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Antwort auf: Rosmarin blüht im Januar

#51991
janfojanfo
Forenmitglied
Buchtip:

Wenn es Ausweichflächen gäbe, wo die Tiere und Pflanzen “hinwandern” (über viele Generationen) können, wäre der Klimawandel auch nicht so dramatisch für die einzelnen Arten. Leider sind die Lebensräume so fragmentiert und klein, dass es kaum eine Möglichkeit gibt für die einzelnen Arten zu wandern.

Ich denke, dass schon einige Maßnahmen getroffen wurden und viele Ideen vorhanden sind um die CO2-Konzentration zu senken (Wobei CO2 nur ein Faktor von vielen ist). Das Klima ist ein so komplexes System, wo auch der Mensch nicht viel ausrichten kann, der menschliche Anteil am Klima ist nur gering im Vergleich zu den natürlichen Faktoren. Am besten wäre mit der Natur zu “arbeiten” wie du schon sagst Martha, vor allem durch Aufforsten und dem erhalten von Mooren etc. Ich möchte nicht den Klimaschutz und die Entwicklungen die zu einer “saubereren” Atmosphäre beitragen kleinreden, aber das beste Klima bringt nichts, wenn die Flüsse und Böden mit Giftstoffen belastet sind, wenn es kaum der Natur überlassene große zusammenhängende Flächen gibt.

Warum nicht dort anfangen wo man auch leicht etwas ausrichten kann, und wenn es nur das unterlassen des ständigen Mähens ist. Die richtige Pflanzenauswahl in den Privatgärten, umweltschädliche Stoffe nicht in der Umwelt zu verteilen, Renaturierung von Lebensräumen etc.

Mit solchen kleinen Maßnahmen, kann man meiner Meinung nach schon viel bewirken. Ich frage mich manchmal warum der Fokus so sehr auf dem riesigen, komplexen Thema Klimawandel ist, während wir durch Flächenverbrauch und Gifte oder auch Eutrophierung die Lebensgrundlage für viele Tiere und Pflanzen nehmen. Eine Veränderung hier liegt viel eher in unserer Hand als eine Veränderung des Klimas. Letztlich ist natürlich beides wichtig. Es geht um das Gleichgewicht in der Natur von dem die Menschheit -als Teil der Natur- auch profitiert.

Einen Hauptgrund, warum der Fokus so sehr auf dem Klimawandel liegt, ist meiner Meinung nach, dass man an klimafreundlicher Technologie sehr viel verdienen kann. Während man nichts damit verdienen kann weniger Gifte auszubringen oder den Flächenverbrauch zu mindern (im Gegenteil).

Ich bin noch jung (27) und werde wohl noch einige Auswirkungen miterleben müssen. Aber ich tue mein bestes um zumindest auf der mir zur Verfügung stehenden Fläche so viel positives zu bewirken wie möglich. Ich bin auch überzeugt davon, dass die Menschheit Aufgaben die sie gestellt bekommt mit Ingenieurskunst und Erfindergeist lösen wird, leider müssen die Probleme erst akut werden.