es wurde am 1. Mai von einer Steinhummel bezogen, nachdem ich sie 2 Tage gar nicht fliegen gesehen habe und auch noch keine Nachkommen da sind mal Nachschau gehalten und sie im Nest leblos vorgefunden. Als ich sie berührt habe hat sie sich doch noch ganz leicht bewegt, ich habe sie daher herausgenommen und ihr Zuckerwasser angeboten, aber ich musste sie direkt mit dem Kopf hineinsetzen. Dass sie davon etwas aufnimmt war nicht zu erkennen, im Gegenteil, ich hatte schon Angst sie ertrinkt darin. Plötzlich Start, sie ist eher schwerfällig aufgestiegen, hat ein paar Runden über den Garten gedreht und ist vor dem Hummelhaus im Rasen gelandet. Hab sie dann wieder genommen (hat sich wieder kaum bewegt), in einen mit Moos ausgekleideten Behälter gesetzt, wieder etwas Zuckerwasser direkt vor ihr platziert. Ein paar Stunden dann bis zum Schlafengehen war gar keine Bewegung mehr zu sehen, ich hatte sie schon aufgegeben. Heute morgen aber zu unser aller Überraschung war sie wieder voll aktiv, bis sie mein Sohn dann gegen 7:00 Uhr wieder in die Freiheit entlassen hat nachdem sie im Nachtquartier schon wie wild herumgesummt hat. Sie ist dann schnurstracks ins Hummehaus und mittlerweile auch 2 mal wieder aus und eingeflogen. Jetzt ist der Akku der Webcam leer :cry: . Ich bin mal gespannt wie das weitergeht, als ich sie herausgeholt habe, habe ich sonst noch kein Lebenszeichen gesehen und weiß auch nicht ob die Brut (sofern vorhanden) die ein bis zwei Tage die sie nicht geflogen ist geschafft hat. Fraglich ist außerdem auch, ob die Königin wirklich endgültig über den Berg ist…

    #61539 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Herbee   Auch wieder eine traurige Geschichte. :cry:

    Sehr wahrscheinlich ist die Königin mit Nematoden befallen. Ich habe diese Saison zwei Königinnen durch diesen Parasit verloren. Eine Baumhummel und eine Wiesenhummel. Deine Beschreibung entspricht den beobachteten Symptomen. Dagegen kannst Du leider nichts machen.

    #61582 Antworten
    Ueli
    Forenmitglied

    @Ralph: Bin gespann, was für eine “Schwarze Biene” du meinst, hast du ein Bild von ihr?
    Und was findest du an der Holzbiene nervig?

    #61590 Antworten
    Herbee
    Forenmitglied

    Na da machst du mir/uns ja nicht gerade sehr viel Hoffnung :cry: , aber bekanntlich stirbt sie (die Hoffnung, nicht die Hummel!!) ja zuletzt ;).

    Ab ca. 16:00 war heute die IP Webcam wieder im Einsatz, konnte aber keine Bilder mehr von der Königin liefern. Leichtes Öffnen des Deckels hat jedoch gezeigt, dass sie wieder bzw. immer noch aktiv und wachsam ist.

    Morgen steht wieder Home Office an, das gibt, so hoffe ich, Gelegenheit für eine etwas lückenlosere Beobachtung ohne leerem Akku :mrgreen:   – bin schon gespannt. :hummel:

