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Saison 2020

  • Dieses Thema hat 750 Antworten und 49 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Monaten, 1 Woche von ChristianChristian.
Ansicht von 15 Beiträgen - 721 bis 735 (von insgesamt 751)
  • Autor
    Beiträge
  • #48332 Antworten
    Franz
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Habe vergessen zu erwähnen, das die vordere Gitter eine Maschenweite von 4-5 mm haben soll, das die Motte durch passt aber muss die berühren, und die zweite eine Maschenweite von ca. 1 mm das die auf gar keinen Fall durch kommt ! Wen die Motte Eier legt (das können die auch tod)  ist noch eine Bullran 45 klebefahle da.  Also bei Fragen antworte ich gerne.  Die Sache ist Todsicherer 🤨   muss man aber 12 Volt DC  da haben.
    lG Franz

    #48333 Antworten
    Peter P
    Forenmitglied

    Danke für die Infos. Hört sich ziemlich kompliziert an. Ich denke ich bleibe bei den alten Methoden.

    #48379 Antworten
    Caphalor
    Forenmitglied

    Hallo in die Runde,

    nachdem haufenweise Jungköniginnen der Erdhummeln ausgeflogen sind, habe ich heute mal einen Blick in den Vorbau des Hummelkastens gewagt.

    Wie soll ich es am besten beschreiben? :?

    Der komplette Vorbau war mehrere Zentimeter hoch vollgesch… und ein regelrechter “Larvenfriedhof”.

    Das Nest scheint den absoluten Höhepunkt erreicht zu haben.

    Den Vorbau habe ich gereinigt und wurde währenddessen weiterhin von Jungköniginnen umschwirrt.

    Ich kann jetzt mehr als nachvollziehen, warum Erdhummeln auch als “kleine Schweine” bezeichnet werden. Von “Hummelnestduft” konnte hier jedenfalls nicht die Rede sein :pfeif:

    Auch wenn meine erste Saison noch nicht ganz vorüber ist, kann ich schon als Fazit sagen, dass ein Kasten aus beschichteten Multiplexplatten für ein starkes Erdummelnest absolut ungeeignet ist.

    Ich hatte trotz Belüftungslöchern in den letzten Wochen extreme Probleme mit Schwitzwasser. Die Innenwände des Kastens waren klatschnass und ich habe täglich mit Zewa die Feuchtigkeit weggewischt.

    Als es sich auch dadurch nicht gebessert hat und der Innenkarton begann, Schimmel anzusetzen, habe ich den Deckel mit zwei Stäben ca. 0,5 cm angehoben, sodass ausreichend Luft einströmen konnte.

    Dadurch entstand aber das nächste Problem: Wachsmottenschutz und Ameisenschutz war nun keiner mehr vorhanden und kurze Zeit später entdeckte ich auch die ersten Wachsmottenlarven, die von Ameisen aus dem Kasten gezerrt wurden. :doh:

    Die Hummeln wurden von den Ameisen aber interessanterweise in Ruhe gelassen.

    Im Anschluss konnte ich auch die ersten Erfahrungen mit einer Behandlung gegen Wachsmotten sammeln und das Nest hat alles soweit ohne größere Schäden gut überstanden.

    Da das Nest nun nicht mehr so stark ist, konnte ich den Deckel wieder komplett schließen und habe noch eine Ameisensperre angebracht.

    Alles in allem ein äußerst erfolgreiches aber auch arbeitsintensives Hummeljahr mit jeder Menge neuer Erfahrungen, was ich im nächsten Jahr anders machen werde. ;)

    Uppsala… doch mehr Text wie geplant.

    Viele Grüße

    Dennis

    Attachments:
    #48384 Antworten
    Christian
    Forenmitglied

    @ Caphalor – da gratuliere ich zum erfolgreichen ersten Jahr mit einem starken Erdhummelvolk und die vielen Erfahrungen. Kann vieles nachvollziehen, weil es mir im Vorjahr auch so ergangen ist. Nur, dass die Hummeln im und auf dem Vorbau Waben angelegt hatten. Tolle Bilanz bei Dir. :bravo::bravo: Werde meine erst in einigen Wochen ziehen, darf hier einen eigenen Tread verwenden, und freue mich, dass dann meine zahlreichen Hummelfreunde auch mal hier im Forum rein schauen. :-)

