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Antwort auf: Hummelsaison 2022

#66467
Detter
Forenmitglied
Beitragsersteller
Buchtip:

Ich habe nun einige Beiträge zum Thema “Feuchtigkeit im Hummelkasten” gelesen und kann nicht so ganz die Aufregung verstehen? In der Natur legen Erdhummeln ihre Nester im Erdreich an, viele andere Arten auch und Erdreich hat (fast) immer eine Grundfeuchte. Selbst nach Regenfällen und viel Feuchtigkeit geht ein Hummelnest nicht gleich kaputt. Die Arbeiterinnen transportieren die überschüssige Feuchtigkeit nach Draußen. Einige kennen das wenn es im Vorbau sehr feucht ist und es sehr unappetitlich aussieht. Die meisten Imker dichten die Beute mit einer Plastikfolie ab und dort kondensiert reichlich Wasser und tropft auf die Waben. Auch dort transportieren die Arbeiterinnen das überschüssige Wasser nach Draußen. Ich stimme da mit Stephan überein, dass eine gute Lüftung(Bohrung mit Gaze) und der Kamineffekt ausreichen müsste? Bei Siebdruckplatten sehr wichtig, da diese keine Feuchtigkeit aufnehmen. Bei Innen-Pappkartons sollte man unter dem Karton eine Schicht Hobelspäne legen, damit dort die Luft ein bisschen zirkulieren kann, bzw. etwas die Feuchtigkeit aufnehmen kann. Zwischen Pappkarton und Hummelkasten lasse ich alles frei, damit auch dort der Luftaustausch nicht behindert wird. Man sagt ja, Luft ist die beste Isolierung. Am Ende der Saison sieht alles meist nicht mehr so appetitlich aus, auch Schimmel ist vorhanden. Hauptsache es gab Jung-Königinnen. Das ist meine Meinung zum Thema Feuchtigkeit, eben alles eine Glaubensfrage.

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