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Antwort auf: Ich hab da ein Problem beim anlegen einer Wildblumenwiese.

#57218
janfojanfo
Forenmitglied
Buchtip:

Die Arten die Martin genannt hat, kann ich auch empfehlen. Die Acker-Witwenblume ist eine meiner Lieblingspflanzen (blüht sehr lange und lockt die unterschiedlichsten Arten an), auch die Flockenblume lockt viele Arten an, inklusive Distelfinken (die sich auch Samen der Acker-Witwenblume schmecken lassen). Wiesen-Storchschnabel habe ich auch letztes Jahr gepflanzt. Das wären schon geeignete Stauden die du pflanzen kannst.

Moderne Züchtungen der Sonnenblume sollen laut einigen Internetseiten kaum Nektar/Pollen mehr haben. Das kommt daher, dass Pollen ja “Schmutz” bzw. Staub macht. Und insbesondere bei Blumengestecken ist das bei vielen unerwünscht, so wurde das dann weggezüchtet. So hatte ich mir vor 3 Jahren auch mal eine Nektar/Pollenreiche Sorte zukommen lassen. Die Informationen im Internet sind da mit Vorsicht zu genießen, denn dieses Jahr habe ich gelesen, dass auch moderne Sorten noch Nektar bieten. Bei Sonnenblumen ist der Pollen nicht so hochwertig wie bei anderen Trachtpflanzen, daher wird sowieso kaum Pollen gesammelt.

Sonnenblumen hätten den Vorteil, dass sie sehr viele Nährstoffe benötigen und so bei der Abmagerung deiner Fläche helfen könnten.

Um die Fläche schrittweise abzumagern kann man die auch 1-2 mal pro Jahr mähen. Ich sense meine Wiese 1x im Jahr. Ganz ohne Mahd wirst du nicht auskommen.

Die Bereiche wo Stauden gepflanze sind, müssen natürlich nicht gemäht werden.

Den Klappertopf kannst du im Prinzip überall verteilt aussäen, er wird dann dort keimen und wachsen wo er die geeigneten Bedingungen findet.