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Antwort auf: Ein Hummelhaus aufstellen

#52654
Marylou
Forenmitglied
Buchtip:

@Grizztine: Ein schwerer Stein auf dem Dach kann u.a. das Umwerfen des Hummelkastens verhindern, wobei eine sonstige festere Verankerung natürlich auch ausreicht. Hier hatte eine Nachbarkatze ihre Krallen in die Ritze zwischen Vorbau und verlängerter Wachsmottenfalle gehakt. Dank des großen Steins auf dem Dach war das Hummelhaus dann zu schwer zum Umkippen. Bitte nicht falsch verstehen, habe selbst zwei Knuddelschnurrer.

Bei der Hummelnest-Kontrolle scheiden sich die Geister, weil „so wenig wie möglich stören wegen des Nestklimas“ und „so oft wie möglich nachsehen wegen Wachsmottenlarven“ widersprechen sich eigentlich, also muss das jeder Hummelfreund für sich entscheiden.
Den Befall mit Wachsmottenlarven merkt man meistens schon beim Abheben der obersten oder auch seitlichen Kapok-/Einstreuschicht, ob diese locker-flockig (= o.k.) wie zuvor beim Einrichten des Nistkartons ist oder einige Stellen minimal „zäh“ (= evtl. Wachsmottenlarven) sind.
Wachsmotten sind ein Thema für sich. In der Rubrik „Wissen“, „Gefahren, Feinde und Parasiten“ kannst Du Dich sehr gut über deren Lebensweise und Bekämpfung informieren.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass „tagelang einzelne Wachsmottenlarven aus dem Nest zu pulen“ nicht nötig ist. Entweder trifft man bei einem festgestellten Befall sofort die empfohlenen Gegenmaßnahmen oder das Hummelnest ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit innerhalb weniger Tage hinüber. Das heißt, wenn Wachsmottenlarven im Nest vorhanden sein sollten, werden sie sofort bekämpft.

Abgesehen davon, dass fast alle Hummelfreunde mit der einen oder anderen Widrigkeit während der Saison konfrontiert werden und wir uns hier im Forum gegenseitig helfen, ist der Hummelsuchtfaktor enorm hoch. Wenn man die kleinen Brummer mal bewusst erlebt hat, möchte man sie auf keinen Fall mehr missen. Beobachten, freuen, schätzen und lieben lernen und beschützen, das ist eigentlich alles, was es hierzu zu sagen gibt.:hummel: