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Hummelhaus ohne Lüftungslöcher und Wachsmottenklappe

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 26)
  • Autor
    Beiträge
  • #45966 Antworten
    Simu
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Hallo zusammen

    Ich habe eine Frage bezüglich Wachsmotten beziehungsweise bezüglich Hummelnestmotten.

    Ich habe im Garten in Graubünden (CH) nach der Anleitung im „Ideenbuch Insektenhotels“ von Melanie von Orlow ein Hummelhaus stehen. Es besteht aus einem Holzwürfel mit abnehmbarem Deckel und innen drin ein Papp-Karton, bei dem der Boden mit Kleintierstreu bedeckt ist. Der Holzkasten hat keine (vergitterten) Löcher ausser dem Einflugloch. Nun hat sich nach 2 leerstehenden Jahren eine Königin bei mir eingenistet und nun auch schon die ersten Arbeiterinnen herangezogen. Nun ist es ja so, dass Wachsmotten/Hummelnestmotten das ganze Nest zerstören können, dies aber durch eine Wachsmottenklappe verhindert werden kann. Ich habe jedoch auch gelesen, dass so eine Wachsmottenklappe dann angebracht wird, wenn es noch irgendwelche vergitterten Lüftungslöcher gibt, da sich sonst zu viel Hitze und Feuchtigkeit anstaut.

    Jetzt ist meine Frage, ob ich eine Wachsmottenklappe anbauen kann, obwohl es keine „Lüftung“ gibt, oder ob ich damit die Hummeln gefährde. Und ist die Wachsmotte/Hummelnestmotte überhaupt so weit verbreitet dass sie für meine Hummeln eine ernsthafte gefahr darstellt?

    Auch weiss ich nicht, ob es die Hummeln stören würde, wenn ich jetzt ihren Eingang verändere indem ich eine andere Vorbauung machen würde.

     

    Danke sehr für die Antworten!

    Simon

    #45974 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo @Simu, herzlich Willkommen!

    Ob es in Deiner Gegend Wachsmotten gibt kann ich Dir leider nicht beantworten.

    Du denkst ganz richtig! Eine Belüftung muss sein, sonst verschimmelt das Hummelnest. Falls Du wegen den Wachsmotten eine Hummelklappe nachrüstest, sollte diese mit Belüftung bei geschlossener Klappe ausgestattet sein.

    Für die Hummeln ist der neue Eingang kein großes Problem (nach Eingewöhnungszeit), auch in der Natur kann mal ein Blatt auf einen Höhleneingang fallen, deshalb finden die Hummeln auch immer zurück.

    Grüße Stefan

    #45975 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo @Simu

    Wachsmotten sind eine echte Bedrohung für die Hummeln und die gibt es leider auch im Büdnerland.
    Versuche nebst der Klappe den Nestgeruch von den Hummeln mit Lavendelduft zu überlagern. Getrocknet oder auch als echtes Öl. Verteile es um den Kasten. :hummel:

    Gruss aus Zürich! :winken:

     

    #45996 Antworten
    Simu
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Danke sehr für die Antoworten @Stefan und @Martha

    Dann mache ich es so: Ich baue einen Vorbau mit Wachsmottenklappe und am Vorbau ein vergittertes Lüftungsloch. Denkt ihr so würde es gehen?

    Ich habe gestern noch mal nachgeschaut, es sind Erdhummeln :)

    Liebe Grüsse

    Simon

    #45998 Antworten
    Stefan
    Admin

    Ja, das klappt bestimmt und ist bei den Hummeln schnell angelernt.

    Eine Alternative wäre eine Hummelklappe aus Gaze:

    Hummelfreunde und Tüfteleien aus Tschechien

    #46011 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Simu   Klappen sind nicht zu 100% sicher gegen Wachsmotten. Ich weiss nicht, wie weit Du über die Bekämpfung informiert bist. Jedenfalls musst Du von nun an öfter ganz vorsichtig kontrollieren, natürlich ohne irgendetwas zu durchwühlen. :hummel::hummel::hummel:

    #46058 Antworten
    Simu
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    @Martha

    Ja genau, ich habe mir noch gedacht ich schaue ob ich Lavendelöl finde, wie du geschrieben hast.

    Das mit dem Kontrollieren wird leider etwas schwierig, denn das Hummelhaus steht bei unserem Ferienhäuschen, wo wir wegen Corona jetzt etwas länger waren. Doch bald beginnt die Schule und ich muss wieder nach Bern.

