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Antwort auf: Die erste Wildbiene 2020

#41492
janfo
Forenmitglied
Buchtip:

Meisen oder Kleiber habe ich noch nicht beobachtet beim Aufpicken der Niströhren, allerdings hatte ich schon mit Spechten Probleme, habe den selben Kükendraht wie Bernd angebracht. Ca 30cm sind zwischen Draht und Nistblock, seitdem kein Problem mehr.

Ich habe einen Nistblock den man aufmachen kann und habe vor ein paar Wochen alle Kokons herausgenommen und gesiebt (um sie von Milben/Parasiten zu reinigen) Jetzt habe ich die Kokons in einer Pappschachtel dort wo der Nistblock stand. Ende des Monats werde ich ein kleines Loch hinein machen damit die geschlüpften Männchen herauskommen.

Daneben habe ich auch ein selbstgebautes Insektenhotel aus Bambusröhrchen welches ich nicht säubere. Aber den Nistblock finde ich sehr praktisch, ich stelle den gesäuberten Nistblock dann direkt wieder auf.

 

Das Aufstellen von Nisthilfen ist sicher gut und auch Notwendig, nur fördert man mit den Nisthilfen zumeist Arten die nicht extrem bedroht sind. Man kann aber auch z.B. Lehmwände/Abbruchkanten und von Bepflanzung freie Stellen im Garten “anlegen” wenn man nicht schon welche hat.  Dort graben sich manche Arten dann selbständig ein. Oder auch z.B. Brombeerzweige senkrecht irgendwo anbringen. Aber es geht bei dem Schutz ja auch sowieso erstmal um lokale Arten.

Generell ist es aber wohl am besten einfach für eine große Vielfalt an nützlichen (am besten heimischen) Pflanzen zu sorgen. Und den Garten möglichst Strukturreich zu gestalten.

Aber die meisten hier sind wohl schon Experten, also wem erzähle ich das. Bin selber ja noch Anfänger :D

Aber gut, wenn man sich gegenseitig inspiriert.