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Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)

#75103
janfojanfo
Moderator

Auch ich habe bei mir viele Gänge in den Nistblöcken welche einfach nur Dicht gemacht wurden – als Ablenkung?

Das war auch meine erste Überlegung, könnte tatsächlich sein.

Im Moment scheint der Winter wohl ein Totalausfall zu werden und das verheißt nichts Gutes.

Ja, leider scheint es so… Ich hoffe es wird doch nochmal einige Wochen wirklich winterlich kalt.

Du hast bei dir auf dem Foto fast nur Kokons der gehörnten Mauerbien. Die Rostroten muss man wirklich suchen.

Ja, das stimmt. Allerdings habe ich jedes Jahr bisher doch auch einige Rostrote an den Nisthilfen gehabt. Es könnte auch sein, dass die vermehrt in die Schilfröhrchen gegangen sind. So genau wie ihr habe ich bisher nicht Buch geführt.

Der Trauerschweber ist bei mir das größere Problem

Ich hatte gelesen, dass man alle übrigen Kokons 3 Wochen nach Beginn des schlüpfens in einen verschlossenen, durchsichtigen Behälter tun kan. Denn die Trauerschweber-Larve frisst die Biene erst wenn diese sich schon eingesponnen hat und zwar innerhalb des Kokons. Somit ist von außen kein Unterschied zu erkennen. Die Trauerschweber schlüpfen aber etwas später. So kann man dann kontrollieren ob noch Mauerbienen schlüpfen oder nur Trauerschweber.
Selber ausprobiert habe ich das noch nicht, bei mir hält sich das mit den Trauerschwebern noch in Grenzen und auch diese haben ja eine Daseinsberechtigung.

Habt ihr damit teilweise auch Probleme?

Mit Schimmel habe ich keine Probleme. Hatte bei den 2 Nistblöcken einen einzelnen Gang der verschimmelt war, lag aber daran dass dieses unterste Nistbrett bei einem Starkregen nass geworden ist.

Ohrenkneifer hab ich auch in den Gängen gesehen, aber kein Schadbild. Dachte die halten sich dort nur auf, aber eventuell haben sie auch nach fressbarem gesucht. Die Taufliegenlarven sind aber bestimmt auch ein Leckerbissen für Ohrenkneifer.