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Antwort auf: Markus’ Hummelsaison

#73800
Markus HibbelerMarkus Hibbeler
Forenmitglied
Beitragsersteller

@janfo Hallo Jan, hallo Leute,
ich habe in der Nacht zu gestern das gesunde Ackerhummelvolk zu meinen Eltern in den Garten gebracht. Sie wohnen etwa 30 km entfernt. Es scheint zum Glück nicht betroffen zu sein, es ist reger Flugverkehr zu verzeichnen und alle Arbeiterinnen haben sich eingeflogen.

Ich habe am Abend nochmal sieben Arbeiterinnen nachgeholt, die an der alten Stelle nach dem Nest gesucht haben. Dabei ist mir leider eine Arbeiterin beim Einsetzen ohne Orientierungsflug entwischt. Ansonsten hat alles geklappt.

Ich bin etwas ratlos, wie ich mit dem anderen Ackerhummelvolk verfahren soll: die noch lebenden Tiere wirken sehr lethargisch und bewegen sich gar nicht oder nur sehr langsam. Ich habe die Königin kurz herausgenommen: sie brummt nicht mal und nimmt auch keine Zuckerlösung an. Dann habe ich sie wieder uns Nest gesetzt. Ganz wenige Arbeiterinnen unternehmen noch Sammelflüge. Ich befürchte, dass der Nektar in den Nektartöpfchen verdorben bzw. vergiftet ist. Ein Hummelfreund schrieb mir, ich solle alles herausnehmen und sie neu auffüllen. Was meint ihr dazu? Ist das sinnvoll oder würde ich dadurch mehr kaputtmachen als helfen? Wir fahren morgen in den Urlaub, aber mein Vater, der ebenfalls Hummeln schützt, wird die Hummeln für mich weiter beobachten. Meine klitzekleine Hoffnung ist, dass sich das Volk wieder erholt. Drückt mir und uns bitte die Daumen!