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Hallo zusammen

  • Dieses Thema hat 27 Antworten und 8 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 7 Monaten, 4 Wochen von Stefan vom Rhein.
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    Beiträge
  • #52413 Antworten
    Stefan vom Rhein
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Hallo zusammen,

    auch ich möchte in den Kreis der Hummel-Pensionäre eintreten. Zur Zeit beherberge ich zwei Bienenvölker und habe so das Interesse an den anderen Gartenbesuchern gewonnen. Für kommendes Frühjahr möchte ich auch einen Hummelkasten im Garten aufstellen und habe diese tolle Seite gefunden. Holz ist schon gekauft und dieses Wochenende geht es los mit dem Bau. Vielen Dank für die vielen tollen Tips und Informationen. Ich freue mich auf eine interessante Hummel-Saison.

    Stefan vom Rhein

     

    #52414 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo Stefan! :mrgreen:

    Herzlich Willkommen, schön, dass Du hier bist! :blume:

    Mach doch bitte Fotos vom Bau, die sind immer interessant. Außerdem kann man dann noch vor der Saison kleine bauliche Fehlerchen korrigieren. Bin schon gespannt welche Art von Hummelhaus uns erwartet. Wenn Du Fragen hast, frag einfach.

    Grüße Stefan :hummel:

    #52417 Antworten
    Bulli
    Forenmitglied

    Hallo Stefan vom Rhein,

    super, dass du einem Hummelvolk ein Zuhause geben möchtest.

    Dir als Imker möchte ich auf den Weg in die erste Saison geben, dass der Hummelnistkasten auf jeden Fall nicht in Sichtweite zur Bienenbeute stehen sollte. Eher möglichst weit weg. Auch solltest du darauf achten, dass die Honigbienen nicht den Nektar aus dem Hummelnest klauen. Hummeln legen nur einen Vorrat für 1 bis 3 Tage an. Wenn sich im Hummelnest nur eine Honigbiene am Nektar bedient, kann das Hummelvolk “schwach” werden und kommt dann gar nicht bis zur Aufzucht von Geschlechtstieren. Wenn du Vogelnistkästen für Meisen oder Spatzen hast, häng’ sie ab oder bau sie zu Nistplätzen für Solitärbienen um.

    Ich drücke die Daumen für die erste Saison.

    VG  Bulli

    PS:
    Ein kurzer Text zum schnellen Nachlesen, wenn der “Hagen” nicht zur Hand:
    H.-H. von Hagen: Naturgemäße Ansiedlung und Haltung von Hummeln
    Momox verlangt inzwischen 47 Euro für’s Buch von Eberhard von Hagen.

    #52420 Antworten
    Stefan
    Admin
    #52423 Antworten
    Stefan vom Rhein
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Vielen Dank für die freundliche Aufnahme und vielen Dank für die ersten Tips.

    Daran, dass die Bienen das Hummelvolk ausräubern könnten habe ich noch gar nicht gedacht. Aber klar, Räuberei ist ein Thema. Letztes Jahr wurde unser schwacher Bienen-Ableger doch arg von den Wespen drangsaliert. Wir hatten zwei Langkopfwespenvölker im Schuppen und im Gartenhäuschen und noch weitere in der Nachbarschaft. Generell sind die Tierchen ja friedlich und so haben wir die Nester hängen lassen. Auch Erdhummeln hatten sich schon im Holzstapel einquartiert. Deswegen wollte ich für diese ein besseres Zuhause bauen. Die Bienen stehen gut 50 m entfernt in einem anderen Teil des Gartens. Ich weiß nicht was passiert, wenn sie das Hummelvolk entdecken. Ich hoffe auf eine friedliche Koexistenz. Aber ich werde Euch berichten, falls sich tatsächlich ein Hummelvolk einquartieren sollte.

    Bauen werde ich einen Holzkasten 40 cm x 40 cm x 40 cm. Als Deckel besorge ich mir einen Blechdeckel von einer DN Biene-Beute. Den gibt es fertig für 15€ und der steht dann vorne noch gut 20cm über. Als Eingang wollte ich den Hummelpensionsvorbau nach der Anleitung von dieser Seite hier setzen. Soweit der Plan.

