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Antwort auf: Kurz vorgestellt

#60976
Bulli
Forenmitglied
Buchtip:

Hallo Lavandula,

den kleinen Holzkasten nennt man auch Deckkasten. Er ist auch Teil des Drei-Schachtel-Konzepts des Nistkastens “Münden” (Hagen Aichhorn 2014) und dem alten Nistkastenkonzept von Ehrhardt:
https://www.aktion-wespenschutz.de/Ausruestung/Bezugsquellen/Gustav%20E/IMG-20171229-WA0020.jpg
Bei den neuen Kästen von Ehrhardt muss man doch bestimmt jedes Jahr die Wellpappe an den Wänden tauschen?

Den weißen Deckel finde ich gut und dass die Kisten grün angemalt sind. Der weiße Deckel reflektiert die indirekte Sonnen- und Wärmestrahlung, die trotz des Vollschattens noch auf den Nistkasten fällt.

Wie janfo schon schrieb, bitte in den Vollschatten herstellen. Auch von einer Mauer reflektierte Sonnenstrahlung ist in den warmen Sommern zuviel Wärme. Man sagt, so ab 9 Uhr morgens keine direkte Sonne mehr.

Aber dennoch, bei über 32°C im Nistraum (das sind ungefähr 31°C Außentemperatur im Schatten) sind die Sammlerinnen im Nistraum und ventilieren, denn die Brut darf nicht überhitzen. Wenn noch Sonne auf die Kästen fällt, ist die Nistraumtemperatur schnell so hoch.
Ideal sind 28°C bis 29°C im Nest. Das heißt bei der Temperatur fliegen die Sammlerinnen aus und holen Nektar wie auch Pollen ran.
Bei über 32 °C verbrauchen die Sammlerinnen Nektar für das Ventilieren. Der nicht gesammelte Nektar und Pollen fehlt dann für die Larven und es kann zum sogenannten Larvenauswurf kommen. Larven werden aus dem Nest geflogen. Spät in der Entwicklung sind das Larven von Geschlechtstieren.

VG Bulli