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Antwort auf: Wer hat wieviel Verlust in diesem Jahr 2021

#60225
František
Buchtip:

hallo HP,
im Kasten von Deiner Ackerhummel Nina hast Du einfach nicht sorgfältig genug gesucht, da gibt es mit Sicherheit eine winzige Kapsel (nicht größer als eine Kichererbse), die ohne Nektarnapf im Nistmaterial steckt, denn Ackerhummeln haben es nicht im Sinne, rechtzeitig einen Vorratstopf zu bauen (dafür spricht im Übrigen auch der fleißige Verkehr am Kasten). Wenn eine Hummel es nicht schafft, in einer Woche (+/- ein paar Tage) ihre Eier-Brut zum Schlüpfen der Larven zu bringen, ist es vorbei: sie verlässt da unglücklich gewählte Nest und versucht woanders ein neues Nest zu gründen. Die ersten 3-4 Tage war sie mit der Nestgründung beschäftigt, die nächsten 3-4 Tage für die erste Eierwiege gesammelt und danach eine Woche versucht, ihre Eier zum Schlupf zu bringen. Entweder wegen einer ungünstigen Zitadellen-Wahl oder wegen sehr kaltem Wetter hat sie es nicht geschafft und das Brutgeschäft aufgegeben. Schau doch bitte nochmals ganz genau im Kasten nach, Du wirst sehen, dass Du den winzigen Brut-Keim findest. Diese Erfahrungen habe ich anfangs wiederholt sammeln müssen, nun habe ich mich mit “Terrarium-Wärme-Matten” versorgt und gefährdete Kästchen damit ausgestattet. Diese Matten liefern für einen Nistkastenvolumen eine Temperatur von 20 – 30 °C. Das reicht einer Nestgründenden Hummel vollkommen, bis zum Wetterumschwung über die Runden zu kommen. Wie Du Deinen Fall mit Nina schilderst, spricht für mich alles dafür, dass es der Hummel in Deinem Kasten zu kalt war.
František