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Antwort auf: Ackerhummelvolk schwach

#49216
AvatarPelzflieger
Buchtip:

Hallo Dohle,

möchte nochmal unterstreichen was hier andere gepostet haben. Suche sorgfältig alle Motten ab.

Könntest glück haben, dass Du nicht mehr behandeln musst. Anfang Juli ist, zumindest bei mir, die Mottensaison zuende. Also dürften keine kleineren Mottenlarvenmehr anwesend sein. Glück hast du eh, dass noch was von der Wabe da ist und die Königin das Nest nicht – wegen der Motten – bereits verlassen hat. Für mich klingt deine Anfrage erstmal gar nicht so dramatisch.

Allerdings darfst Du nicht jeden Tag nachsehen ob Motten da sind, denke da wäre die Störung doch zu stark.

Generell sind Ackerhummelnester nicht sehr groß. Bei dieser Art beobachte ich auch immer: bei Kontrollen der Wabe taucht die Queen ab ins Streu. Ackerhummeln entwickeln sich aber locker bis September, sind also zur Zeit noch in der Entwicklung. Sogesehen alles normal bei Dir. Bis auf die Motten.

 

In diesem Jahr habe ich eine sehr große Ackerhummelkönigin ansiedeln können, dennoch ist es ein kleines Volk. Obwohl ich anfangs zugefüttert habe. Meine Steinhummeln sind größer als sonst. es ist auch noch Betrieb, obwohl bei mir bei dieser Art Ende Juli immer Schluß ist. Will damit sagen: Völker entwickeln sich individuell und ausschlaggebend ist eigentlich ob sie erfolgreich Geschechtstiere hervorbringen.

Wenns Dir also gelingt alle Motten zu entfernen ist viel erreicht. Gegen den Virus der die Flügel verkümmern lässt kann man leider nix machen. Hab mal die These gehört, dass sehr heiße Temperaturen das auch auslösen können, glaub ich aber nicht.