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Antwort auf: Die Winter – Schwebfliege

#51627
janfojanfo
Forenmitglied
Buchtip:

Ich bin der Überzeugung, dass es im Bewusstsein der meisten Menschen (leider längst nicht aller) angekommen ist, dass wir mit der Natur wesentlich schonender umgehen müssen. Ich sehe da auch die Regierungen in der Verantwortung gewisse Umweltschädliche Praktiken/Herstellungsmethoden/Produkte zu verbieten. Es ist aber einfacher gesagt als getan.

Letztlich kommt es auf jeden einzelnen an, daher ist es so schön wenn es engagierte Menschen wie hier für die Hummeln gibt. Ich glaube die meisten wissen nur noch nicht, dass Umweltschutz auch Spass machen kann und eine wahre Bereicherung ist. Und dass man auch auf wenig Fläche viel bewirken kann. Aber ich sehe, dass es langsam ein Umdenken gibt. Leider nur sehr langsam und die Umweltzerstörungen Weltweit stimmen traurig. Aber man sollte sich den Mut etwas anzupacken und die Zuversicht, dass es besser wird nicht nehmen lassen.

Ich tue etwas für unsere heimische Flora und Fauna, wenn auch im kleinen Rahmen im eigenen Garten. Es gibt mir Freude, Zufriedenheit und Glück. Ich freue mich, jedes Jahr neue Entdeckungen machen zu dürfen und viel zu lernen und zu staunen. Wir leben in einer spannenden Zeit, einer Zeit der Entscheidungen. Wir haben noch alle Möglichkeiten, noch lässt sich vieles Retten. Und gemeinsam können wir schon viel bewirken.

Der unermessliche Wert der Natur muss erkannt werden, erst dann weiß man wie schützenswert sie ist und wie sehr auch wir von einer intakten Umwelt abhängen. Wir haben noch die Chance, es nicht auf die Harte Tour lernen zu müssen.

Manchmal frage ich mich, wie es wohl vor 200 Jahren in Deutschland ausgesehen hat, oder vor 2000 Jahren. Wie viele Schmetterlinge, Hummeln und Vögel umherflogen, wieviele Amphibien unterwegs waren. Es muss ein wahres Fest für die Sinne gewesen sein. Bereits um 1900 wurden viele Naturschutzvereine gegründet, bereits damals muss klar gewesen sein, wie die Natur leidet. Das fatale ist, dass man nichts vermisst was man nie gekannt hat. Insofern ist es ein schleichender Prozess, der kaum auffällt und sich über Generationen erstreckt.