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Antwort auf: Hummelsaison 2021

#65380
Marylou
Forenmitglied
Buchtip:

@Torsten

Eine Verstopfung des Einlaufschlauches von der Nestseite aus ist hier auch mal passiert. Glücklicherweise durch fehlenden Flugverkehr früh genug und noch rechtzeitig bemerkt und beseitigt. Wenn plötzlich und unerwartet kein Flugverkehr mehr stattfindet, ist das ein Alarmzeichen.

Im Einlaufschlauch finden sich im Laufe der Saison immer mehr Ablagerungen durch Hummel-Eintragungen, die den Laufgang dann mehr oder weniger verengen können, wie Stefan schon schrieb.
Im hiesigen Fall allerdings war die Schlauchverstopfung durch Koten der Hummeln unmittelbar an der Schlauchausgangsstelle Richtung Nest bedingt. Zusätzlich lagerte sich hier beim Hinauslaufen zum Ausfliegen weiteres loses Nistmaterial an, auf das wiederum beim Einlaufen gekotet wurde usw. So bildete sich allmählich eine immer höher und dicker werdende klumpige Schicht am und inzwischen auch im Schlauchausgang, die die Hummeln irgendwann nicht mehr durchdringen konnten.

Ich hatte damals zuerst mit einer Taschenlampe in den Laufgang geleuchtet. Das Ende sah zwar dunkel aus, aber eine sichere Erkennung hatte ich dadurch nicht.

Die Länge des Einlaufschlauches kannte ich aber. Diese Länge habe ich an einem dickeren Pflanzenstützstab angezeichnet, damit ich wusste, wie weit ich ihn vorsichtig in den Einlaufschlauch schieben kann, ohne am (eventuell verstopften) Ende eine Hummel zu verletzen.
Beim Herausziehen war die Spitze des Stabes mit Ablagerungen aus Nistmaterial, Kot etc. voll.

Die Verstopfung hatte ich mit dem Pflanzenstab teilweise nach vorne herausgeholt, teilweise vorsichtig und nur 1 – 2 cm nach hinten in den Nistbereich gedrückt.

Anschließend hatte ich im Nistkarton die verklumpte Einstreu/Nistmaterial unter dem nestseitigen Einlaufschlauch entfernt und wieder mit neuem Nistmaterial aufgefüllt, genauso hoch wie vorher, also bis Unterkante Einlaufschlauch.

Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter.