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Antwort auf: Nur 1-2 Hummeln pro Hummelart?

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janfojanfo
Moderator

Lavendel sollte die Trockenheit eigentlich ganz gut verkraften. Wichtiger ist aber eine Vielfalt zu schaffen und statt nur auf Lavendel viel mehr auf einheimische Arten zu setzen. Es gibt auch trockenheitsresistente Arten wie die Wilde Möhre, Wilden Dost, Echtes Leinkraut, Hornklee etc.
Insbesondere Hornklee blüht hier noch viel, bei mir hat er sogar jetzt die zweite Blüte dieses Jahr getrieben.
Aber mindestens genauso wichtig sind geeignete Lebensräume, bei Hummeln zum Beispiel vor allem Mäusebauten, Totholz/Steinhaufen aber auch alte Bäume mit Hohlräumen (Baumhummeln)

Obwohl es hier in Nordhessen extrem trocken ist, der “ganze” Regen zieht immer Nordwestlich oder Südöstlich vorbei. Heute hatte ich auf starke Regenfälle gehofft, so wurde es auch angesagt. Aber – mal wieder kein einziger Tropfen, seit Monaten hat es nicht richtig geregnet.
Manche Bäume werfen schon Laub ab, andere neugepflanzte Bäume an der Straße sind bereits komplett vertrocknet.

Mal schauen wie es im nächsten Jahr aussieht? Bei Temperaturen um die 10 !C wächst ja noch nicht viel!

Doch, da wächst sogar schon sehr viel :blume:
Ich habe im Garten über 2000 Zwiebelpflanzen gesetzt insbesondere Krokusse, denen macht selbst Frost nichts aus. Die Hummeln danken es und erscheinen zahlreich um sich nach der Überwinterung zu stärken. Außerdem blühen sehr früh bereits die Schneeglöckchen, Christrosen (Nieswurz), Schlüsselblumen, Salweide, Kornelkirsche, Lungenkraut, purpurrote Taubnessel etc.

Also mit den richtigen Pflanzen kann man schon sehr vieles bewirken.