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Antwort auf: Aktive Ansiedlung von Hummelköniginnen

#56447
Stefan
Admin
Beitragsersteller
Buchtip:

Hallo Pedro!

Der Focus hier bei Pollenhöschen.de liegt ja bei der natürlichen Selbstansiedlung. Und wenn man nicht gerade Erdhummeln im 7. Stock ansiedeln möchte klappt das auch alleine durch Dekoration und Einrichtung am Hummelhaus.

Ich verstehe ja dass man unbedingt eine Hummel im Hummelhaus haben will, aber es ist klein Sport den wir hier betreiben. Vor kurzem hat hier jemand mal gesagt man solle sich an Vogelhäusern orientieren. kein Mensch käme auf die Idee Spatzen, Meisen oder Stare “zwangsanzusiedeln”. Ich denke dieses Bild trifft es ganz gut.

Zu 1 sowie Dein Nachtrag.)
Darum wird ja immer wieder verwiesen, dass so eine aktive Ansiedlung nur von Personen durchgeführt werden sollte die bereits einige Erfahrung mit Hummeln haben. Dieser ganz kurze Moment Lichteinfall ist nicht so tragisch, kann sogar geschickt genutzt werden um die Hummel im Röhrchen in die richtige Richtung zu locken. Dazu muss man aber wissen wie so eine Hummel reagiert. Dazu braucht es viel Erfahrung, trotzdem reagiert jede Hummel individuell.

Zu 2a.)
In der ersten Hummelsaison hat fast niemand Probleme mit Wachsmotten, da bleibt Dir genügend Zeit selbst herauszufinden ob und wie sehr Wachsmotten in Deiner Gegend und Höhenlage zum Problem werden können.

Zu 2b.)
Grundsätzlich ist die Maschenweite nicht das eigentliche Problem, denn die Wachsmotte kann ihren Legestachel auch durch das kleinste Gitter stecken. Trotzdem ist Fliegengitter zu grobmaschig, nicht nur wegen Wachsmotten. 1 mm Ungenauigkeit ist viel zu viel. Hier einfach mit Dichtungen arbeiten bei Fertigungstoleranzen.

Zu 2c.)
“So fein wie möglich”, Pfannenspritzschutz hat sich bewährt.

Grüße Stefan