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Volk verhungert?

  • Dieses Thema hat 39 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Woche, 6 Tage von NicolaNicola.
Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 40)
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    Beiträge
  • #48243 Antworten
    Nicola
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Hallo Hummelfreunde!

    Anfang März ist ein Ackerhummelvolk in meinem Hummelhaus eingezogen. Bis jetzt lief auch alles reibungslos.
    In der letzten Woche hat es viel geregnet, es waren aber zwischendurch immer wieder mal ein paar Stunden Sonne. Ich habe gedacht, in dieser Zeit sind die Hummeln dann unterwegs… Jetzt habe ich mich aber gewundert, dass ich am Eingang keine Hummel mehr gesehen habe die rein oder raus geflogen ist. Kurzerhand habe ich dann mal reingeschaut in das Nest, und war erschrocken! Es lagen ganz viele tote Hummeln im Nest Material. Einige lebende waren ganz schwach. Ich habe ihnen gleich Zucker Lösung gegeben und sie haben sie sofort angenommen. Ich habe weiter gesucht, und gesehen, dass die Honigtöpfe alle leer waren! Darauf habe ich schnell Zucker Lösung in die Honigtöpfe rein gemacht. Die Königin habe ich nicht gesehen, ich habe auch nur oberflächlich leicht das Nächstmaterial zu Seite gemacht. Jetzt habe ich noch zusätzlich Legosteine mit Zucker Lösung rein gesetzt. Morgen habe ich vor noch mal nachzuschauen und noch mal alles aufzufüllen. Dies ist mein erstes Hummel-Jahr, ich bin also noch Neuling, und sehr verzweifelt… Kann es sein, dass die Königin tot ist, oder sind die Hummeln verhungert wegen dem Regen? Wurden eventuell die Larven  jetzt nicht weiter gefüttert, dass sie auch tot sind? Was kann ich machen? 😢

    Vielen Dank schon mal im Voraus.
    Liebe Grüße Nicola

    #48258 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo Nicola!

    Dass ein Volk “einfach so” dahin kümmert kommt leider gar nicht so selten vor.

    Du hast vermutlich alles richtig gemacht und vorbildlich reagiert. Vielleicht zieht das Volk noch Drohnen, oder auch nicht.

    Regen oder Kälte macht den Hummeln nicht viel aus. Lange Dürre ist viel gefährlicher für das Hummelvolk.

    Kopf hoch, das kommt leider immer wieder mal vor.

    Grüße Stefan

    #48271 Antworten
    Nicola

    Hallo Stefan, danke für Deine schnelle Antwort. Trachtpflanzen haben wir sehr viele. Aber die Blüten waren oft klitschnass, weiß nicht ob das dann ein Problem ist…wann fütterst du zu?

    …ich hoffe morgen sieht alles schon besser aus und die Königin lebt noch, wäre sonst echt sehr traurig ✊🏼
    viele Grüße
    Nicola

    #48273 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo Nicola!

    Ich füttere normalerweise nicht. Nur in so Notsituationen wie bei Dir mache ich das.

    Grüße Stefan

    #48276 Antworten
    Nicola

    Hallo Stefan,

    die Notsituation habe ich anscheinend etwas spät gemerkt, ob wohl vor einer Woche noch alles gut war….jetzt fliegen zwischendurch immer mal Hummeln um den Eingang, die wohl abgehauen sind als ich das Nest kontrolliert habe. Sie scheinen die Wachsmottenklappe nicht zu kennen. Ein paar habe ich eingefangen und in den Eingang gesetzt. Was machst du da?   Finden die irgendwann den Eingang? 😬

    sorry, wenn ich panisch, gluckenmäßig wirke aber ich möchte alles versuchen, jede einzelne die noch lebt zu retten….

    vg Nicola

    #48277 Antworten
    Nicola

    Jetzt habe ich die Klappe einen Spalt geöffnet, aber jetzt habe ich natürlich Angst vor Wachsmotten, das fehlte jetzt noch 🙄

    #48279 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Nicola Doch, nasse Blüten sind ein Problem, besonders dann, wenn es womöglich über mehrere Tage immer wieder Regenschauer gibt und die Blüten keine Gelegenheit haben, zwischendurch abzutrocknen. Dann ist Regenwasser in den Blüten anstatt Nektar.

