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Antwort auf: (k)ein Herz für Wespen

#74211
AvatarInsektenfreund
Forenmitglied

Ja, bei der “Gemeinen Wespe” könnte man meinen der Name sei Programm. Auch ihre “Deutsche” Kollegin kann schwer nerven! Ich stimme HP`s Beobachtung zu, das ihr Verhalten nichts mit der Auflösung des Volkes oder dem Wetter zu tun hat, es scheint artspezifisch zu sein. Zudem zeigen beide eine hohe Penetranz bei der Durchsetzung ihrer Ambitionen.

Es sind aber die einzigen beiden Wespenarten die diese Problematik mitbringen, auch scheint dieses Verhalten bei den Völkern unterschiedlich stark ausgeprägt zu sein. Vielleicht ist es hier ähnlich wie bei Baumhummeln die im Nistbereich sowohl aggressiv als auch friedlich beschrieben werden. Alle anderen Wespenarten sind eher unauffällige und zurückhaltende Zeitgenossen.

Bzgl. des Jagdverhaltens welches hochspannend zu beobachten ist. Es werden hauptsächlich kleinerer Beutetiere attackiert welche offensichtlich oft nicht eindeutig erkannt werden. Auch übersteigt die Anzahl der “Tollpatsche” deutlich die der “Könner”. Kein Vergleich mit der Effizienz solitär lebender Wespen bei der Jagd.

Schmetterlingsraupen dürften aufgrund ihres rasanten Wachstums rasch den Zeitraum relevanter Beutetiergröße verlassen. Auch haben sie eine Reihe wirksamer Überlebensstrategien entwickelt. Ich glaube für sie sind Vögel die größere Bedrohung.

Daher ist mein Herz offen für die schwarz-gelbe Fraktion.