    Was hat es mit den Vogelnistkästen auf sich? Gibt es da ein Problem? Wir haben Meisen- und Sperlingskästen. Der Meisenkasten wurde letztes Jahr ausgiebig genutzt.

    Viele Grüße

    Stefan vom Rhein

    #52424 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Hallo Stefan,

    ich denke Bulli befürchtet das ein Vogel die Hummelkönigin zum fressen gern haben könnte. Hier gab es schon Aufnahmen zu sehen, wie sich eine Meise direkt am Hummelkasten eine Hummel wegfängt.

    Da kann man Pech haben oder auch Glück. Ich hatte 2020 2 Hummelvölker bei mir im Garten stehen. Beide Kästen waren in unmittelbarer Nähe zu besetzten Vogelnistkästen. Ein Hummelkasten stand 1m unter dem Vogelnistkasten und es ist nichts passiert. Bei mir waren die Wachsmotten im ersten Jahr ein größeres Problem.

    Und solltest du keine Hummel für deinen Kasten begeistern könnnen, wäre es ja schade, wenn man deswegen keine Jungvögel im Garten beobachten kann.

    #52427 Antworten
    Bulli
    Forenmitglied

    Hallo Stefan vom Rhein,

    ja, osmia vermutet richtig.
    Gerade Kohl- und Blaumeisen haben gelernt, dass Hummelköniginnen sich im Frühjahr an Weiden einfinden, auf die Wildbienen zu der Zeit angewiesen sind.
    Weiden werden heutzutage kaum noch angepflanzt. Früher gehörten sie zur sogenannten Vortracht für Streuobstwiesen. Sie boten den früh aus der Winterruhe kommenden Wildbienen Nahrung, wenn die Blüten der Obstbäume witterungsbedingt noch auf sich warten ließen. Außerdem gehörte zu jeder Streuobstwiese auch Nachtracht, damit die Wildbienen  ihren Reproduktionszyklus abschließen konnten, auch wenn die Obstblüte im phänologischen Kalender zu früh endete.
    Heutzutage drücken Baumärkte und Discounter die billigen Meisennistkästen als zusätzliches Problem in den Markt, weil sie billiger sind als alle anderen Nistkästen. Somit hat man in den letzten Jahren im urbanen Raum viele Meisen gezüchtet und die finden in Frühjahr alle einen Nistkasten, wo sie Eier legen wollen (benötigen tierisches Protein).
    Hummeln mit Nachkommen müssen häufiger zu den Weiden als kranke Hummeln. Somit leben genau die, die für die Zukunft der Hummeln zu einer der wenigen Weiden fliegen, statistisch gefährlicher gefressen zu werden. Selbst wenn sie dem Schnabel entwischen können, können sie noch schwer verletzt zu Boden fallen und dort als “Fußgänger” verenden.
    Wenn es mehr Weiden gäbe, würden sich weniger Königinnen an einer einzigen Weide treffen müssen und wenn es weniger Nistkästen gäbe wären dann auch nicht so viele Meisen an den Weiden, um schnell einen Snack zu ergattern.
    Besonders schlecht für Hummeln werden wohl die Tage sein, an denen wetterbedingt keine Honigbienen unterwegs sind. Kann ich mir jedenfalls vorstellen.

    In den letzten Jahren haben hier die Meisen die Sperlinge verdrängt. Es wird im Winter so viel gefüttert, dass Meisen hier gar nicht mehr die Sonnenblumenkerne aus den trockenen Blüten heraus picken. Es überleben quasi alle. Im Frühjahr brauchen sie dann das tierische Protein, das nicht durch Körnerfutter ersetzt werden kann.

