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Antwort auf: Hummel und Bienenpflanzen

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DorisDoris
Forenmitglied
Buchtip:

Hallo Matze, ich habe vor einigen Jahren die Veitshöchheimer Bienenweide ausgesät, auf über 300 qm. Du musst nur Geduld haben und abwarten. Jedes Jahr verändert sich die Wiese; mal mehr die eine Sorte, mal dominiert die andere Sorte. Und der Klappertopf ist nicht allentscheidend.  Viele andere Pflanzen bieten den Nützlingen genügend Pollen und Nektar. Und nicht nur die Hummeln sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht.

Meine Wiese hat im ersten Jahr alle möglichen Pflanzen hervorgebracht. Im zweiten Jahr waren wieder andere Pflanzen dominant. Nun, im dritten Jahr, blüht die Wiese in blau. Frag mich nicht, wie die Pflanzen heißen. Bienen, Wildbienen, Hummeln und anderes Getier freuen sich. Und wir haben einen alten, sehr mageren Boden mehrere Tage hin und her vertikutiert und dann erst den Samen ausgebracht. Bei dieser Fläche war ein Abtragen der Grassoden nicht möglich. Anscheinend hat es auch funktioniert. Sicherlich nicht so wie in den Büchern beschrieben, aber den Nützlingen scheint es zu genügen.

Lehrbücher sind das Eine; kampferprobte Praxis das Andere. Ich vermute, dass der Zeitfaktor das Entscheidende ist.

Ich lasse mich gerne eines Bessren belehren.

LG von Doris