    Hummelklappe ist auf jeden Fall fast fertig.

    Liebe Grüsse

    #46061 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo Simu,   Ahh, Du gehst bald weg in das schöne Bärn :lol:!   Dann wird das mit der Klappe problematisch, denn man sollte das Ganze anfänglich etwas überwachen können. Die Klappe könnte plötzlich nicht mehr funktionieren und Hummel bliebe ein- oder ausgeschlossen.
    Mein Vorschlag wäre, die Klappe nicht ganz schliessen und darauf achten, dass sie auch in Deiner Abwesenheit nicht durch irgendwas verklemmen kann. Ansonsten kannst Du nicht vielmehr tun.
    Vielleicht kannst Du für die nächste Saison einen funktionsfähigeren Kasten werkeln, es gibt ja hier im Forum viele taugliche Vorschläge. :D:hummel:

    Dann toi toi toi👍🏻

    #46065 Antworten
    Simu
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Fürs Klappe kontrollieren kann ich noch unsere Nachbar*innen instruieren. Doch ich bin mir nicht sicher, ob sie sich fürs öffnen vom Hummelnest begeistern können… :D

    Natürlich schaue ich in den nächsten Tagen noch für die sachgemässe absenkung von der Platte.

    Grüessli

    #46072 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Ja klar, für das Öffnen des Kastens würde ich auch niemanden beauftragen! :lol:

    #46314 Antworten
    Simu
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    So die Klappe ist jetzt seit einigen Tagen montiert. Es sieht jetzt zusammen mit dem Belüftungsfenster aus wie im einen Bild. Das andere Bild ist der Eingang ohne Wachsmottenklappen-Aufsatz. Den Wachsmottenklappen-Aufsatz habe ich einfach mit Wasserfestem Holzleim draufgeklebt und mit Heisskleber abgedichtet. Denkt ihr das reicht als Belüftung? Das Belüftungsfenster ist innen und aussen mit Fliegengitter-Stoff (ungefähr so: http://www.windhager.eu/de/insektenschutz/loesungen-fuer-fenster/fliegengitter/fliegengitter-elastic-fuer-fenster-40630/ ) geschlossen und aussen als “stabilerer Schutz” noch grossmaschiges Metallgitter.

    Zusätzlich könnte ich auch noch auf der Seite vom Hummelkasten ein Loch bohren und vergittern. Jedoch weiss ich nicht, ob das die Hummeln zu fest stören würde.

    Liebe Grüsse :hummel:

    Attachments:
    #46321 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Simu   Das sieht ja schon mal gut aus und ich würde es nun so belassen. 100% Mottenschutz gibt es so oder so nicht. Es darf nur kein Licht in den Nistraum eindringen, aber ich denke, das weisst Du.
    Viel Glück 😉 !

    Vielleicht berichtest Du wieder mal! :hummel:

    #46324 Antworten
    Simu
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    @Martha Super danke, dann lasse ich es so.

    Lavendelöl habe ich übrigens auch noch aufgetrieben und beim Eingang hingetropft. ;)

    #46628 Antworten
    MichaelWy
    Forenmitglied

    @Simu, ich denke dass das mit dem Gitter eine sehr gute Lösung ist – vor allem in Verbindung mit dem Lavendel. So ist der Geruch der Hummeln an dem Gitter deutlich stärker als am eigentlichen Eingang. Dadurch wird es eventuelle Motten eher zum Gitter locken, wo sie sicher nicht eindringen können. Irgendwo habe ich auch mal eine Konstruktion gesehen, wo der Eingang mit der Klappe ein Stück vom Nest weg war und dann ein Rohr mit einem Gitter kam, um den stärksten Duft weit weg von der Klappe zu haben.

    @Martha was hat es mit “kein Licht im Nistraum” auf sich? Solange da kein volles Tageslicht reinkommt, sollte das doch sicher kein Problem sein, oder? Ich habe dieses Jahr auf zwei Kästen gelochte Plexiglas-Platten auf dem Karton liegen, da kommt über die Lüftungslöcher im Kasten mit Sicherheit etwas Licht rein.

     

    #46637 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Michael Wyraz   Ich habe mich belehren lassen, dass nur das Licht vom Ein/Ausgang im Nistraum wahrgenommen werden darf, weil andere Lichtquellen die Hummeln irritieren, sie fliegen dann zum Licht und finden den richtigen Ausgang nicht. :hummel:

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Antwort auf: Hummelhaus ohne Lüftungslöcher und Wachsmottenklappe
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