    Mehr Meisen, weniger Weiden und noch weniger Hummeln (wodurch auch immer) bedeutet, dass entweder die Anzahl Weiden erhöht oder die Anzahl Meisen verringert werden sollte, damit mehr Hummelköniginnen schadlos durch das Frühjahr kommen.
    Nur etwa drei bis vier  von zehn Jungköniginnen des Vorjahres kommen aus der Diapause und versuchen ein Nest zu gründen oder ein Nest durch Stechereien mit Todesfolge zu übernehmen. Nur eine Königin von zehn Jungköniginnen bekommt ein erfolgreiches Nest hin. Wenn in der Statistik jede weibliche Meise pro Woche eine Hummelkönigin verspeist , die ein Nest gegründet hat, kann man schnell ausrechnen, dass die Anzahl der Jungköniginnen pro Quadratkilometer im Sommer niedriger sein wird, als wenn es durch weniger Meisennistkästen weniger Meisen gäbe.

    Meisen kann man leider das Thema Rendite nicht nahe bringen. Wenn sie verstehen würden, dass sie im Sommer 20 Hummeln ohne großartigen Einfluss auf die Reproduktion fressen könnten, wenn sie im Frühjahr zwei Königinnen nicht fressen.  ;-)

    Ich war bei jemandem, der einige Hummelvölker hatte. Er hatte auch 12 Vogelnistkästen. Aber alle von der Größe und vom Flugloch für Sperlinge optimiert und dicht beieinander gruppiert (Sperlinge mögen Reihenhauswohnungen). Er fütterte ganzjährig weiches Fettfutter. Anscheinend hielten die Sperlinge die Meisen auf Abstand. Keine Ahnung, ob das so stimmt. Jedenfalls fütterte er Zuckerwasser im Nistraum der Hummelnistkästen. So brauchten die Königinnen nur zum sammeln von Pollen auszufliegen.

    Das ist der kurz umrissene Hintergrund.

    Viel Glück in der diesjährigen Saison.

    VG Bulli

    #52428 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo Bulli!

    Interessante Beobachtungen, vielen Dank dafür! Leider gehen auch Singvögel vom Bestand her kräftig zurück, letztes Frühjahr hat es ja allgemein viele Blaumeisen erwischt.

    Ich habe hier auch Spatzen-Reihenhäuser und endlich wieder viele Spatzen (war schon mal anders), selten Kohlmeisen und Blaumeisen ganz ganz selten. Kann schon sein, dass die quirligen Spatzen die eher schreckhaften Meisen auch hier im Zaum halten.

    Trotzdem brütet so gut wie jedes Jahr eine Kohlmeise zwischen zwei Spatzen im Reihenhaus. Reine Meisenhäuser mit kleinerem Loch waren hier noch nie belegt, die sind seit Jahren leer. Die Meisen nehmen lieber die Spatzenhäuser zum nisten, was aber selbstverständlich auch am Standort liegen kann.

    Im Frühjahr sind es hier eher die Stare die im Flug die Hummelköniginnen weg fangen. Mehrfach selbst gesehen.

    Grüße Stefan

    …der letztes Jahr ein Weide in den Garten gepflanzt hat. :)

    #52433 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Diese Saison “verfrachte” ich meine Meisenkästen weg von den Weidenkätzchen. Der Raub ist mir letztes Jahr doch zu bunt geworden. :roll: Wenn die kleinen Federbällchen geschlüpft sind, füttere ich mit einigen Mehlwürmern zu; dies besonders morgens. Aber trotzdem erwischt es einige Arbeiterinnen eines Hummelvolkes. Das ist ja kaum zu verhindern. Auch Bienen müssen daran glauben. So tickt eben die Natur. Was wäre sie ohne Vögel! :cry:

    #52436 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Ja, interessante Beobachtungen Bulli, danke für den Text.

    Habe zum Glück eine große Salweide im Garten, leider nur ein weibliches Exemplar aber auch hier finden sich im Frühjahr viele Hummeln ein. Und auch Nistkästen habe ich im Garten.

    Ich selber konnte noch nicht beobachten wie sich ein Vogel eine Hummel schnappt.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich insbesondere zur Brutsaison noch mit Mehlwürmern zufüttere und “meine” Vögel somit nicht hungrig sind. Ich denke auch da ist etwas sehr aus dem Gleichgewicht geraten.

