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Antwort auf: Bacillus thuringiensis

#51270
MarthaMartha
Forenmitglied
Buchtip:

@ Ihr lieben Hummelfreunde!

Im neuen Artikel über den Bacillus thuringiensis hat mich folgendes stutzig gemacht.

In der Gebrauchsanweisung ist nirgend von einer Trockenanwendung des Pulvers zu lesen. Auch Fachleute empfehlen sie nicht, sonst bitte Quellangabe.

Trocken wird es pulverisiert in das Nistmaterial gestäubt, geblasen oder wie auch immer und entfaltet seine Wirksamkeit nur in Zusammenhang mit genügend Feuchtigkeit.

Im Artikel wird richtigerweise von einer Einnahme kontaminiertem Nektar und Zuckerwasser gewarnt. Also es sollte nicht oral eingenommen werden.

Beim durchwühlen im Nest wird der Staub aufgewirbelt und lagert sich in den Nektartöpfchen und dem Zuckerwasser ab. Das ergibt dann einen sehr ungesunden “Cocktail”. Gerade hier sollte vor einer Überdosierung gewarnt werden.

Der Staub darf auch nicht eingeatmet werden, oder gilt das für Tiere nicht? Wer schützt ihre Augen? In den Augen hat es Feuchtigkeit. Staub ist konzentrierter und schädlicher als bereits aufgelöst und in flüssiger Form verabreicht. Warum empfehlen die Hersteller, dass das Pulver zuerst aufgelöst werden muss? Es hat schon seine Richtigkeit.

Gruss Martha