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Antwort auf: Fremde Hummeln im Nest?

#63914
Bulli
Forenmitglied
Buchtip:

Je kälter eine Hummel ist, um so langsamer bewegt sie sich. Diese ist nass. Das heißt zusätzlich zu den niedrigen Nachttemperaturen kam noch die Verdampfungskälte erschwerend hinzu. Das zehrt Nahrungsreserven auf.

Wenn eine Hummel so durchnässt ist, päppel ich sie normalerweise und gebe ein Obdach für die Nacht, wenn sie nach 20 Minuten noch nicht wegfliegen will ( Alte DVD-Spindel-Verpackung mit Pappe als Boden und Rückzugsraum ). In so einem Zustand genügend Wärme für’s Entfeuchten, Putzen und Fliegen zu erzeugen, verbraucht mehr Reserven, als in der Hummel vorhanden (meine Erfahrung

Ich weiß nicht welche Art es ist. Genaueres können vielleicht Martin, Bago usw. sagen. Ich bin mir noch nicht mal sicher welche Farbe die letzten Tergite haben. Wiesenhummel ist auf jeden Fall möglich. Die kahle Stelle auf dem Throax kann auf eine Stockhummel hinweisen. Die gut aussehenden Flügel würden das  auch unterstreichen. Vielleicht ist das Nest von der Wachsmotte befallen und sie sind darum aus dem Nest geflüchtet. Wahrscheinlicher wäre, dass sie krank sind und sich darum selbst aus dem Nest begeben haben oder hinaus geworfen wurden. Das aber nur als Spekulation.

VG Bulli