    Nach Regenschauern fliegen die Hummeln zwar viele Blüten kurz an, suchen dann aber sofort weiter und werden erst bei hängenden oder geschützt stehenden Blütenköpfen fündig, da diese trocken geblieben sind.

    Ich drücke ganz fest die Daumen für Dein Ackerhummelvolk!

    #48281 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo Nicola!

    Einfach eine viertel Stunde den Deckel auf lassen. Dann kehren die Stockhummeln von oben heim, die Sammlerinnen kehren durch den Eingang zurück.

    Keine Sorge, ich verstehe sehr gut dass Du nur versuchst Fehler zu vermeiden und Du nicht unnötig das Hummelvolk stören willst. Das ist eine sehr gute und vorbildliche Einstellung!

    Grüße Stefan

    #48282 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Nicola Vor den Kasten setzen und Wachsmotten-Klappe ganz aufmachen. Die entfleuchten Hummeln sollten jetzt bei beginnender Dunkelheit dann ins Nest finden durch den Nestgeruch. Wenn es dunkel ist, Klappe wieder schließen, bis dahin auf Wachsmotten beobachten. Ggf. morgen früh nochmal das gleiche Spiel, falls noch Nachzügler kommen.

    #48284 Antworten
    Nicola

    Wow! Danke für eure Informationen! 😃 laufe erstmal schnell wieder runter und mache die Klappe zu! Ich berichte wie es morgen aussieht! Auch  gut zu wissen mit dem Regen! Da werde ich in Zukunft drauf achten und gleich zufüttern! Vielen, vielen Dank für die tolle Hilfe!

    lg Nicola

    #48285 Antworten
    Nicola

    Und morgen lasse ich den Deckel eine viertel Stunde auf, damit sie wieder zurück kommen 😊 Dankeschön!

    lg Nicola

    #48293 Antworten
    Nicola

    Guten Morgen,

    ich habe noch eine Frage, kann man eigentlich auch Blütenpollen kaufen und die Hummeln damit füttern? Oder dass sie die Larven damit füttern können? Diese gibt es ja im Glas zu kaufen. Oder ist das ein Problem wegen eventuellen Pestizide? 🤔

    danke schonmal, vg Nicola

    #48296 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Nicola Ja, könnte man, aber es wird davon abgeraten wegen eventueller Krankheitskeime und damit Übertragung auf die Hummeln.

    Wenn Du vorerst weiter Zuckerlösung zufütterst, haben die Hummeln genug Energie (“Flugbenzin”) und werden vermehrt Pollen selbst sammeln.

    #48299 Antworten
    Nicola

    Danke, Marylou. Ich habe jetzt nochmal die Futterstation von Harry Abraham rein gesetzt, zusätzlich die Legosteine Und Tönnchen wieder aufgefüllt. Die meisten noch lebenden waren direkt am Nest, aber sie sahen alle noch sehr schlapp aus, keine ist raus geflogen oder war agil genug. Sehr trauriges Bild 😞 es fliegt auch noch keine Arbeiterin. Ich habe den Filz auf das Lüftungsgitter gelegt, damit das Nest nicht so auskühlt, es ist nachts wieder frisch. Sonst fällt mir nichts ein, nur abwarten ist schwer 😒

    #48303 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Nicola Bei sehr großer Schwäche kann die Erholungsphase bis zu drei Tagen dauern. Die Sammlerinnen merken selbst, wann sie wieder kräftig genug zum Ausfliegen sind.

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