    #48405 Antworten
    Franz
    Forenmitglied

    @Caphalor    „ aus beschichteten Multiplexplatten für ein starkes Erdummelnest absolut ungeeignet ist.„
    Das stimme ich nicht zu !  Meine Nistkästen sind alle aus 21 mm Siebdruckplatte,  und sehr große Erdhummel und Steinhummel Völker drin gehabt, auch im Haus 3 wo interessanter Weise erst die Drohnen da waren und Woche später die Jungköniginen.   Ich hatte niemals Probleme mit Feuchtigkeit  oder Kondenswasser, auch früher nicht , bevor ich die Klimatisierung eingebaut habe.   Bei dir stimmt die Belüftung nicht !!!    Und das kann man auch ohne Technik sehr gut lösen, und würde sehr oft hier darüber geschrieben.

    l Grüße Franz

     

    #48406 Antworten
    Franz
    Forenmitglied

    @Caphalor.   „Der komplette Vorbau war mehrere Zentimeter hoch vollgesch… und ein regelrechter       “Larvenfriedhof”.
    Da würde ich vorschlagen,   ein Bierdeckel im Vorbau einsetzen und 1 bis 2 mal die Woche Wechseln !

    Ich habe meine Vorbauten, alle auf Bierdeckel Größe gebaut, das ich nicht mal zuschneiden muss.

    #48407 Antworten
    Franz
    Forenmitglied

    @ Caphalor.      „Alles in allem ein äußerst erfolgreiches aber auch arbeitsintensives Hummeljahr“

    Wie viele Nistkasten hast du im Einsatz,   und meine Meinung nach, ist ein kleines Wunder bei dir passiert,

    ein Hummelvolk von Schimmel, Wachsmotten und Ameisen befallen bis zum Geschlechtstiere zu schaffen dass ist wirklich ein Wunder.

    Gruss Franz

    #48408 Antworten
    dpskernie
    Forenmitglied

    Hallo zusammen,

    es gab ja eine sehr unterschiedliche Diskussion zu meinem letzten Post.

    @all: Warum habe ich BT verwendet? – Der Eingang meines Hummelhauses wird durch eine WebCam (einfach ein altes SmartPhone dafür genommen) beobachtet. So habe ich durch Zufall in der Dämmerung 2 Wachsmotten ums Hummelhaus schwirren gesehen. Daraufhin wurde mir zur Prophylaxe der Einsatz von BT empfohlen, weshalb ich das Hummelhaus geöffnet und BT entsprechend gespritzt habe. Wachsmottenklappe und sonst alle Sicherungsmaßnahmen gegen Wachsmotten habe ich gemäß Bauanleitungen von Jürgen Börner durchgeführt. Vorbau hat sogar die separat gesicherte Lüftungskammer.

    Nun zu meinen Beobachtungen. Da hier mir viele angeraten haben, doch mal nach dem Zustand zu schauen, habe ich es nun mal gemacht. Im Vorbau eine tote Hummel. Die Abdeckung des Nestes habe ich nur sehr vorsichtig geöffnet und gleich wieder verschlossen. Es war ein ziemlich lautes Brummen. Das Nest war schwarz vor Erdhummeln (mindestens 50-100 Tiere oben auf dem Nest), die ziemlich aufgeregt über die Störung waren. Einige kamen dann durch den normalen Ausgang raus und umflogen mich ein wenig, bevor sie dann wieder im Haus verschwanden. Bei uns ist es aktuell sehr kalt, windig und regnerisch. Ich gehe also davon aus, dass alles noch in Ordnung ist.

    Wann ist denn eigentlich mit dem Ende des Erdhummelvolkes zu rechnen?

    Viele Grüße,

    Frank aus OL

     

     

    #48414 Antworten
    Caphalor
    Forenmitglied

    Servus Franz,

    ich hatte 5 Nistkästen aufgestellt von denen zwei unbesiedelt blieben. Eine Ackerhummel war nach 2 Wochen verschollen und zwei Kästen sind noch mit Erdhummeln besetzt.

    Siebdruckplatte ist ja nicht gleich Siebdruckplatte. Diejenigen, welche ich verwendet habe sind mit einer weißen Lackschicht beschichtet, welche definitiv 0 Luftdurchlässigkeit aufweisen. Bei unbeschichteten hatte ich das Problem jedenfalls nicht.

    Die 4 vorhandenen Lüftungslöcher am Kasten werde ich für nächste Saison vergrößern – deshalb auch meine Aussage: “…Hummeljahr mit jeder Menge neuer Erfahrungen, was ich im nächsten Jahr anders machen werde”

    Die Probleme mit Feuchtigkeit, Schimmel, etc. kamen auch erst in der Hochphase auf, als der Großteil der Königinnen bereits geschlüpft waren. Jetzt ist ja auch wieder alles im Lot.