    #62299 Antworten
    Frank
    Forenmitglied

    Hallo!
    Ich muss mich hier gleich mal an das Thema anhängen.
    Gestern habe ich nun zum 1. Mal meinen Hummelkasten kontrolliert weil ich nicht wußte, ob er in diesem Jahr endlich mal bezogen wurde. Ich bin leider auch nicht eher dazu gekommen, weil ich einen Monat außer Gefecht gesetzt war. Also den ganzen Monat auch keine Überwachung, Beobachtung oder Betreuung.
    Anzuchtdeckel lag ja auch noch drauf. Gestern nun Kasten geöffnet und rein geschaut. Heftiges brummen (Flügel schlagen) empfing mich. Außer 2 toten Königinnen und einer kleineren toten Hummel (Arbeiterin), war jedenfalls noch nicht viel zu sehen.
    Ich finde das Verhältnis von 2 toten Königinnen zu einer Lebenden jedenfalls nicht toll. Die Leichen habe ich dann mit einer Pinzette entfernt. Keine Ahnung, ob das richtig war. Die amtierende Königin hatte sich in einer Ecke unter dem Nistmaterial verkrochen. Für mich hatte es den Anschein, dass sie da nicht heraus konnte. Jedenfalls lagen 2 der toten Hummeln vor einem kleinen Zugang in der Ecke. Vielleicht hat sie die dort extra positioniert, um andere Eindringlinge abzuschrecken??? In der Ecke entfernte ich dann vorsichtig etwas Material und ich konnte einen Honigtopf, ein paar Brutzellen und eine Arbeiterin entdecken. Alles wieder vorsichtig abgedeckt und Kasten verschlossen. Den Anzuchtdeckel habe ich gleich weg gelassen. Dürfte ja jetzt warm genug sein.
    Bloß gut, dass ich gestern nicht noch eine suchende Königin manuell eingesetzt habe.
    Mieterin ist übrigens eine Gartenhummel.

    Fazit: Erste erfolgreiche Selbstansiedlung seit 2019!
    Was lange währt…. :roll:

    #62306 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo @Frank!

    Die unterlegenen Königinnen liegen meist obenauf am Nistmaterial. Also “weit genug weg” vom Nest. Ich denke deshalb kann man sie bedenkenlos entfernen. Manche Hummelnester legen wahre Friedhöfe an, auch für ausgediente Arbeiterinnen. Manchmal ist das auch gleichzeitig die Kotecke.

    Man kann versuchen, durch das relativ zügige schließen der Hummelklappe, Übernahmen zu vermeiden. Ganz verhindern lassen sich solche Kämpfe jedoch nie. Da in der Natur stets der stärkere gewinnt, denke ich hat auch das irgendwie einen tieferen Sinn, auch wenn es für uns Hummelfreunde nur ein schwachern Trost ist.

    Weiterhin viel Glück damit!

    #62399 Antworten
    Manfred HH
    Forenmitglied

    Aktueller Stand bei mir:

    Dunkle Erdhummel mit ca. 50 Tieren, 3 tote Königinnen im Kasten;

    Gartenhummel 1: Nest nach witterungsbedingten Königinverlust mit ersten Arbeiterinnen abgestorben

    Gartenhummel 2: Nachdem die ursprüngliche Wiesenhummelkönigin vertrieben wurde witterungsbedingter Verlust der Königin mit ersten Arbeiterinnen, dann Nestübernahme durch Königin die ihr Nest offenbar verloren hatte. Königin vor ein paar Tagen tot außerhalb des Nestes. Es sind noch wenige Arbeiterinnen und etwas Brut vorhanden.

    Gartenhummel 3 (Naturnest): Es fliegen drei Arbeiterinnen der ersten Generation;

    Ackerhummel: Zwei ineinander verknäuelte tote Königinnen; wenige Arbeiterinnen, ein paar Kokons sowie eine Larvenwiege.

    11 Königinnen für noch zwei mögliche erfolgreiche Nester ist bei mir eine sehr schlechte Bilanz.

    #62403 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Manfred HH   Gartenhummel 2, die Okkupantin auch tot, eigentlich komisch!? Wahrscheinlich wurde sie nicht akzeptiert.
    Gartenhummel 3, hoffentlich werden es noch mehr im Wildnest! :hummel:

     

    #62418 Antworten
    Bulli
    Forenmitglied

    Beim Vergleichsrundgang im Garten unten habe ich in diesem Jahr nur durchschnittlich 6 Hummeln registrieren können. Das sind ca. 12 % von der Anzahl im Jahr 2009. Obwohl es weniger Konkurrenz durch Honigbienen gibt.

    Übelst

    VG Bulli

Ansicht von 15 Beiträgen - 91 bis 105 (von insgesamt 117)
Antwort auf: Antwort #59644 in Wer hat wieviel Verlust in diesem Jahr 2021
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