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Antwort auf: Die Wachsmotte

#57535
MarylouMarylou
Forenmitglied
Buchtip:

@Martha  Dann hast Du mit dem Nichtbefall durch Wachsmotten bei aktiven Hummelvölkern einfach nur Glück gehabt. Du wohnst einige hundert Meter über Meereshöhe, da kommen Wachsmotten sowieso seltener vor.

Die Motte fliegt auch vorher bei aktiven Nestern an, nicht erst, wenn das Nest durch ist. Du erinnerst Dich sicher an das Wachsmotten-Desaster mit dreimaligem Befall bei meinen Ackerhummeln im letzten Jahr? Neuer Kasten, Selbstbesiedlung, Befall nach zweieinhalb Monaten mit Wachsmottenlarven und Totalvernichtung des gesamten Nestes. Übrig blieben Königin und neun Arbeiterinnen, umgesiedelt in anderen Kasten, die bei “Null” anfangen mussten. Danach noch zwei Mal Wachsmottenbefall, frühzeitig bemerkt, behandelt mit Bt. Es wurde ein starkes Volk mit vielen Geschlechtstieren.
Dass Wachsmotten daher ein rotes Tuch für mich sind, dürfte inzwischen bekannt sein.

Mit ätherischen Ölen als Wachsmottenabwehr hatte ich mich auch beschäftigt und letztes Jahr mit der wissenschaftlichen Abteilung eines derartigen Herstellers ein längeres Telefonat geführt. Interessant für den leitenden Wissenschaftler dort war meine Frage im Zusammenhang mit der Überdeckung des Hummelnestgeruchs zur Abwehr der Wachsmotte. Er machte mir wenig Hoffnung, da sie nach Laborversuchen mit der Tränkung verschiedener Materialien schon festgestellt hatten, dass im Mittel nach ca. drei Minuten der größte Teil der ätherischen Öle verdunstet war.