Antwort auf: Saison 2018 beginnt

#25943 Antwort

Doris
Forenmitglied

Hallo, bin keine Expertin aber Ähnliches habe ich auch beobachtet. Zuerst einige Jungköniginnen der Steini´s an den Blühpflanzen, dann am nächsten Tag krabbelten 2/3 Tierchen im Gras und einen Tag später fand ich 2 Tiere tot im Rasen.
Füttere extern zu – aber das Angebot nehmen nur die dkl. Erdhummeln rege an, wenige Ackerhummeln und nicht eine einzige
Steinhummel. Habe einen Lego im Vorbau platziert-ohne Erfolg- Zufütterung anscheinend unerwünscht.
Glücklicherweise futtern die Erdhummeln sehr rege an den Glasröhrchen. Jede, die Nektar ins Nest trägt, hilft dem Volk.
Mir ist es egal, ob es “meine” Hummeln sind.
In meinem Florfliegenkasten hat sich in diesem Jahr eine Wespenfamilie angesiedelt. Die Tierchen futtern rege mit. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass sich dort, wo es viele Hummeln gibt, wenige Wespen niederlassen. Dass scheint sich zu bestätigen. Und da ich ja extern füttere, bleiben sie vom nachmittäglichen Kuchen weg.

So langsam geht die Saison zu Ende. Nur noch 6 meiner 12 Kästen sind dabei. Habe schon einige für die kommende Saison nach gründlicher Säuberung mit Vorbauten bestückt, darunter auch einige Abraham-Kästen. Für die Konstruktion kann ich nur Harry danken. Gerade die mit dem langen Einlaufschlauch wurden in diesem Jahr gut angenommen.

Hatte ja auch erstmals einen Unterirdischen Marke Eigenbau im Einsatz. Meine Dicke Tilla hat viel Nachwuchs hervorgebracht. Noch immer sind Arbeiterinnen, auch mit Orientierungsflug, zu beobachten. Jungköniginnen oder Drohnen habe ich noch immer nicht beobachtet. Nach der wöchentlichen Kontrolle habe ich eine intakte Wachsschicht gesehen. Ein kleines Loch war der Nestzugang. Daraus kamen einige Arbeiterinnen hervor – wohl um zu sehen, wer da stört. Keine Aufregung, kein Gebrumme oder Mittelbeinchen hoch. Und vor allem: keine Wachsmotten.
Da ich jetzt im 3. bzw. 4. Hummeljahr mit meinen Kästen bin und die Umgebung recht hummelig riecht, scheint der Wachsmottenkelch an meinen Völkern vorüber gegangen zu sein.
LG