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Antwort auf: Hummelsaison 2022

#69302
Markus HibbelerMarkus Hibbeler
Forenmitglied

Wir wohnen am Rande einer Wohnsiedlung. Hier werden sehr viele Nester von der Wachsmotte zerstört. Das Problem tritt häufiger in Siedlungen/ Wohngebieten auf als z.B. auf den Bergen, weshalb ich mich für Hummelklappen entschieden habe, da Hummelkästen deutlich intensiver riechen und somit Wachsmotten anziehen. Außerdem übernimmt man mit dem Hobby ja auch eine gewisse Verantwortung. Nur meine beiden Schwegler (unter- und oberirdisch) haben keine Klappe. Allerdings werde ich den oberirdischen Schwegler auf Wachsmottenbefall kontrollieren, wenn die Zeit kommt.
Klar gibt es beim Bedienen der Klappe eine kleine Verzögerung. Wenn man aber bedenkt, dass Hummeln tausende von Blüten täglich anfliegen und auch auf ihnen ja auch kurz sitzen bleiben, dann bedeutet ein kurzer Moment vor der Klappe eine sehr überschaubare, sprich: geringe Gefahr. Der Nutzen (Schutz vor Wachsmotten, Ameisen, Doppelbelegungen) überwiegt die Nachteile m.M.n. bei weitem. Zudem ist es auch nicht wirklich unnatürlich, weil mechanisch und – wie Stefan richtig schrieb – mit einem Blatt, das vor den Eingang weht, vergleichbar.. Die Ackerhummel-Königin beherrscht die Klappe jedenfalls sehr gut und auch schnell (siehe Video, wie die Anderen Königinnen auch).
Ich akzeptiere natürlich jede andere Meinung diesbezüglich. Gerade in den Bergen ist die Situation eine andere.
Viele Grüße aus dem Nordwesten
Markus