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Antwort auf: Mauerbienenvermehrung :-)

#75102
osmia 3.0._._._.osmia 3.0._._._.
Forenmitglied
Beitragsersteller

@janfo, ja anhand der Kokons kann man die Arten gut unterscheiden. Die Kokons der rostroten Mauerbiene fallen fast von alleine aus den Röhren (sind prall wie Rattenköttel). Die Kokons der Gehörnten werden richtig eingemörtel, da muss man immer erst den Rand lösen um an die Kokons zu kommen. (Die Kokons sind knitteriger) Im den ersten beiden Jahren fand ich es schwierig sie zu unterschieden. Mittlerweile liegt die Quote bei 99%. Du hast bei dir auf dem Foto fast nur Kokons der gehörnten Mauerbien. Die Rostroten muss man wirklich suchen.

Die Milben werden keinen nennenswerten Einfluss auf Die Population haben, beim säubern der Niströhren mit Schmiergelpapier zerstört man deren Lebensgrundlage und bis zum nächsten Frühjahr sind eventuelle Milben eingetrocknet. Das ist wie mit Wachsmotteneier, wenn die Bedingungen nicht passen schlüpfen auch keine Maden. Ich hab hier noch ne Plastikkarte mit Wachsmotteneiern liegen, da wollet ich mal gucken was passiert ;-)

Der Trauerschweber ist bei mir das größere Problem (hab dazu mal was gelesen, das in Italien teilweise 90% der Kokons der rostroten Mauerbiene damit befallen sind) In den ersten Jahren hatte ich ihn nur in den Kokons der Rostroten. Da die Rostroten jetzt weg sind ist er auf die gehörnten ausgewichen O_o

Ich bin gespannt, wie das abflammen gegen Schimmelsporen hilft. Hin und wieder gibt es mal eine Brutkammer die Schimmelt, oder auch mal nen ganzer Gang, wenn der Nistblock schlecht stand.

Habt ihr damit teilweise auch Probleme? oder Dank Heißluftfön kein Problem?

Zum Garagendach muss ich noch ne Anmerkung machen :)   so warm ist es da eigentlich nicht. Das Garagendach bekommt erst im Hochsommer 4-5 Stunden Sonne. Ich hätte die besiedelten Nistblöcke früher in den Schatten (andere Seite der Garage) räumen müssen :-) Generell gibt es bei mir mehr Schatten als Sonne. Ich hab neben dem Garten alte Allee-Linden und eine richtig alte Pappel.

Ansonsten ist der Standort fast der selbe. Mein Regal steht an der Gargen-Ostseite. Davor standen sie 40cm Höher.

Teste die gedrehten Brettchen mal aus. Das klappt, als die mittig auf dem Dach standen, wurde nur die Westseite nicht besiedelt , alle anderen Seiten Nord, Ost und Süd waren voll. Seit dem achte ich nicht mehr ganz so auf die Ausrichtung. Ich glaube der einzige Vorteil der Ostausrichtung ist, dass die Bienen morgen von der Sonne schneller geweckt und erwärmt werden. Morgens sitzen alle Bienen an den Löchern und stecken die Fühler raus. Kommt dann die Sonne rum krabbeln sie aus dem Loch und wärmen sich auf ehe sie losfliegen.

 

@TF-HH, cool, das du deine Zahlen auch zur Verfügung gestellt hast. Die machen mir doch Mut, das es nicht an mir oder den Rahmenbedingungen liegt. Du hattest auch 2020 dein erfolgreichstes Jahr und danach ging es etwas Berg ab.

An Ablenkung bie den verschlossenen Röhren ohne Brut habe ich auch schonmal gedacht. Bei mir werden die verschlossenen Niströhren entweder von Vögeln (Meisen schaffen nur die Leerzelle) oder Ohrenkneifern geöffnet. Die Räumen dann auch den ganzen Gang leer.

 

@TF-HH lebte die Baumhummel noch? Wollte sie den Nistblock als Winterquartier nutzen.