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Antwort auf: Die Winter – Schwebfliege

#51616
janfojanfo
Forenmitglied
Buchtip:

Das auf dem Foto ist die Hainschwebfliege eine der häufigsten Arten in Europa. Also: es gibt noch ein paar Insekten die (noch) nicht vom Aussterben bedroht sind.

Wir Menschen sind Teil der Natur, insofern ist es eigentlich widersinnig eine Grenze zwischen uns und der Natur zu ziehen. Wir sind aus der Natur hervorgegangen, und sind daher auch abhängig von der Natur. Insofern wird die Natur “zurückschlagen” indem wir uns selbst ins Knie schießen. Die Natur gibt uns alles was wir brauchen.

Ich bin ja noch optimistisch, dass duch technologischen Fortschritt und späte Einsicht eine Umkehr möglich ist. Wir sägen schließlich auf dem Ast, auf dem wir sitzen. Das wird früher oder später deutlich klar werden. Die Frage ist nur wieviele Tier- und Pflanzenarten bis dahin verloren sind und wie lebenswert unsere Welt noch ist. Dennoch ist die Natur sehr regenerationsfreudig und selbst nach größten Katastrophen (Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche, Klimaextreme etc.) zeigt die Frühgeschichte der Erde, dass die Natur sich immer wieder regeneriert und Artenreicher wird – bis zum nächsten Massenausterben. Insofern habe ich weniger Sorge um die Natur, als darum, dass die Menschheit ein Paradies verlieren könnte und zukünftige Generationen – wenn überhaupt- in einer nicht so lebenswerten Welt leben werden.

Es ist und sollte Aufgabe einer jeden Generation sein, unsere Umwelt zu schützen und intakt an die nächsten Generationen weiterzugeben. Es muss in die Köpfe, dass das Leben (und die Lebensqualität) der Menschen unmittelbar mit dem Wohlergehen der Natur zu tun hat. Ich schätze wir müssen erst durch eine große Krise gehen, vielleicht nicht mehr zu unserer Lebzeit. Ich bleibe dennoch optimistisch, der Mensch ist eine erstaunlich Innovationsfreudige und Anpassungsfähige Art. Ich hoffe auch lernwillig – besser früh als spät.