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Antwort auf: Schweglerhaus – Wachsmottenklappe

#41902
MarylouMarylou
Forenmitglied
Buchtip:

@Petra Deine Beschwerde wegen des Schwegler-Nistkastens ist durchaus berechtigt. Wahrscheinlich hat sich im Laufe der Jahrzehnte bei der Produktion auch die eine oder andere PassUNgenauigkeit eingeschlichen, die man zu korrigieren vergessen hat. Umso trauriger, dass man offensichtlich nicht beabsichtigt, hieran etwas zu ändern.

Eberhard von Hagen schreibt in seinem Buch „Hummeln bestimmen, ansiedeln, vermehren, schützen“, dass die Wachsmottenlarven zu den gefährlichsten Feinden der Hummeln gehören.

Auch hier im Garten gibt es reichlich Wachsmotten (Flugzeit: Anfang Mai bis Ende August).
Nach meiner Meinung sollten wir im Interesse der leider immer weiter schrumpfenden Hummelpopulation den Wachsmotten keinerlei Chance geben.

Die Hummeln haben so schon genug andere Feinde. Auch zum Saison-/Nest-Ende sollte sich keine einzige Hummel in den Gespinsten der Wachsmottenlarven verstricken müssen oder als halb geschlüpfte Hummel angefressen werden.

Im parallel laufenden Thread „Wachsmotten Abwehr 2020“ wird zumindest eine der Möglichkeiten erörtert, ein Hummelvolk ohne Befall von Wachsmottenlarven erfolgreich durchzubringen.

Noch kurz etwas zum „Nest-Ende“ oder „nur wenige Geschlechtstiere“: Eberhard von Hagen schreibt ebenfalls, dass man, wenn das Hummelvolk fast schon „durch“ ist, die Arbeiterinnen dann durchaus mit Zuckerlösung dazu bringen kann, wieder und ausschließlich Pollen zu sammeln und hierdurch wiederum die Königin animiert wird, erneut Eier zu legen und weitere Geschlechtstiere zu produzieren.