    Es liegt meiner Meinung nach nicht an zu vielen Vögeln, die dank Nistkästen und Vogelfutter “gut” durch das Jahr kommen (gut in Anführungsstrichen, da man auch hier leider einen besorgniserregenden Trend feststellen muss) sondern es gibt einfach viel zu wenige Futterpflanzen für alle möglichen Insekten.

    Der u.A. daraus folgende Insektenschwund ist wohl das Hauptproblem… Ich hoffe hier wird sich in den nächsten Jahren einiges zum positiven wenden… Ich tue jedenfalls was ich kann.

    Ein Herzliches Willkommen auch von mir an Stefan

    #52438 Antworten
    Christian
    Forenmitglied

    Hallo Stefan vom Rhein.

    auch von mir ein herzliches Willkommen im Hummelforum. Freue mich, dass sich nun noch ein “Kleinimker” für Hummeln engagiert. Halte derzeit 1 Bienenvolk, 4 eingewinterte Stöcke sind leider verendet – so geht es mir seit Jahren, obwohl ich heuer mein 40-jähriges Imkerjubiläum feiere. Weil das Bienensterben eben so real ist, engagiere ich mich für Hummeln, die keine Lobby haben, mit im Vorjahr 22 von etwa 25 besiedelten Nistkästen. Dass Bienen Hummelvölker ausrauben ist meiner Erfahrung nach keine Gefahr (viele Hummelhotels befinden sich in unmittelbaren Nähe der Bienenhütten), eher noch, dass sie das gefährliche Flügeldeformationsvirus übertragen. Dieses wird von der Bienenmilbe Varroa übertragen und ist vermutlich der Grund, warum ich immer so viele Bienenvölker verliere. Habe auch schon Hummelköniginnen entdeckt, die verkrüppelte Flügel hatten. :-( Dass sich in einem bienen-/hummelfreundlichen Garten möglichst viele gute Trachtpflanzen befinden sollen, ist eigentlich selbstverständlich. Dazu gehört auch bei mir eine Weide, tausende Krokusse, Winterlinge, etc. im Frühling. Natürlich gibt es hier auch viele Vögel, die auch wieder Feinde haben, und Nistkästen – es soll halt ein Gleichgewicht herrschen, und die wahren Gründe für den Rückgang der Hummeln kennen wir, sind menschengemacht. Alles Gute mit den Bienen- und (hoffentlich) bald Hummelvölkern, Grüße aus Oö.! Christian

    #52883 Antworten
    Stefan vom Rhein
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen,

    Ich werde versuchen sowohl Hummeln als auch Vögeln und Bienen einen Platz in meinem Garten anzubieten. Den Rest wird die Natur regeln. Mal sehen wie es klappt.

    Endlich möchte ich Euch vom Fortschritt des Baus der Hummelpension berichten. Nachdem die Tätigkeit vom Frost unterbrochen wurde (Meine kleine Werkbank ist in der Garage und da war es die letzten Tage wirklich knackig kalt),  geht gut nun wieder gut voran. Die Kiste und der Vorbau sind im Rohbau fertig. Beide sind nach den Bauanleitungen von Jürgen Börner erstellen worden. Gestrichen habe ich die Kiste mit Apisana Farbe für den Beuteanstrich. Das ist eine bienenfreundliche Spezialfarbe für Imker. Bullran 45 und Kapok sind bestellt, und so kann ich bald die Einrichtung vornehmen. Unten noch drei Fotos vom Baufortschritt

    Viele Grüße,

    Stefan vom Rhein

     

    Attachments:
    #52888 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo Stefan!

    Schaut doch schon ganz gut aus, da war wohl jemand fleißig!

    Das Vollholz wird sich im laufe der Jahre jedoch verziehen, dann wird das Hummelhaus undicht. Abhilfe kannst Du jetzt noch etwas schaffen indem Du innen die Übergänge mit Silikon (Neutral vernetzend) abdichtest. Das wirkt dann auch ein bischen verstärkend. Oder innen in alle Ecken eine Leiste einkleben, das geht natürlich auch.

