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Antwort auf: Ein paar Garten-Hummeln

#64014
janfo
Forenmitglied
Buchtip:

Hallo Pelzflieger,

Ich stimme dir insofern zu, dass Insektenpopulationen sich schnell von Rückschlägen erholen können. Als sogenannte R-Strategen haben sie eine hohe Reproduktionsrate und können somit Verluste gut ausgleichen. Aber viele Insekten wie z.B. Schmetterlinge oder auch Hummeln haben ja einen Reproduktionszyklus der vom Vorjahr in das nächste Jahr übergeht. Daher hat das Vorjahr schon einen gewissen Einfluss.

Ich stimme dir vollkommen zu, dass das wichtigste ein Garten bzw. eine Landschaft mit reichem Angebot an Nahrungspflanzen und Überwinterungsquartieren ist. Heute zum Beispiel habe ich eine Hornissenschwebfliege im Garten gesehen, auch ein Zeichen dafür, dass sich Vielfalt bei mir einstellt (hatte ich vorher noch nie gesehen). Die Hornissenschwebfliege ist die größte Schwebfliege Deutschlands und kommt insbesondere dort vor, wo ihre Wirtsarten leben (Hornissen, Wespen, Hummeln) Die Larven ernähren sich von den Hinterlassenschaften dieser Tiere und überwintern dann auch.

Also, es besteht Hoffnung. Ich denke aber das Jahr wird noch etwas nachwirken. Hoffen wir auf ein gutes Insektenjahr 2022, damit die Verluste schnell wieder ausgeglichen werden können. Natürlich ist es so, dass ein Jahr auch das vorige Jahr “wett” machen kann, wenn die Bedingungen sehr gut sind.

lg Jan