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Antwort auf: Hummelsaison von Ueli

#56713
Marylou
Forenmitglied
Buchtip:

@Ueli  Nestkontrollen sind ein Spagat zwischen „nicht stören“ und „eventuelle Wachsmotten-Larven frühzeitig genug entdecken“ wollen. Wachsmotten kommen hier leider gehäuft vor, daher kontrolliere ich meine Kästen einmal wöchentlich und wegen des Nestklimas ausschließlich bei trockenem und warmem Wetter.

Bei Deinen Höhenmetern haben Deine Hummeln gute Chancen, eher keinen bis wenig Besuch von Wachsmotten zu bekommen, trotzdem ist es nicht ausgeschlossen.

Allgemein wird gesagt, dass neue Hummelkästen im ersten Jahr kaum von Wachsmotten heimgesucht werden, da sich der Hummelgeruch noch nicht im Kasten festgesetzt hat. Aber auch das ist keine Garantie für eine Wachsmotten-Freiheit.

Über die Wachsmotte hast Du sicher schon unter WISSEN, Gefahren, Feinde und Parasiten nachgelesen. Empfehlenswert ist auch der Link Die verschiedenen Hummelnestmotten-Stadien unter dem Text. Dort findet man Fotos, damit man eine bessere Vorstellung vom Aussehen der Motten, Eier, Larven etc. bekommt.

In einem „sauberen Nest“ ist das von den Hummeln verwebte Nistmaterial (Kapok, Kleintierstreu, Moos etc.) auch Wochen später noch fluffig und lässt sich leicht an- und abheben.

Eine zunehmende Zähigkeit beim vorsichtigen Abheben des oberen Kapoks deutet auf das Vorhandensein von Wachsmotten-Larven hin, die Du im frühen Larvenstadium nur mit viel Glück optisch ausmachen kannst. Nach dem Eischlupf sind sie zwischen 1 bis 3 mm lang, und jede für sich sucht sich ihren eigenen Weg durch das Nistmaterial bis zur Nahrungsquelle.