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Antwort auf: Wachsmotte

#63610
Marylou
Forenmitglied
Buchtip:

@Manfred HH

Es besteht keinerlei Veranlassung, die Aussage von Eberhard von Hagen kritisch zu hinterfragen.

Hier meine Praxiserfahrung: Ein Ackerhummelvolk im Kasten mit Vorbau wurde am 23.06.2020 umquartiert in einen neuen Karton mit ebensolchem Nistmaterial, da das komplette Nest restlos bis auf die allerletzte Wabe durch massiven Wachsmottenlarven-Befall vernichtet wurde. Lediglich die Königin und acht Arbeiterinnen waren noch da und mussten bei Null im leeren Nistmaterial anfangen. Nach genau 31 Tagen flogen die ersten neuen Arbeiterinnen. Nach weiteren 24 Tagen flog die erste Jungkönigin. Trotz aller Widrigkeiten und nochmaligem Wachsmottenbefall (behandelt mit Bt.) hat sich ein sehr großes und starkes Nest entwickelt mit vielen gesunden und wohlgenährten Geschlechtstieren, sowohl reichlich Jungköniginnen als auch Drohnen. Die letzten Arbeiterinnen sind am Jahresübergang 2020/2021 gestorben. Ab dem Neubeginn der Königin bis zum Schluss wurde mit Zuckerlösung zugefüttert. Mit Beginn der kälteren Temperaturen kam zusätzlich eine thermostatgesteuerte Wärmematte in den Hummelkasten.

Lavendel (kleingeschnitten) rings um den Nistkarton und täglich abends reichlich ätherisches Lavendelöl am Kasten aufgetragen, konnte die Wachsmotten leider nicht abhalten.