    Der Deckel schließt nicht ganz perfekt, jedenfalls sieht das auf den Bildern so aus. Hier musst Du entweder etwas nacharbeiten oder dicke Dichtungsbänder einsetzen. Gibt es als Türdichtungen z. B. selbstklebend. Mit ordentlich Gewicht auf dem Deckel (z. B. ein großer Stein) passt das dann.

    Ob das Ganze Dicht ist kannst Du leicht testen: Im inneren eine Lichtquelle (Taschenlampe, Handylampe etc.) einschalten, Deckel drauf und im dunklen Raum siehst Du dann von außen die Stellen bei denen Du noch einmal ran musst.

    In diesem Sinne: Weitermachen, das wird ein schönes Hummelhaus werden! :ja: :hummel:

    #53144 Antworten
    Stefan vom Rhein
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Hallo Zusammen,

    mein erstes Hummelhaus ist fast fertig. Und das wird auch Zeit, denn am Wochenende waren bei schönstem Wetter schon die ersten zwei dicken Erdhummelköniginnen an unseren Krokussen unterwegs.

    Ich habe die Oberseite nochmal plangeschliffen. Jetzt sitzt der Deckel ganz prima. Auch Leisten zur Verstärkung wurden noch eingeklebt. Die Lüftungsgitter habe ich aus dem Pfannenspritzschutz ausgeschnitten und mit klarem Silikon eingeklebt und zusätzlich angetackert. (Zum Ankleben Ring aus Silikon um das Loch herum auftragen, das Gitter leicht andrücken und dann ein Stück Backpapier auflegen. Auf dem Backpapier läßt sich das Gitter schön andrücken bis sich ein geschlossener Silikonring abzeichnet. Jetzt noch durch das Backpapier durchtackern und dieses dann abziehen. Ist eine ganz saubere Sache.) Der Vorbau hat seine Klebefalle erhalten – das Zeug klebt ja wirklich wie die Pest – und die Hummelklappe wurde angebracht. Als Scharniere habe ich dünne Stahlnägel mit der Rundzange rund gebogen, schräg abgezwickt und mit dem Hammer vorsichtig eingeschlagen. Das hat ganz prima funktioniert. Zur Auflage des Anzuchtdeckels habe ich aus Restholz einen Rahmen zusammengeklebt. Der verstärkt auch noch den Pappkarton und der Deckel liegt rundherum auf. Beim Einbau des Schiebetürchens fiel mir auf, dass ich das innere Lüftungsgitter doch besser auf die Innenseite der Klebefalle angebracht hätte, aber es hat auch so noch gut funktioniert. Die Pappkiste habe ich mit groben und dann feinen Sägespänen gefüllt und darauf Kapok gelegt, Nest und Zugang  geformt und mit Kapok abgedeckt. Jetzt den Anzuchtdeckel und oberer Deckel mit vielen Löchern noch drauf und zu die Kiste. Oben drauf sitzt der Blechdeckel einer DN Bienen-Beute aus dem Fachhandel. Ich werde noch Abstandsklötzchen auf dem Holzdeckeldeckel anbringen, damit die Luft unter dem Blechdeckel zirkulieren kann. Der Blechdeckel reflektiert das Sonnenlicht und heizt sich hoffentlich nicht so auf wie ein Teerpappe-beschichteter Deckel.

    Jetzt muss ich nur noch ein schönes Plätzchen im Garten finden und warten bis sich eine Hummelkönigin einfindet.

    Viele Grüße,

    Stefan vom Rhein

    Attachments:
    #53158 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo Stefan!

    Tolle Arbeit! Bitte suche Dir einen Platz der ganztägig im Schatten ist. Dann den Vorbau öffnen, eine Art “Rampe” zum Vorbau dekorieren und dann kann die Königin kommen!

    Selbstansiedlung der Hummelkönigin

    Grüße Stefan

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