    Pappkarton hab ich im Vorbau drin und regelmäßig gewechselt. Das Ergebnis im Bild hat sich innerhalb von knapp 10 Tagen angesammelt. Ich war auch überrascht, wie schnell da was zusammenkam.

    Danke aber für die konstruktiven Hinweise und die reichlichen Ausrufezeichen – ich hebe mir ein paar davon für meine nächsten Beiträge auf ;)8)

    #48960 Antworten
    Matze
    Forenmitglied

    Hallo LeuteIch lese gerade im Internet auf Web. de das Baden Württemberg als erstes Bundesland Schottergärtenverboten hat.

    Die Leute die keine Blumen im Garten haben wollen, werden auch weiterhinkeine haben, aber es ist schon mal ein Signal.

    Was sagt ihr?

    LG Matze

     

    #48961 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Matze Finde ich sehr gut! Endlich mal ein Bundesland, das konsequent handelt und umsetzt, anstatt der üblichen Sprüche “Man müsste…” etc. Auf die Einsicht der betreffenden Leute zu hoffen, ist vollkommen zwecklos. Diese haben entweder keine Lust oder sind zu bequem, sich auch nur ansatzweise mit der Natur und deren Zusammenhänge zu beschäftigen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Schottergärten nicht mit Thujas umgestaltet werden.

    #48962 Antworten
    Christian
    Forenmitglied

    @ Matze, Marylou – grundsätzlich sind gesetzliche Verbote von Steinwüsten ein “zweischneidiges Schwert”. Wie will man das überwachen, welche Strafen gibt´s dafür, ab wann soll das Gesetz gelten, was tun bei schon angelegten? Das wird für viel Frust und Stimmung “Was geht das dem Staat an” sorgen. Am Besten ist, die Politik, NGO´s usw. sorgen für Bewusstseinsbildung. Auch wir Hummelfreunde können da viel tun und haben Verantwortung. Ich denke, dass es schon – leider langsam – ein Umdenken gibt. Aber jene, die mit Mährobotern oder Verkauf von Schotter für Gärten – nenne sie lieber Wüsten – und Thujen viel Geld verdienen, geben halt den Ton an. :-(

    #48964 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Matze, Marylou, Christian – anstelle vom Verbot von Schottergärten sollten besser gesetzliche Auflagen gemacht werden, dass diese bepflanzt werden müssten. Dies wäre auch besser zu kontrollieren, denke ich. Es bestehen etliche Arten, die in einem Schotteruntergrund gut und gerne gedeihen. Z.B. die Grasnelke, sie ist der Inbegriff für Pflegeleichtigkeit und wirken auf Insekten wie ein Magnet. Das würde auch die Bewusstseinsbildung fördern für die Natur. :hummel:Schmetterling:biene:

    #48965 Antworten
    Doris
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    @Martha: Vom Grundsatz her bin ich bei Dir. Wichtig scheint, die Leute zu sensibilisieren für “GRÜN”. Leider machen grüne Flächen mehr Arbeit, so dass zu befürchten ist, dass die Vorgärten dann mit Rindenmulch o.ä. bedeckt werden und auf Grund der damit vorherrschenden Bodenverhältnisse dann tatsächlich mit Koniferen bepflanzt werden. Sch… . Bepflanzen und Bepflanzen sind zweierlei. Es gilt abzuwarten oder das genehmigende Bauamt schreibt zugleich vor, auf Koniferen zu verzichten. Weiß jemand, was die Bauordnung in den jeweiligen Landkreisen oder die Landesregelung vorsieht?

    Spagat zwischen Öko und Wirtschaftlichkeit für den Bauherrn.

    LG von Doris

     

    #48966 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Doris   Koniferen pflanzen wäre noch schlimmer, das sehe ich auch so. Im Schotterboden wachsen auch ohne unser zutun wenigstens noch einige genügsame Blümchen.
    Man fragt sich schon, warum es den Verantwortlichen so schwer fällt zu handeln, obwohl wir alle um die Zerstörung unserer Lebensgrundlage wissen und um den Wert einer intakten Biosphäre.

    Es fehlt der Mut für entschlossenes Handeln. Es stimmt, wie auch @Christian schreibt, ein Umdenken in der Bevölkerung ist wahrnehmbar, wenn auch immer noch viel zu wenig. :winken:

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Antwort auf: Antwort #48408 in Saison 2020
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